Die VW-Neuheiten bis 2024

Mit dem Facelift des Arteon startet auch der Shooting Brake.
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Mit dem Facelift des Arteon startet auch der Shooting Brake.

© Schulte

Der Abgasskandal hat für die Marke VW grundlegende Auswirkungen, die sich auch im Produktportfolio niederschlagen. Neben den konventionellen Modellen wie dem VW T-Cross oder dem neuen VW Golf 8 legt Volkswagen eine ganze Armada von Elektromodellen auf. Konzernweit werden es in den nächsten zehn Jahren 70 Elektroautos sein.

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Die reinen Elektromodelle auf dem MEB-Baukasten werden mit Reichweiten zwischen 400 und 650 Kilometer und einer neuen Optik auf Kundenfang gehen. Sie orientieren sich an den erfolgreichen „Verbrenner“-Modellen. So entspricht der VW ID. Neo dem Golf, Der ID. Crozz ist die E-Version des Tiguan Coupé und der ID. Aero wird als elektrischer Passat in Limousinen und Variant-Form kommen. Hier die wichtigsten in Kurzsteckbriefen.

VW Tiguan Coupé nach dem Tiguan-Facelift

Volkswagen baut die Tiguan-Baureihe aus und verpasst dem Kompakt-SUV nach dem Facelift für den „normalen“ Tiguan 2019 eine Coupé-Version. Diese basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB).

Im Vergleich zum Tiguan kommt das Coupé mit einer veränderten Heckpartie und weit in die Heckklappe reichenden schmalen Leuchten daher. Zahlreiches Chrom-Finish soll dem SUV-Coupé eine edlere Anmutung geben.

Auch bei den Antrieben wird das Tiguan Coupé höher positioniert. Hier arbeiten nur die Top-Motoren aus dem Tiguan. Da ist zum einen der 2,0-Liter-Biturbo-Diesel mit 240 PS und zum anderen der 220 PS starke 2,0-Liter-TSI. Beide sind mit einem 7-Gang-DSG gekoppelt. Serienmäßig sind zudem das digitale Cockpit sowie diverse Assistenzsysteme an Bord. Wir schätzen, dass das Coupé ab 42.000 Euro für den Benziner und ab 45.000 Euro für den Diesel 2020 zu den Händlern rollen wird.

VW Golf 8 kommt auch mit Dreizylinder

Mit dem Modellwechsel 2019 wird sich der neue Golf optisch stärker vom Vorgänger unterscheiden, als das zuletzt der Fall war. Das wollen die Designer mit veränderten Proportionen (breiter und flacher) und markanteren Details erreichen.

Mit Modellgeneration acht will VW zudem das Fahrzeuggewicht noch mal um rund 50 Kilogramm senken. Auch der aktuell im Polo eingeführte Dreizylinder-TDI dürfte bis dahin reif für den VW Golf sein. Weiteres Potenzial bieten die bislang nur im 1.4 TSI eingesetzte Zylinderabschaltung ACT und vor allem die erwähnten alternativen Antriebe.

Sie können den größten Beitrag zur CO2-Senkung liefern. Ab 2020 schießt VW dann den Golf GTI und den Golf 8 Variant nach. Dieser fällt flacher und lifestyliger aus, das Kofferraumvolumen wird geringer.

VW Arteon als Shootingbrake

Erst Anfang 2018 hat VW grünes Licht für den Ausbau der Arteon-Baureihe gegeben. 2019 soll dann das Kombi-Coupé auf den Makt kommen und seinen Passagieren mehr Kopffreiheit und mehr Variabilität bieten. Optisch bleibt es bei dem Style der Limousine.

In Sachen Antrieb ist das letzte Wort bei VW noch nicht gesprochen, um sich jedoch vom VW Passat abzugrenzen soll ein neu entwickelter VR6 mit drei Litern Hubraum, Biturboaufladung und 400 PS Leistung im Arteon Shootingbrake arbeiten. Dieser Motor wäre auch für den VW Golf R sowie den Arteon R verfügbar.

VW ID.-Familie startet ab 2020

Volkswagen legt ab 2020 auf Basis seiner eigenen E-Auto-Architektur (Modularer Elektrobaukasten; MEB) mehrere Elektroautos auf. Deren Batterien verschwinden nahezu komplett im Wagenboden und sollen elektrische Reichweiten von 400 bis 650 Kilometer ermöglichen. An der Hinterhand arbeitet ein 170 PS starker E-Motor, leistungsstärkere Modelle erhalten an der Vorderachse einen weiteren E-Motor mit 136 PS und somit Allradantrieb.

Das Serienmodell des VW-Elektroautos ID. Neo (auch ID.3) wird der Studie sehr ähnlich sehen. Das bestätigte VW-Designchef Klaus Bischoff:„Die Proportionen, die Designakzente und die Rädergröße sind dieselben wie bei der Studie. Es sieht wirklich aus wie das Showcar.“ Zwei Dinge kommen nicht: Die Kameraußenspiegel aus rechtlichen Gründen und die elektrischen Türöffner wegen der Kosten. „Alles andere ist ziemlich genau das Gleiche“, sagte er . Der ID.3 kommt 2020 auf den Markt, es ist der erste VW, der von Anfang an als reines Elektroauto konzipiert ist.

Das Modell wird den e-Golf in der Generation 8 ablösen. Noch im gleichen Jahr, aber Ende 2020 wird er ID. Crozz auch in den USA an den Start gehen. Der coupéartige Crossover soll Stückzahl bringen und Tesla kräftig Konkurrenz machen. Er kommt mit Allradantrieb und 300 PS und entspricht in den Proportionen einem Tiguan Coupé.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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