Corona-Virus in Europa: Pauschale Reisewarnung endet am 30.9.

Corona-Virus in Europa: Pauschale Reisewarnung endet am
30.9.
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Corona-Virus in Europa: Pauschale Reisewarnung endet am 30.9.

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Die Lungenkrankheit Covid-19 hat weltweit viele Tote gefordert. Die Behörden wollen die Verbreitung stoppen. Welche Maßnahmen betreffen Wohnmobilisten und Reisen? Alles über Quarantäne, Grenzkontrollen und Reisewarnungen.

+++ UPDATE 09.09. RKI erweitert Liste der Risikogebiete. Weitere Regionen in Europa stehen nun auf der Liste ( siehe unten), darunter in Frankreich, der Schweiz, Kroatien, Tschechien und Rumänien. Einige bulgarische und rumänische Gebiete wiederm wurden von der Liste gestrichen.

+++ UPDATE 09.09. Prag ist Risikogebiet. Das Auswärtige Amt hat gestern Abend verkündet, dass die tschechische Hauptstadt nun Risikogebiet ist und rät von Reisen dorthin ab. Wer aus Prag nach Deutschland zurückkehrt, ist verpflichtet sich einem Corona-Test zu unterziehen und muss sich eventuell in Quarantäne begeben.

+++ UPDATE 08.09. Pauschale Reisewarnung endet am 30. September. Die Reisewarnung für fast alle Länder außerhalb der EU soll Ende September aufgehoben werden. Die dpa berichtet, dass das Bundeskabinett beschlossen hat, dass ab 1. Oktober 2020 auf jedes einzelne Land eine Bewertung herausgegeben wird.

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Reisebeschränkungen in Deutschland

Innerhalb Deutschlands gelten derzeit keine Reisebeschränkungen. Mittlerweile sind die meisten Campingplätze in Deutschland geöffnet – Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln gelten weiterhin.

Reisebeschränkungen in Europa

Seit dem 15. Juni 2020 herrscht wieder EU-weit Reisefreiheit für deutsche Touristen. Doch: Wer verreist, sollte informiert bleiben. Die Lage kann sich schnell ändern. Sie wollen Bußgelder oder eine Infektion vermeiden? Machen Sie sich vor der Abfahrt mit den Regeln und der Situation vor Ort vertraut. Die offiziellen Behörden stellen tagesaktuell Infos und Reisehinweise zur Verfügung.

In einzelnen Ländern kann es aufgrund nationaler Quarantäneverordnungen zu Einschränkungen kommen (Stand: 03.09.2020):

  • Norwegen hat Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Daher rät das Auswärtige Amt von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Norwegen ab. Seit dem 29. August gilt: Wer aus Deutschland einreist, muss 10 Tage in einer geeigneten Unterkunft in Quarantäne gehen.
  • Das Auswärtige Amt rät ebenfalls ab von Reisen nach Irland aufgrund der dortigen Quarantäne-Bestimmungen. Alle Einreisenden müssen sich fast ausnahmslos für 14 Tage in Selbstisolation begeben. Es herrschen verstärkte Einreisekontrollen.
  • Wer nach Griechenland einreisen möchte, muss einen negativen Covid-19-Test vorlegen, wer sich in einem der folgenden Länder aufgehalten hat: Albanien, Belgien, Bulgarien, Malta, Niederlande, Nordmazedonien, Rumänien, Schweden, Spanien. Der Test darf nicht älter sein als bis zu 72 Stunden vor Einreise nach Griechenland.

Reisebeschränkungen weltweit

Bis 30. September 2020 gilt eine generelle Reisewarnung des Auswärtiges Amtes für gut 160 Länder außerhalb der EU. Danach soll jedes Land einzeln bewertet werden und entsprechend eine Reiseempfehlung oder -Warnung gelten.

Infos für Reiserückkehrer: Covid-19-Tests und Quarantäne

Mittlerweile kehren viele Touristen und Reisemobilisten aus ihrem Sommerurlaub zurück. Beispiel Nordrhein-Westfalen: Jede vierte Infektion in Deutschland ist auf Reiserückkehrer zurückzuführen, so das Gesundheitsministerium des Landes. Daher lautet die Devise: Aufmerksam bleiben!

Seit 8.8.2020 gilt deutschlandweit eine Testpflicht für alle Rückkehrer aus Risikogebieten. Die Bundesregierung stellt für alle Reiserückkehrer noch bis 15.9. kostenlose Covid-19-Tests zur Verfügung. Sie werden – praktisch für Reisemobil-Urlauber – unter anderem auf Teststationen an Autobahnen durchgeführt. Danach will nur noch Bayern die kostenlosen Tests beibehalten.

Ab dem 1. Oktober 2020 soll gelten: Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt muss für 5 Tage in Quarantäne gehen. Erst danach kann die Quarantäne mittels negativem Corona-Test aufgehoben werden. Wer den Test bezahlt, ist noch nicht geklärt.

Ebenfalls wichtig: In den verschiedenen Bundesländern gelten unterschiedliche Regelungen für Rückkehrer aus Risikogebieten. Wer aus diesen Regionen einreist, ist verpflichtet sich beim Gesundheitsamt vor Ort zu melden.

Risikogebiete: Wo herrscht erhöhtes Ansteckungs-Risiko?

Seit dem 15.06.2020 weist das Robert Koch Institut wieder internationale Risikogebiete aus. Nach Einschätzung der Behörde ist dort das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus besonders hoch.

Aufgelistet sind im Folgenden alle Risikogebiete auf dem europäischen Kontinent (Stand 10.09.2020).

  • Albanien
  • Andorra
  • Belarus
  • Belgien: Region Brüssel
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien: Verwaltungsbezirk Blagoevgrad
  • Frankreich: Île-de-France, Provence-Alpes-Côte d‘Azur, Occitaine,Nouvelle-Qquitaine, Auvergne Rhone-Alpes, Korsika. Überseegebiete: Französisch Guyana, Guadeloupe, St. Martin.
  • Kosovo
  • Kroatien: Gespanschaften Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Zadar, Dubrovnik-Neretva, Pozega-Slavonia.
  • Niederlande: autonome Länder Aruba und St. Maarten.
  • Nordmazedonien
  • Rumänien: Kreise Argeș, Bacău, Bihor, Brăila, Brașov, București, Dâmbovița, Iasi, Ilfov, Prahova, Vaslui.
  • Republik Moldau
  • Russische Föderation
  • Schweiz: Genf, Waadt.
  • Serbien
  • Spanien
  • Tschechien: Prag.
  • Türkei, Ausnahme: Am 4.8. entfiel die formelle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die die Touristenregionen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla, da Behörden nur 5 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen gezählt haben. Reiserückkehrer müssen dennoch bei Ankunft in Deutschland einen PCR-Test durchführen oder in Quarantäne gehen, da das RKI die Türkei als Risikogebiet einstuft.
  • Ukraine
  • Vereinigtes Königreich: Gibraltar

Fallzahlen der Infektionen: Welche Regionen in Deutschland sind besonders betroffen?

