Aptera plant Comeback mit Mega-Reichweite

Aptera USA Elektroauto Reichweite Konzept 2e 2020
Bild 1 von 10

Aptera USA Elektroauto Reichweite Konzept 2e 2020

© Aptera

Die seltsame anmutende Form des Aptera orientiert sich an der aerodynamischen Effizienz von Vögeln. Bereits 2009 gab es einen Prototypen, jetzt planen die Amerikaner das Comeback mit einer Mega-Reichweite.

Wann haben Sie sich das letzte Mal mit jemandem über elektrisch betriebene Dreiräder unterhalten? Möglicherweise noch nie. Möglicherweise ändert sich das jetzt. Das amerikanische Start-Up Aptera plant das Comeback mit genau so einem Gefährt. Bereits 2009 hatten die Gründer einen Prototypen (2e, siehe Bildergalerie) vorgestellt, für den man gegen einige hundert Dollar sogar Vorbestellungen platzieren durfte. Erschienen ist das Fahrzeug allerdings nie.

Schräge Konzepte mit immensen Leistungsdaten zu garnieren, zahlt meist nicht unbedingt auf die Glaubwürdigkeit ein. Dennoch: Aptera hat eine Neuauflage des 2e im hypothetischen Köcher – und der soll mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 1.600 Kilometern aufwarten. Nicht weniger als die Konstruktion des effizientesten Elektroautos der Welt haben sich die drei Gründer da vorgenommen. Dass sie es zumindest mal mit der aerodynamischen Effizienz ernst meinen, zeigen schon die ersten Renderings. Wie schon beim 2e orientiert sich das Design an der Natur – präzise: am Körper eines Vogels.

Kapitalgeber gesucht

Für das Erreichen der ambitionierten Ziele, setzen die Unternehmer auf den technischen Fortschritt der vergangenen zehn Jahre. Und auf das Geld multipler Kapitalgeber – denn die ersten drei Prototypen, die für das kommende Jahr vorgesehen sind, verschlingen zunächst rund 2,5 Millionen Dollar. Warum gleich mehrere? Im Portfolio sollen unterschiedliche Ausführungen des Vogel-Fahrzeugs stehen, mit Batteriekapazitäten von 40 bis 100 kWh. Ein weiterer Mitspieler beim Sturm auf den Reichweitenrekord ist konsequenter Leichtbau. Die Ausführung mit dem kleinsten Akku soll nicht mehr als 800 Kilo wiegen.

Wer jetzt Abstriche in puncto Sicherheit erwartet, irrt sich – also rein hypothetisch. Denn die Fahrgastzelle soll trotz niedriger Produktionskosten stärker sein, als bei allen anderen Autos. Sind schon ziemlich viele Superlative für ein Fahrzeug, das bislang lediglich auf dem Bildschirm existiert.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Dezent, feingeistig, elegant: All das sind die Fahrzeuge von Dartz NICHT. Der wahnwitzige Prombron Black Stallion ...mehr
Russische Bastler haben einen Lada Niva bis auf das Bodenblech tiefergelegt. Aber – der Geländewagen fährt immer noch ...mehr
Im Sommer kommt die aufgefrischte E-Klasse zu den Händlern. Beim Design wird evolutionär entrümpelt, in Sachen ...mehr
Anzeige