5 Campingbus-Ausbauer aus den USA

Individuelle und coole Vans findet man bei Campingbus-Ausbauern,
die sich darauf spezialisiert haben Fahrzeuge nach Kundenwunsch
anzufertigen. promobil hat die fünf coolsten Ausbauer der USA
gefunden und stellt sie vor.
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Individuelle und coole Vans findet man bei Campingbus-Ausbauern, die sich darauf spezialisiert haben Fahrzeuge nach Kundenwunsch anzufertigen. promobil hat die fünf coolsten Ausbauer der USA gefunden und stellt sie vor.

© Sportsmobile
23.10.2018 - 16:09 Uhr von Lisa Geiger

Individuelle und coole Vans findet man bei Campingbus-Ausbauern, die sich darauf spezialisiert haben Fahrzeuge nach Kundenwunsch anzufertigen. promobil hat die fünf coolsten Ausbauer der USA gefunden und stellt sie vor.

Campingbus-Hersteller gibt es zahlreiche auf der ganzen Welt. Doch für Sie ist trotzdem nicht das passende Serienfahrzeug dabei? Dann können Sie sich einfach an einen Individual-Ausbauer wenden, der einen Transporter nach Ihren Wünschen und Vorstellungen zum Campingbus umbaut. In den USA boomt das Geschäft und wie der #vanlife-Trend zeigt, interessieren sich alle möglichen Gesellschaftsschichten für das Thema. promobil stellt fünf Ausbauer aus den USA vor, die individuelle und kreative Campingbus-Lösungen anbieten.

Outside Van

Bei Outside Van kann man sich melden, wenn man schon einen eigenen Transporter hat, wie einen Sprinter, Transit oder ProMaster (Fiat Ducato unter dem Label RAM) und diesen für den Umbau zur Werkstatt bringen oder man kann gleich bei der Firma einen Transporter kaufen, die allerdings ausschließlich Allrad-Modell anbieten. Eine ungefähre Vorstellung, wie das Fahrzeug einmal aussehen soll, sollte man auch mitbringen. Dabei hilft es die „Options Page“ des Ausbauers durchzugehen und zu sehen, welche Möbelmodule und welches Zubehör in und am Fahrzeug befestigt werden kann. Im zweiten Schritt wird einem bei Outside Van ein Designer zur Hand gestellt, der die Planung mit den Kunden durchgeht. Erst dann wird der Campingbus gebaut.

Inspiration für sein eigenes Fahrzeug kann man sich in der großen Galerie, der bisher gebauten Kundenfahrzeuge holen. Da wäre etwa der „out there“ , ein Campingbus auf Sprinter-Basis mit hochgesetztem Bett im Heck und einer bequemen L-Sitzbank davor, das zu einem weiteren Bett umgebaut werden kann. Weiter vorne im Fahrzeug steht die kompakte Küchenzeile, mit Spülbecken, einem Kochfeld und dem Kühlschrank. In der Heckgarage unter dem Bett können Fahrräder transportiert werden. Hier wird übrigens auch geduscht und zwar mit einer Duschwanne im Boden und einem abnehmbaren Duschvorhang – kuschelig. Der Van „power station“ orientiert sich eher an herkömmlichen Grundrissen mit einer Dinette vorne, Küchenzeile dahinter, einer kompakten Duschkabine und Querbett im Heck.

Sportsmobile

Sportsmobile baut nicht nur Sprinter-Größen zu Campingbussen aus, sondern auch kleinere Vans wie den Chevrolet Express Van, Ford E-Van oder Mercedes Metris (ähnlich dem Vito). Der Sportsmobile Classic 4x4 basiert auf einem Ford Cutaway Chassis. Dieses spezielle Ford-Modell wird nur mit Fahrerhaus und Chassis geliefert, das heißt, der weitere Aufbau kommt von Sportsmobile. Allerdings ist er so an das Fahrerhaus angepasst, dass es gar nicht auffällt. Die Besonderheit ist das Hubdach, das für mehr Platz im Inneren sorgt. Auch Sprinter werden bei dem Ausbauer mit einem Hubdach ausgestattet. Das Interieur wird auch hier nach den individuellen Wünschen der Kunden gestaltet.