In Deutschland zählt das Robert-Koch-Institut (Stand 10.09.) insgesamt 255.366 Personen, die sich mit dem SARS-Cov-2-Virus infiziert haben. Deutschlandweit gibt es laut der Behörde 9.341 Todesfälle aufgrund der Lungenkrankheit Covid-19.

Die Reproduktionszahl zeigt an, wie viele andere Menschen ein Infizierter ansteckt. Der R-Wert für die vergangenen 7 Tage liegt (Stand 10.09.) bei 0,88. Um die Verbreitung des Virus gering zu halten, sollte die Zahl idealerweise unter 1 liegen.

Pro Region in Deutschland gilt: Es soll nicht zu mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen kommen. Geschieht dies, ist der Landkreis dazu verpflichtet, die Maßnahmen zum Infektionsschutz wieder zu verstärken. Am 03.09. liegt der Wert in folgenden Städten darüber: Würzburg, Memmingen, Rosenheim. In diesen Kreisen liegt der Wert knapp darunter: Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, Solingen, Würzburg (Kreis), Heilbronn, Stuttgart, Nürnberg, Donau-Ries, Landshut, Ulm, Neu-Ulm, Unterallgäu, Kaufbeuren, München (Stadt & Kreis).

Quellen und weitere Infos

  • Auswärtiges Amt: Regelungen für Einreisende nach Deutschland hier
  • Auswärtiges Amt: Covid-19-Reisewarnungen hier
  • Bundesregierung: Informationen für Reisende und Pendler hier
  • Europäische Kommission: Reiseinfos Europa hier
  • European Center for Desease Prevention: Fallzahlen in Europa hier
  • Gesundheitsamt in Ihrer Nähe: hier
  • Robert Koch Institut: Liste der Risikogebiete weltweit hier
  • Robert Koch Institut: Aktuelle Fallzahlen Deutschland hier
  • Robert Koch Institut: Internative Karte zu Landkreisen hier
  • Weltgesundheitsorganisation: Aktuelle Fallzahlen weltweit hier

Corona-Entwicklung seit März 2020: Rückblick der Meldungen

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert, damit wir Sie, liebe Urlauber und Reisemobilisten, stets auf dem Laufenden halten. Hier sehen Sie die gesamte Entwicklung der Corona-Maßnahmen und Geschehnisse seit diesem Frühjahr.

+++ UPDATE 07.09. Frankreich weist neue Risikogebiete aus. Das Nachbarland hat weitere "rote Zonen" bzw. Corona-Risikogebiete bekannt gegeben. Betroffen sind die Departements Nord, Bas-Rhin, Seine-Maritime und Côte-d'Or, die Großstädte Lille, Rouen, Le Havre, Straßburg und Dijon und die Übersee-Insel La Réunion. Auf der Liste der Risikogebiete des RKI stehen diese Gebiete noch nicht.

+++ UPDATE 04.09. Tagestouristen dürfen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern. Wie angekündigt dürfen ab heute auch wieder Tagesgäste das Bundesland besuchen.

+++ UPDATE 04.09. Weniger Grenzkontrollen zu Dänemark. Der dänische Staat will die Granzübergänge zu Deutschland wieder öffnen. Die Kontrollen an den Grenzen sollen nur noch sporadisch stattfinden und die Wartezeit für Einreisende soll sich dadurch verringern. Dasselbe gilt für die Grenzen zu Schweden.

+++ UPDATE 03.09. Änderung bei den Risikogebieten: Ganz Spanien, inklusive der Kanarischen Inseln, ist nun Risikogebiet. In Kroatien kam die Gespanschaft Zadar dazu. Nicht mehr auf der Liste stehen die Provinz Antwerpen in Belgien und die rumänischen Kreise Neamț und Gorj.

+++ UPDATE 28.9. Kostenlose Tests für Reiserückkehrer ab 15.9. abgeschafft. Darauf einigten sich Bund und Länder. Nur in Bayern sollen die Gratis-Tests für Rückkehrer, beispielsweise an den Autobahnen, weiter stattfinden. Laut dpa-Nachrichtenagentur soll ab 1. Oktober 2020 gelten: Wer aus einem Risikogebiet zurückreist, darf die Corona-Quarantäne erst ab dem fünften Tag nach der Rückreise mit einem negativen Test beenden. Wer ab dann die Kosten des Tests übernimmt, werde derzeit noch geprüft.

+++ UPDATE 27.8. Merkel will kostenlose Corona-Tests beenden. Ab dem 15. September sollen sich Einreisende aus Nicht-Risikogebieten nicht mehr kostenfrei testen lassen können. Wer hingegen aus einem Risikogebiet zurückkommt, muss sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Außerdem sollen laut Kanzlerin alle Großveranstaltungen bis 2021 verboten bleiben.

+++ UPDATE 27.8. Weitere Risikogebiete. Das Robert-Koch-Institut hat weitere Regionen zum Risikogebiet ernannt, darunter Gibraltar (Vereinigtes Königreich), Andorra, Aruba und St. Maarten (Niederlande), Guadeloupe und St. Martin (Frankreich).

+++ UPDATE 27.8. Norwegen und Finnland: Reisewarnung für Deutschland. Die norwegische Regierung rät seinen Bürgern von nicht-notwendigen Reisen nach Deutschland ab. Wer aus Deutschland oder Liechtenstein nach Norwegen einreist, muss ab dem 29. August 2020 nach Ankunft 10 Tage in Selbstisolation. Nur wenige Länder haben bisher von Deutschland als Reiseziel abgeraten. In Finnland müssen aus Deutschland Einreisende für 14 Tage in Quarantäne. Dort besteht seit Montag eine Einreisebeschränkung für die meisten EU-Länder.

+++ UPDATE 26.8. Weltweite Reisewarnung bis 14. September verlängert. Die Bundesregierung hat die Reisewarnung um zwei Wochen verlängert, die am 17. März für über 160 Länder außerhalb der EU eingeführt wurde und am 31. August 2020 enden sollte. Zwar stehen nicht all diese Länder auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts, die Reisewarnung gilt davon unabhängig.

+++ UPDATE 25.8. Mecklenburg-Vorpommern empfängt ab 3. September wieder Tagestouristen. Der Grund für die Entscheidung der Landesregierung: Dann ist die Ferienzeit vorbei.

++ UPDATE 25.8. Zwei weitere Risikogebiete in Frankreich. Bislang galt nur das französische Überseegebiet Französisch-Guyana als Risikogebiet (seit 21.8.). Am 24.8. um 20 Uhr wies das Robert-Koch-Institut zwei Regionen auf dem französischen Festland als Risikogebiet aus. Dazu gehört: Île-de-France, der Ballungsraum der Hauptstadt Paris, und Provence-Alpes-Côte d’Azur, dessen Gebiet von den südlichen Alpen und der italienischen Grenze bis an die französische Riviera reicht.

+++ UPDATE 24.8. Region Brüssel Risikogebiet. Seit 21. August gilt in Belgien die Region Brüssel als Risikogebiet. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen wird gewarnt. Es gelten Quarantäne- und Testpflicht. Ausnahmen gibt es in einigen deutschen Bundesländern für Diplomaten und Menschen, die für EU-Institutionen arbeiten.

+++ UPDATE 21.8. Bulgarische Region Varna kein Risikogebiet mehr. Die Region an der Schwarzmeer-Küste wurde von der Liste des RKI gestrichen.

+++ UPDATE 20.9. Zwei kroatische Regionen Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut stuft die Gespanschaften Šibenik-Knin und Split-Dalmatien als Risikogebiet ein. Für alle Urlaubsrückkehrer,aus diesen beiden bei Touristen beliebten Regionen gilt eine Testpflicht auf das Coronavirus. Bis ein Ergebnis feststeht, müssen Rückkehrer in häuslicher Quarantäne bleiben.

+++ UPDATE 20.9. Kein Risikogebiet mehr: Luxemburg und drei rumänische Regionen. Von heute an sind Luxemburg und drei Gebiete in Rumänien (Ialomita, Mehedinți und Timis) von der Liste der Risikoregionen gestrichen.

+++ UPDATE 14.8. Ganz Spanien Risikogebiet. Die Bundesregierung hat zusammen mit dem Gesundheits-, Innen- und Außenmininsterium beschlossen Spanien zur Risikozone zu erklären. Ausgenommen sind die kanarischen Inseln. Ein Verbot dorthin zu reisen, bedeutet die Reisewarnung nicht. Wer allerdings aus dem Land zurückkehrt, muss in Quarantäne gehen, bis ein negativer Corona-Test vorliegt.

+++ UPDATE 14.8. Steigende Neuinfektionen in Frankreich, Kroatien und Spanien. Die französische Regierung hat Paris und das Departement Bouche-du-Rhone zum Risikogebiet ernannt. Kroatien vermeldet eine Rekordzahl von 180 Infizierten in den vergangenen 24 Stunden – das ist der höchste Tagewert in dem Land seit Beginn der Pandemie. Spanien zählt mit 2935 Neuinfektionen die höchste Zahl seit Ende Mai.

+++ UPDATE 13.8. Reisebeschränkungen für Norwegen. Wer ab 15.8. nach Norwegen einreisen will und sich vorher in einer dieser EU-Staaten aufgehalten hat, muss für 10 Tage in Quarantäne: Belgien, Bulgarien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Portugal, Polen, Rumänien, Schweiz, Spanien, Tschechien, Zypern und einige Regionen in Dänemark und Schweden. Das norwegische Außenministerium rät norwegischen Bürgern darüber hinaus von nicht notwendigen Reisen nach Deutschland ab.

+++ UPDATE 13.8. Neue Risikogebiete in Rumänien. Seit gestern stuft das Robert-Koch-Institut 12 weitere rumänische Kreise als Risikogebiet ein, darunter auch die Metropolregion und Hauptstadt Bukarest. Weiter unten finden Sie die Liste der Risikogebiete.

+++ UPDATE 12.8. Über 1.000 Neuinfektionen in Deutschland. Die Zahl ist mit 1226 gemeldeten Infektionen am 12.8. die höchste seit Anfang Mai 2020. Seit Anfang Juli steigen die Fälle wieder. Der bisheringe Höhepunkt in Deutschland lag im April bei mehr als 6000 pro Tag.

+++ UPDATE 12.8. Neue Risikogebiete in Spanien. Das Robert Koch Institut hat die Region Madrid und das Baskenland zum Risikogebiet ernannt . Dort liegen die Neuinfektionen pro Woche bei 80 bzw. 98 pro 100.000 Einwohnern. Mallorca und die Kanaren befürchten ebenfalls, dass eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt für sich ausgesprochen wird. Dort stieg der Wert gestern erstmals auf über 50. Für Aragon, Katalonien und Navarra gilt bereits seit Ende Juli ein Reisehinweis.

+++ UPDATE 11.8. Test-Pflicht für Einreise nach Griechenland. Diese Schutzmaßnahme gilt ab 17.8. für Einreisende, unabhängig aus welchem Land. Der Corona-Test darf maximal 72 Stunden alt sein. Zwar gibt es in Griechenland eine relativ geringe Zahl an Neuinfektionen (200 am 10.8.), doch sie ist in den vergangenen Tagen steil angestiegen. In vielen Urlaubsregionen müssen Tavernen, Bars und Discos ab sofort um 24 Uhr schließen.

+++ UPDATE 10.8. Infektionsfälle steigen in 13 Staaten Europas. Das ECDC (Europäisches Zentrum für Krankheitsprävention und -Kontrolle) nennt in seinem wöchentlichen Bericht mehrere Staaten, in denen die Covid-19-Fälle im Vergleich zu den 7 Tagen davor zugenommen haben. Die Staaten sind: Belgien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Island, Malta, Niederlande, Polen, Rumänien, Spanien und Großbritannien. Die meisten Tests pro Einwohner führen durch: Dänemark, Island, Luxemburg, Großbritannien, Zypern. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 7.8. Reisewarnung für Regionen in Bulgarien und Rumänien. Das Robert-Koch-Institut hat einige Teile der beiden Lände zu Risikogebieten erklärt. Dazu gehören die bulgarischen Regierungsbezirke Blagoevgrad, Dobritch, Varna und die rumänischen Kreise Argeș, Bihor, Buzău, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timis. Betroffen ist unter anderem der bei Touristen beliebte Goldstrand in Bulgarien. Die rumänischen Urlaubsregionen Siebenbürgen und das Schwarze Meer sind ausgenommen. Zeitgleich gab das Auswärtige Amt einen Reisehinweis heraus.

+++ UPDATE 6.8. Ab Samstag 8.8. Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten. Das verkündete Bundesgesundheitsminster Jens Spahn. Die Tests sind kostenlos und können beispielsweise an Teststationen an Autobahnen durchgeführt werden. Derzeit gilt bereits, dass alle, die aus Risikogebieten einreisen, in Quarantäne gehen oder ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen müssen.

+++ UPDATE 6.8. Belgien: Provinz Antwerpen Risikogebiet. Das Robert-Koch-Instutit nimmt die belgische Region in seine Liste der Risikogebiete auf. Auch das Auswärtige Amt warnt auf seiner Website vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Antwerpen aufgrund steigender Infektionszahlen.

+++ UPDATE 5.8. Bußgeld für Mund-Nasen-Schutz-Verweigerer. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind die ersten Bundesländer, die Geldstrafen über 150 Euro verhängen, wenn sich Personen weigern eine Mund-Nasen-Schutzmaske in Bussen und Bahnen aufzusetzen. Weitere Bundesländer könnten dem Beispiel folgen.