Colorado Camper Van

Die Firma Colorado Camper Van hat sich auf Hubdächer spezialisiert, die sie „Pop-Tops“ nennen. Die Dächer mit hartem Deckel und zeltstoff-ähnlichen Seitenwänden können auf einen Transit, Sprinter, Nissan NV, GMC Savannah, Promaster, Ford E Series oder Euro Van gebaut werden. Dabei ist es egal, ob das Basisfahrzeug von Werk aus schon über ein Hoch- oder Superhochdach verfügt. Der Aufbau auf einem Blechdach kostet 10.500 Dollar (ca. 9.125 Euro), bei einem Hoch- oder Superhochdach kostet das zusätzliche Hubdach 11.750 Dollar (ca. 10.211 Euro). Desweiteren bietet die Firma noch vier weitere Ausbau-Versionen an: vom Basic-Interieur, über etwas mehr Ausstattung, einen Campingbus für vier Personen bis zum vollausgestatteten Komfort-Campingbus.

Sync Vans

Bei Sync Vans geht es ähnlich wie bei Outside Van in drei Schritten zum eigenen Camper. Im „Idea Lab“ (Deutsch: Ideen Labor) kann man sich durch verschiedene Varianten von Betten, Sitzen, Möbeln, Heckgaragen, Lichtern usw. klicken, um eine Idee für den eigenen Camper zu bekommen. Auch am Exterieur kann man einiges an Zubehör hinzufügen. Wer nicht ganz bei Null beginnen will, wählt eins von drei Grundmodellen bei Sync Vans. Der Upland basiert auf einem Mercedes Sprinter. Er hat zwei Zusatzsitze, die auch ausgebaut werden können, eine Küche mit Toilette, ein Querbett im Heck und eine große Heckgarage. Ein kürzeres Modell ist der Sunstone mit einem Längssofa hinter den Fahrersitzen, das sich Nachts zum Bett umbauen lässt und der Küche im Heck. Der Atlas hat ein Querbett im Heck mit viel Stauraum darunter sowie eine kleine Küchenzeile mit portabler Kühlbox.

Beartooth Vanworks

Beartooth Vanworks ist ein weiterer Ausbauer für Campingbusse. Fünf unterschiedliche Modelle bietet die Firma an, die allesamt weiter individualisiert werden können. Um den passenden Campingbus zu finden, soll man zunächst einen Fragebogen ausfüllen. Darin stehen unter anderem solche Fragen wie: Wie viele Leute müssen in deinem Bus sitzen können? Wo werden die meisten deiner Trips hingehen? Willst du den Bus das ganze Jahr nutzen oder nicht? Welche Aktivitäten willst du mit dem Bus unternehmen? Usw. So soll am Ende das passende Modell für die persönlichen Bedürfnisse herausgefiltert werden.

Der Campingbus mit dem Namen Yellowstone wurde entwickelt, um damit in die Natur und Nationalparks der USA zu fahren. Die Küche und das Porta Potty sind im Heck untergebracht. Hinter den Fahrersitzen steht eine große Längssitzbank, die Nachts zum Bett umgebaut werden kann. Neben der normalen Bordbatterie, verfügt der Offroad-Camper ebenfalls über Solarzellen. Der „ First Tracks“ basiert auf dem Yellowstone, ist aber für Skifahrer und Snowboarder gebaut. First Tracks heißt auf Deutsch „Erste Spuren“, was so viel bedeutet wie, der erste auf der Piste sein und als erster seine Spuren hinterlassen. Um für das Wetter gerüstet zu sein, ist der Bus mit einer Warmwasserheizung, isolierten Vorhängen, einer Dusche und einem 2000 Watt Stromwandler ausgestattet, um eine elektronische Ski-Wax-Maschine anzuschließen. Außerdem ist der First Tracks mit Staufächern für Ski und einem Stauschrank für die „stinkigen“ Schuhe ausgestattet.

Der Diamondback ist nach seinem Bodenbelag aus Diamant-Vinylplatten benannt. Bei dem Bus handelt es sich um ein Fahrzeug für Sportler, die viel Equipment transportieren wollen. Die Dreier-Sitzbank ist ausbaubar und unter dem Bett gibt es viel Stauraum. Das Modular-System von Beartooth Vanworks macht es möglich, auf Wunsch eine Küche und weitere Möbelteile schnell ein- und auszubauen. Gebaut für den Transport von größeren Fahrzeugen, wie E-Bikes oder Motorräder, ist der „Road's End“. Der Bus soll einen bis zum Ende einer befahren Straße bringen, um sich dort ins Abenteuer stürzen zu können. Im Heck gibt es zwei Einzelbetten, die sich zum Schlafen ausklappen lassen. Das Flaggschiff des Ausbauers ist „ The Beartooth“. Gemacht fürs Gelände und Hinterland, ist er voll ausgestattet mit Querbett im Heck, Sitzbank, Küchenzeile und Stauraum. Auch eine Toilette kommt in dem Camper unter. Bearhooth Vanworks verkaufen auch einzelne Möbelmodule, die man in seinen eigenen Campingbus einbauen kann.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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