+++ UPDATE 4.8. Gratis-Covid-19-Test für Reiserückkerer an Autobahnen. Wer mit dem Reisemobil oder Pkw nach Deutschland einreist, kann an derzeit 8 eigens dafür eingerichteten Test-Stationen in Bayern und Baden-Württemberg einen kostenlosen Corona-Test machen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 31.7. Drei spanische Provinzen Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut hat die spanischen autonomen Gebiete Aragón, Katalonien und Navarra aufgrund der aktuellen Fallzahlen zu Risikogebieten ernannt. Wer sich in den vergangenen 14 Tagen dort aufgehalten hat, muss sich in Deutschland eventuell in Selbstisolation begeben – es gilt die Quarantäneverordnung des jeweiligen Bundeslandes.

+++ UPDATE 14.7. Luxemburg ist Risikogebiet. Das Robert Koch Institut hat das Land zum Corona-Risikogebiet ernannt, nachdem die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnerninnerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten wurde.

+++ UPDATE 14.7. Schweden kein Risikogebiet mehr. Aufgrund der positiven Entwicklung der Infektionszahlen hat das Robert-Koch-Institut Schweden aus der Liste der besonders gefährdeten Gebiete gestrichen.

+++ UPDATE 13.7. Keine Reisebeschränkungen mehr für Finnland. Für die Einreise aus Deutschland gelten laut Auswärtigem Amt keine Beschränkungen mehr. Auch die Quarantänevorschriften wurden aufgehoben.

+++ UPDATE 07.07. Infektionsanstieg in Kroatien. Seit Ende Juni gibt es erhöhte Fallzahlen in Kroatien (siehe Fallzahlen der WHO). Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Zahl der Covid-19-Inzidenzen zwischen 10-25 pro 100.000 Einwohner (Stand: 06.07.2020). Derselbe Wert wird für Luxemburg, Rumänien, Bulgarien und Portugal angegeben. Innerhalb der EU bewertet das RKI weiterhin nur Schweden als Risikogebiet, hier übersteig der Wert die Zahl von 50.

+++ UPDATE 06.07. Lockdown im Kreis Gütersloh vorbei. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen setzt die Corona-Beschränkungen vorläufig außer Kraft. Sie galten ursprünglich bis vorläufig 8.7. um 0 Uhr.

+++ UPDATE 03.07. Österreich verhängt höchste Reisewarnstufe für den Westbalkan. Aufgrund steigender Infektionszahlen appelliert die österreichische Regierung an ihre Bürger, dass sie dringend folgende Länder verlassen sollen: Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien und Kosovo. Wer zurückkehrt, muss 14 Tage lang Quarantäne einhalten oder negativ getestet werden.

+++ UPDATE 01.07. Spanisch-Portugiesische Grenze wieder geöffnet. Aufgrund sinkender Infektionszahlen öffnet Portugal seine Grenze wieder für Touristen, die aus dem Nachbarland einreisen. Der Grenzverkehr für Arbeitspendler war bereits zuvor möglich.

+++ UPDATE 30.06. Lockerung für Einreise aus EU-Drittländern. Die EU will ab 1. Juli beginnen, für folgende Länder die Einreise für Touristen wieder zu ermöglichen – vorausgesetzt, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht: Algerien, Australien, Kanada, Georgien, Japan, Montenegro, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay und China. Die Liste der Länder soll alle zwei Wochen geprüft werden.

+++ UPDATE 27.6. Dänemarks Grenzen uneingeschränkt geöffnet. Touristen aus allen EU-Ländern sowie der Schweiz dürfen wieder einreisen. Mehr Infos zu Reisebeschränkungen von Personen aus Schweden und Portugal (auf Englisch) gibt's auf der Website der dänischen Polizei.

+++ UPDATE 25.6. Kroatien: Gesichtsmasken-Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab heute schreibt die kroatische Regierung das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vor. Seit 1. Juni hat das Land seine Grenzen für Touristen aus 10 EU-Staaten geöffnet. Besucher aus Bosnien, dem Kosovo, Nordmazedonien und Serbien dagegen müssen sich nach der Einreise für 14 Tage in Quarantäne begeben.

+++ UPDATE 24.06. Österreich verhängt Reisewarnung nach Nordrhein-Westfalen. Die österreichische Regierung hat aufgrund der Infektionsentwicklung in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf eine teilweise Reisewarnung für das Bundesland herausgegeben.

+++ UPDATE 24.06. Reisebeschränkung für Touristen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf. Die Bundesländer Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen Bürgern aus den NRW-Risikogebieten nur unter strengen Auflagen die Einreise ermöglichen. In Schleswig-Holstein beispielsweise müssen Einreisende aus diesen Gebieten eine Unterkunft beziehen, in der sie sich 14 Tage lang isolieren können. Niedersachsen erlässt ein Beherbergungsverbot für Touristen aus Gütersloh.

+++ UPDATE 24.6. EU könnte US-Bürgern Einreise verwehren. Ab dem 1. Juli sollen die EU-Außengrenzen schrittweise geöffnet werden. Allerdings könnten Einreisenden aus Ländern, in denen es hohe Infektionszahlen gibt, weiterhin verwehrt bleiben. Die "New York Times" berichtete, dass auf der vorläufigen Liste derzeit Länder stehen wie die USA, Russland und Brasilien.

+++ UPDATE 24.06. Finnland will Reisebeschränkungen lockern. Bislang müssen Einreisende aus Deutschland 14 Tage in Quarantäne gehen. Ab dem 13.7. will die finnische Regierung diese Beschränkung aufheben für Touristen aus Ländern, in denen es in den vergangenen 14 Tagen weniger als 8 Infektionen pro 100.000 Einwohner gab. Dazu gehören derzeit neun Staaten im EU- und Schengenraum, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.

+++ UPDATE 24.06. Lockdown in Warendorf und Gütersloh. Aufgrund der aktuellen Fallzahlen herrschen in den beiden Landkreisen wieder verstärkte Infektionsschutz-Maßnahmen. Es gelten wieder die Kontaktbeschränkungen von März: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur zwei Personen treffen oder die Mitglieder aus demselben Haushalt. Fitness-Studios, Kinos, Bars und Schwimmbäder bleiben geschlossen – genauso wie Schulen und Kitas. Restaurants dürfen nur unter strengen Regeln öffnen. All das gilt vorerst für eine Woche bis Ende Juni. Betroffen sind 640.000 Menschen, die dort leben.

+++ UPDATE 24.06. Strenge Maßnahmen in Lissabon. In der portugiesischen Hauptstadt gelten wieder striktere Hygieneregeln, da es dort mehrere Corona-Infektionsherde gibt. Es dürfen sich nicht mehr als 10 Personen in der Öffentlichkeit treffen, Cafés und Geschäfte müssen ab 20 Uhr schließen. Einreisen nach Portugal sind über den Landweg bis voraussichtlich 30.06. nur möglich, wenn ein Wohnsitz nachgewiesen werden kann. Der Luftverkehr dagegen wird allmählich wieder aufgenommen. Laut Auswärtigem Amt gilt: "Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen".

+++ UPDATE 22.06. Frankreichs Campingplätze öffnen. Ab heute dürfen die Campingplätze in Frankreich unter Hygieneauflagen wieder ihre Tore öffnen. Auch Kinos und die Pariser Metro sind wieder geöffnet – ab Mittwoch, den 24.06. dürfen Besucher den Eiffelturm wieder besteigen.

+++ UPDATE 21.06. Spanien öffnet Grenzen. Mit dem Ende des Ausnahmezustands in Spanien dürfen Touristen aus der EU ab heute wieder in das Land einreisen ohne sich in 14-tägige Quarantäne zu begeben. Dasselbe gilt auch für Bürger aus Großbritannien.

+++ UPDATE 20.06. Einreise nach Zypern ohne Corona-Test. Deutsche Touristen dürfen ab sofort ohne Corona-Test einreisen. Schon seit dem 9. Juni war die Einreise erlaubt, wenn ein maximal 72-Stunden-alter negativer Test vorlag.

+++ UPDATE 20.06. Quarantäne in Irland bis 9. Juli. Touristen, die nach Irland einreisen, müssen noch bis 9. Juli für 14 Tage in Quarantäne gehen.

+++ UPDATE 19.06. Dänemark öffnet Grenzen ab 27. Juni. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Bürger aus dem EU- und Schengen-Raum und Großbritannien abhängig von der Infektionsrate wieder einreisen. Derzeit überschreiten Schweden und Portugal den Wert, den die dänische Regierung festgelegt hat nicht. Er liegt bei unter 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

+++ UPDATE 17.06. Quarantäne für Rückkehrer aus Risikogebieten. Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss je nach Bundesland mit 14 Tagen Quarantäne rechnen. Auf dem europäischen Kontinent sind derzeit laut Robert-Koch-Institut folgende Länder als Risikogebiet ausgewiesen: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Republik Moldau, Russische Föderation, Schweden, Serbien, Türkei, Ukraine, Weißrussland. Mehr Infos siehe unten: Risikogebiete.

+++ UPDATE 15.06. Reisefreiheit innerhalb der EU (fast) wiederhergestellt. Ab heute gilt: Deutsche dürfen wieder beinahe uneingeschränkt innerhalb Europas reisen. Die deutsche Bundesregierung hat die Reisewarnungen für die EU und weitere europäische Länder aufgehoben ( Mehr Infos auf der Website der Bundesregierung). Ausnahmen: Spanien öffnet erst am 21. Juni seine Grenzen für Touristen, dort gilt für die Bürger bis dahin eine Beschränkung. Die Grenze zwischen Spanien und Portugal wird erst am 1. Juli passierbar sein. Nur für die Balearen gilt derzeit bereits eine Grenzöffnung für deutsche Touristen. Für Finnland, Großbritannien (Nicht-EU-Mitglied), Nordirland (Nicht-EU-Mitglied), Norwegen (Nicht-EU-Mitglied) und Schweden gelten weiterhin Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

+++ UPDATE 15.06. Robert-Koch-Institut stuft Schweden als Risikogebiet ein. Das RKI weist wieder eine Liste von Ländern aus, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko gilt. Dazu gehört auch Schweden.

+++ UPDATE 15.06. EU-Plattform für Reise-Infos. Zur Wiederherstellung der Reisefreiheit in Europa bietet die EU-Kommission eine Website mit aktuellen Informationen namens "Reopen": https://reopen.europa.eu/de

+++ UPDATE 11.06. Reisewarnung für 160 Ländern außerhalb der EU. Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Nicht-EU-Ländern noch bis 31. August 2020 verlängert. Für einzelne Ländern könnten allerdings Lockerungen möglich sein. Dafür soll beispielsweise das Infektionesgeschehen selbst ausgewertet werden, sowie die Testkapazitäten und Hygienebeschränkungen vor Ort.

+++ UPDATE 11.06. Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Großbritannien ab. Auch nach Mitte Juni sollten Bürger auf Reisen auf die britischen Inseln verzichten, so ein Sprecher. Dort gebe es deutlich mehr Corona-Fälle als in anderen europäischen Staaten.

+++ UPDATE 08.06. Corona-Warn-App bald in Deutschland. In den nächsten Tagen will die Bunderegierung eine App vorstellen, die die strengen Vorgaben beim Datenschutz erfüllt. In Österreich ("Stopp Corona"), Frankreich ("StopCovid") und Italien ("Immuni", derzeit Testphase in vier Regionen) sind ähnliche Apps bereits im Einsatz.

+++ UPDATE 08.06. Sprunghafter Infektionsanstieg in Polen. Am Wochenende zählte das Land 1151 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zwei Drittel der Infizierten arbeiten laut polnischem Gesundheitsministerium im Kohlebergwerk Zofiowka nahe der tschechischen Grenze.

+++ UPDATE 08.06. Quarantäne bei Einreise nach Großbritannien. Wer auf den Inselstaat einreist, muss ab heute 14 Tage in Quarantäne gehen. So soll eine zweite Welle von Infektionen vermieden werden.

+++ UPDATE 07.06. Niedersachsen: Quarantäne für Rückkehrer aus Schweden. In dem Bundesland müssen alle, die aus Schweden anreisen, 14 Tage in Quarantäne gehen und das Gesundheitsamt informieren. Der Grund: In Schweden gab es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

+++ UPDATE 06.06. Ungarn hebt Einreisebeschränkung auf. Die im März eingeführten Einschränkungen des Personenverkehrs zwischen Deutschland und Ungarn werden aufgehoben. Ab Sonntag 7. Juni dürfen Deutsche wieder einreisen ohne sich in 14-tägige Quarantäne zu begeben.

+++ UPDATE 06.06. Keine Rückholaktionen für Infizierte. Außenminister Heiko Maaß sagte gegenüber der Bild am Sonntag, dass keine Rückholaktionen für gestrandete Urlauber mehr stattfinden werden. Außerdem: "Wer sich im Urlaub infiziert, kann jedenfalls nicht davon ausgehen, dass wir ihn nach Deutschland zurückbringen."

+++ UPDATE 06.06. Schleswig-Holstein: App für Strandreservierung. Mit Reservierungen via Smartphone will Schleswig-Holstein im Sommer dafür sorgen, dass die Strände nicht überfüllt sind.

+++ UPDATE 05.06. Österreich beendet Grenzkontrollen zu Deutschland. Ab morgen werden die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland von österreichischer Seite aufgehoben, geplant waren sie bis 15.6. Die Grenzen zu Italien sind aufgrund der Infektionszahlen noch geschlossen – eine Durchreise von Bayern nach Italien ist dennoch möglich.

+++ UPDATE 04.06. Tschechien öffnet Grenzen für Deutsche. Auch für Bürger aus Österreich und Ungarn will Tschechien ab kommenden Samstag die Reisefreiheit wiederherstellen.

+++ UPDATE 03.06. Keine Reisewarnung mehr für 29 Länder in Europa. Ab dem 15. Juni sind Reisen in 26 EU-Länder wieder möglich – auch nach Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Lichtenstein. Für alle Länder gelten dann Reisehinweise, die täglich überarbeitet werden. Für Norwegen und Spanien gelten über den 15. Juni hinaus noch Einreisesperren. Bundesaußenminister Heiko Maaß rechnet mit geöffneten Grenzen zu Spanein ab dem 21. Juni. In Norwegen gilt die Sperre für deutsche Staatsbürger noch bis voraussichtlich 20. August.

+++ UPDATE 03.06. Weitere Lockerungen in Niedersachsen. Ab kommender Woche gilt für Übernachtungsbetriebe eine Auslastungsmaximum von 80 Prozent statt 60 Prozent.

+++ UPDATE 03.06. Keine Grenzkontrollen mehr in Österreich. In Österreich gilt ab morgen wieder die vollständige Reisefreiheit. Nur an den Grenzen zu Italien wird weiterhin kontrolliert.

+++ UPDATE 03.06. Kontaktbeschränkung in Deutschland weiter in Kraft. Sie gilt bis vorläufig 29. Juni. Unter anderem dürfen sich maximal 10 Menschen oder Angehörige zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen.

+++ UPDATE 26.05. Reisewarnung wird teilweise aufgehoben. Laut Tagesschau sollen für 31 Staaten zum 15. Juni 2020 die Reisewarnungen aufgehoben werden – vorausgesetzt die Infektionslage lässt dieses Vorhaben zu. Neben den 26 Mitgliedsstaaten der EU zählen hierzu Großbritannien, Island, Norwegen, Schweiz und Lichtenstein. "Die Aufhebung der Reisewarnung soll nun gerade rechtzeitig vor der Ferienzeit das Startsignal für grenzüberschreitenden Sommerurlaub in Europa geben" heißt es in dem Entwurf "Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus" aus dem Auswärtigen Amt.

+++ UPDATE 25.05. Touristen in Meckenburg-Vorpommern willkommen. Wer eine Übernachtung in dem Bundesland gebucht hat, darf einreisen. Tagestourismus ist weiterhin nicht erlaubt.

+++ UPDATE 25.05. Griechische Inseln wieder geöffnet. Bislang durften nur dort Menschen mit Wohnsitz auf den Inseln per Fähre oder Flugzeug auf die Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres. Nach mehr als zwei Monaten dürfen jetzt wieder Reisende auf die Inseln. Einzige Einschränkung: Die Fähren dürfen maximal zu 50 Prozent ausgelastet sein.

+++ UPDATE 25.05. Spanien will Anfang Juli die Grenzen für Touristen öffnen. Das gab Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Rede an die Nation am Wochenende bekannt: "Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen."

+++ UPDATE 25.05. Abstands- und Maskenpflicht auch nach dem 5.6. Kanzleramtchef Helge Braun spricht sich für das Fortsetzen der Kontaktbeschränkungen nach dem 5. Juni aus. Im öffentlichen Raum sollen die Bürger weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern wahren – genauso wie die Maskenpflicht an bestimmten Orten. Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Hygieneregeln bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen aufrechterhalten, beispielsweise "die Zahl der Personen generell auf höchstens zehn zu beschränken". Die derzeit gültigen Kontaktverbote sind offiziell nur bis 5.6. festgesetzt.

+++ UPDATE 20.5. Niederländische Campingplätze ab 1.7. wieder geöffnet. Laut Bericht von Tagesschau.de sollen Campingplätze und Ferienparks in den Niederlanden ab Anfang Juli den Gästen wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen (inklusive Sanitärbereiche).

+++ UPDATE 20.5. Polen könnte Grenze wieder öffnen . Ab dem 15.6. stellt die polnische Regierung in Aussicht, die Grenzen wieder zu öffnen. Ab dem 1.7. könnten möglicherweise alle weiteren Coronavirus-Beschränkungen fallen.

+++ UPDATE 20.5. Sachsen-Anhalt öffnet für Touristen. Ab dem 28.5. dürfen Gäste aus Deutschland wieder in das Bundesland einreisen. In welchem Umfang die Campingplätze bundesweit öffnen, können Sie hier nachlesen.

+++ UPDATE 20.5. Slowakei will Grenzen geschlossen halten. Das Land plant derzeit keine Öffnung der Grenzen.

+++ UPDATE 18.5. Weltweite Reisewarnung soll aufgehoben werden. Am 15. Juni wollen die EU-Außenminister verkünden, ob die weltweite Reisewarnung aufgehoben wird. Ab dann könnten stattdessen Reisehinweise für einzelne Länder gelten. Bundesaußenminister Maaß spricht von einem "kontrollierten Wiedereinstieg in den europäischen Tourismus". Ob die Quarantänebestimmungen in den verschiedenen EU-Ländern aufgehoben werden, will die Außenministerkonferenz in zwei Wochen entscheiden.

+++ UPDATE 18.5. Bayern ändert Quarantäne-Bestimmung. Wer nach Bayern einreist, musste bislang 14 Tage in Quarantäne gehen. Diese wurde nun auch in Bayern aufgehoben. Bereits am 13.5. hob Niedersachsen die Quantäneregelung auf. Weitere Bundesländer wollen diesem Beispiel folgen.

+++ UPDATE 18.5. WHO warnt vor zweiter Infektionswelle. Die Weltgesundheitsorganisation WHO verfolgt die Lockerungen in Europa kritisch. Die Staaten sollen sich auf eine zweite tödliche Welle von Covid-19-Erkrankungen vorbereiten, sagte WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge in einem Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph.

+++ UPDATE 18.5. Spanische Grenzen öffnen nicht vor Ende Juni. "Ich hoffe, dass wir die touristischen Aktivitäten Ende Juni wieder aufnehmen können", sagte Verkehrsminister José Luis Ábalos. "Wir können nicht die Einreise von Ausländern erlauben, während wir die spanische Bevölkerung noch einer Ausgehsperre unterziehen." Wer in diesem Jahr nach Spanien reisen wolle, müsse sich auf strenge Sicherheitsvorkehrungen einstellen, so die Aussage von so Ministerpräsident Pedro Sánchez. Die balearischen und kanarischen Inseln hoffen eventuell erste touristische Flüge bereits Mitte Juni zu empfangen.

+++ UPDATE 18.5. Keine Tagesgäste in Schleswig-Holstein. Für Tagesgäste gilt ein Betetungsverbot der Inseln und Halligen der Nordsee sowie für St. Peter-Ording. Es tritt rund um Himmelfahrt in Kraft vom 21. Mai 6 Uhr bis 24. Mai bis 20 Uhr und über Pfingsten vom 30. Mai ab 6 Uhr bis 1. Juni bis 20 Uhr.

+++ UPDATE 13.5. EU will Reisefreiheit. Die EU-Kommission in Brüssel will das freie Reisen zwischen den Mitgliedsstaaten ermöglichen, dazu haben heute fünf Kommissare in Brüssel getagt. Den Anfang machen könnten Staaten mit geringen Infektionszahlen. Allerdings müssten Hotels, Freizeitparks und andere Touristenorte dafür Abstands- und Hygieneregeln einführen. So soll einerseits eine zweite Pandemiewelle verhindert werden und andererseits laut Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager: "werden wir nicht den ganzen Sommer zu Hause verharren müssen – und dann wird es auch kein vollständig verlorener Sommer für die europäische Tourismusindustrie werden". Die EU-Außengrenzen dagegen bleiben bis mindestens zum 15. Juni geschlossen und werden zunächst nur für geschäftliche Reisen geöffnet.

+++ UPDATE 13.5. Deutsche Grenzen öffnen ab Samstag 16. Mai. Die Grenzkontrollen sollen vorsichtig gelockert werden, berichtet die dpa. Ab dem 15. Juni will das Bundeskabinett die Kontrollen vollständig aufheben. Auch die EU-Kommission hat sich für die Öffnung der Grenzen ausgesprochen und schlägt vor, dass Reisebeschränkungen noch bis 15. Juni gelten sollen. Danach könne der Reiseverkehr wieder schrittweise starten, je nachdem wie die Corona-Fallzahlen sich in den einzelnen Ländern entwickeln. Eine Diskriminierung nach Nationalität dürfe es dabei nicht geben.

+++ UPDATE 13.5. Österreich öffnet Grenze nach Deutschland. Das Kanzleramt in Wien will die Grenze zum 15. Juni öffnen. Bereits ab Freitag soll nur noch stichprobenartig kontrolliert werden.

+++ UPDATE 13.5. Niedersachsen hebt Quantäne für Reiserückkehrer auf. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat die 14-tägige Quarantänebestimmung via Gerichtsurteil aufgehoben. Jetzt müssen nur noch "Kranke, Krankheits- oder Ansteckungsverdächtige" in Quarantäne gehen. Die Bundesländer Saarland und Nordrhein-Westfalen kündigten daraufhin an, dass auch sie die 14-tägige Quarantänepflicht bald außer Kraft zu setzen.

+++ UPDATE 13.5. Spanien führt Quarantäne für Einreisende ein. Für alle Einreisenden und Reiserückkehrer nach Spanien gilt ab 15. Mai eine 14-tägige Quarantäne. Diese Bestimmung soll so lange gelten wie der Alarmzustand der Corona-Pandemie in dem Land herrscht. Spanien gehört in Europa zu den Ländern, die am stärksten von der Pandemie betroffen sind.

+++ UPDATE 11.5. Niederlande, Dänemark, Luxemburg lockern Maßnahmen. In den Niederlanden dürfen ab heute Frisöre und Schönheitssalons wieder öffnen. Auch Grundschulen und Kitas nehmen den Betrieb wieder auf. In Dänearmk öffnen Geschäfte weider. In Luxemburg dürfen Bürger auch ohne triftigen Grund die Wohnung verlassen, müssen allerdings Abstand- und Hygieneregeln befolgen. Dazu gehört beispielsweise das Tragen einer Mund-Nasen-Maske.

+++ UPDATE 11.5. Viele Campingplätze in Deutschland starten die Saison im Mai. In den einzelnen Bundesländern gelten unterschiedliche Termine und Bestimmungen. Mehr dazu finden Sie hier.

+++ UPDATE 11.5. Drei Regionen überschreiten kritischen Wert in Deutschland. Nachdem die Bundesregierung den einzelnen Ländern vergangene Woche die Entscheidungshoheit über die Maßnahmen übertrug, gilt: Pro 100.000 Einwohner muss in jedem Landkreis jeweils der Wert von 50 Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen unterschritten werden. Nur in drei Landkreisen der Bundesrepublik ist dieser Wert derzeit überschritten, siehe hier.

+++ UPDATE 7.5. Schleswig-Holstein öffnet für Touristen. Das Bundesland nimmt das Einreiseverbot für Touristen zurück. Ab dem 18. Mai dürfen Gäste wieder einreisen, auch Inseln und Halligen dürfen dann wieder besucht werden. Dann ist auch die Nutzung von Wohnmobil-Stellplätzen wieder erlaubt. Bereits seit 4.5. dürfen Dauercamper und Besitzer von Zweitwohnungen und Dauercamper einreisen. Eine Übersicht über alle Bundesländer finden Sie hier.

+++ UPDATE 7.5. Belgien und Niederlande lockern Einschränkungen. Ab Sonntag, am Muttertag, darf in Belgien jede Familie vier Personen als Besuch empfangen. Es muss weiterhin Abstand gehalten werden. In den Niederlanden dürfen ab dem 1. Juni Restaurants, Cafés, Museen und Themater öffnen. Es dürfen sich nicht mehr als 30 Menschen dort gleichzeitig aufhalten. In den öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht.

+++ UPDATE 7.5. NRW stimmt sich ab mit Niederlande und Belgien zum Thema Tourismus. Das Bundesland will die Lockerungen besprechen. Ab 11. Mai werden touristische Aufenthalte in NRW gestattet, so Minsterpräsident Laschet.

+++ UPDATE 7.5. Politiker fordern Grenzöffnung. Zwölf EU- und Bundestagsabgeordnete aus CDU und CSU fordern die sofortige Öffnung der Grenzen zur Schweiz, Frankreich und Luxemburg. Bis spätestens 15. Mai sollen alle weiteren Grenzbeschränkungen fallen, zumal diese "als Notmaßnahme befristet verhängt" wurden. Die Politiker plädieren an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, die Ausnahmegenehmigung für Grenzkontrollen in der EU nicht über diesen Zeitpunkt zu verlängern.

+++ UPDATE 6.5. Eröffnung der Stell- und Campingplätze in eingen Bundesländern: In mehreren Bundesländern steht schon fest, ab wann Campingplätze wieder ihre Tore für Dauercamper und Tourismusgäste wieder öffnen dürfen. Darunter Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 6.5. Campingverband BCVD rechnet mit steigender Nachfrage und höheren Preisen. Aufgrund der Reisebeschränkungen könnte es zu einer höheren Nachfrage auf deutschen Campingplätzen kommen – vor allem in der Hochsaison Juli und August. Christian Günther, Geschäftsfürer des Bundesverbands der Campingwirtschaft rät daher, frühzeitig zu buchen. Wer kann, solle den Campingurlaub außerhalb der Haupturlaubszeit planen. Des Weiteren sagte er im Interview mit SWR 3, dass höhere Preise auf Campingplätzen durchaus möglich sind. Die Plätze müssten verstärkte Hygienemaßnahmen ergreifen, wie etwa kürzere Reinigungsintervalle in den Sanitärgebäuden, reduzierte Gästezahlen pro Platz und den Umbau der Rezeption mit Plexiglasscheiben. Die höhere Ausgaben dafür könnten auf die Gäste umgelegt werden.

Eine Zusammenfassung zu Buchungsportalen für Campingplätze finden Sie hier.

+++ UPDATE 6.5. Kontaktsperre gilt bis 5. Juni. Die bundesweiten Kontaktbeschränkungen wurden wiederholt verlängert. Allerdings soll es Lockerungen geben, sodass sich mehr als zwei Personen aus verschiedenen Hausständen treffen können. Als grundlegende Voraussetzung gilt: Nicht mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner dürfen in den letzten 7 Tagen gezählt werden. Die Bundesländer sollen dies in den einzelnen Städten, Gemeinden und Kommunen sicherstellen und wenn nötig strengere Maßnahmen einführen.

+++ UPDATE 6.5. Grenzöffnungen ab Mitte Mai möglich. Laut Nachrichtenagentur dpa planen das Innenministerium und Schleswig-Holstein eine "schrittweise Grenzöffnung" im Norden. Auch andere Bundesländer sollen über Konzepte zur Grenzöffnung mit der Bundesregierung beraten. Bislang sind die Grenzen zu Dänemark, Frenkreich, Luxuemburg; Österreich und der Schweiz noch bis 15. Mai geschlossen. Der Außenminister von Luxemburg, Jean Asselborn, fordert dringend die Abschaffung der Grenzkontrollen, da es "keinen ersichtlichen Grund" gebe.

+++ UPDATE 6.5. Fernreisen ausgeschlossen, Urlaub innerhalb der EU denkbar. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hält Sommerurlaub in bestimmten europäischen Nachbarländern in diesem Jahr für möglich. Gegenüber der Zeitung Tagesspiegel soll er gesagt haben, dass das Österreich, Frankreich, Belgien, Polen und die Niederlande betrifft. Auch die Balearen und die griechischen Inseln könnten Urlaubsziele sein, sofern es dort kaum noch Neuinfektionen gebe und die medizinische Versorgung funktioniere. Die EU bespreche derzeit die nötigen Standards mit der Weltorganisation für Tourismus. Fernreisen schließt Bareiß weiterhin aus. Die weltweite Reisewarnung gilt derzeit bis 14. Juni 2020.

+++ UPDATE 5.5. Petitionen zur Öffnung von Camping- und Stellplätzen. Verschiedene Personen, Hersteller und Institutionen haben Online-Petitionen für die schnelle und stufenweise Öffnung von Plätzen gestartet.

+++ UPDATE 4.5. Niedersachsen will Gastronomie und Campingplätze wieder öffnen. Nachdem Dauercamper bereits wieder auf ihre Plätze dürfen, erlaubt Niedersachsen ab dem 11. Mai den Campingplätzen die Tore für alle wieder zu öffnen. Allerdings sind maximal 50 Prozent Auslastung erlaubt und wie in Ferienwohnungen und Ferienhäusern eine "Wiederbelegungssperre von mindestens 7 Tagen". Mehr Infos dazu hier.en Stufenplan aus seinem Bundesland Niedersachsen möchte Ministerpräsident Stephan Weil dem Corona-Kabinett bestehend aus Bundeskanzlerin Merkel und allen anderen Landesregierungen als bundesweites Vorgehen vorschlagen.

+++ UPDATE 4.5. Niederländische Region Zeeland öffnet vorsichtig für Tourismus. Dort sind ab dem 1. Mai wieder Übernachtung in eigenen Ferienwohnungen gestattet. Zuvor war der Besuch des Zweitwohnsitzes verboten, jetzt ist es wieder möglich. Dasselbe gilt für feste Camping-Stellplätze, Strandschlafhäuschen und Yachten. Voraussetzung: Die Unterkünfte müssen über eigene sanitäre Einrichtungen verfügen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 4.5. Campingplätze bereiten sich vor. Laut Cristian Günther, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Campingwirtschaft bereiten sich viele Campingplatz-Betreiber in Deutschland derzeit auf Inlandsurlauber vor.

+++ UPDATE 4.5. Lockerung der Maßnahmen in Europa. In Italien wurden heute die strikten Beschränkungen gelockert. Die Bürger dürfen wieder spazieren gehen und Verwandte besuchen. Industrie und Bauwirtschaft nehmen den Betrieb wieder auf. Restaurants verkaufen Speisen zum Abholen und weitere Geschäfte dürfen öffnen. Von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird aber weiterhin abgeraten. In öffentlichen Gebäuden herrscht Maskenpflicht. In Frankreich soll ab 11. Mai die Ausgangssperre gelockert werden, dort wird derzeit vom Parlament ein entsprechender Gesetzesentwurf als Grundlage dafür verabschiedet. In Spanien gilt im Zuge der Lockerung der Ausgangssperren eine Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch nicht überall in Europa kommt es zu Lockerungen: In Irland beispielsweise wurden die Ausgangsbeschränkungen bis 18. Mai verlängert.

+++ UPDATE 4.5. Mögliche Grenzöffnungen in Europa. Österreichs Kanzler Kurz sagte vor einigen Tagen, dass eine Öffnung der Grenze zu Deutschland "in absehbarer Zeit" möglich sei. Tschechien erwägt Öffnung der Grenzen im Juli. Außenminister Tomas Petricek sagte laut Nachrichtenagentur CTK: "Ich würde im Juli gerne die Grenzen zu Deutschland, Österreich, Polen und der Slowakei öffnen."

+++ UPDATE 29.4 Reisewarnungen werden verlängert. Die Bundesregierung hat sich auf eine Verlängerung der weltweit geltenden Reisewarnungen bis mindestens 14. Juni 2020 geeinigt. Dies ermöglicht für Reisemobilisten die Stornierung gebuchter Pfingsturlaube. Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, geht davon aus, dass Fernreisen in diesem Jahr wahrscheinlich nicht stattfinden können, hofft aber laut Tagesschau, dass "wenigstens innerhalb Europas schnell wieder gereist werden kann." Bareiß weiter: "Aber das Ganze geht wirklich nur langsam voran. Ich glaube, dass dieses Jahr wirklich Heimaturlaub angesagt ist."

+++ UPDATE 29.4. Österreich fährt ab Mai schrittweise Ausgangsbeschränkungen zurück. In einer Pressekonferenz am 28.4. sagte der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober: "Wir können diese Ausgangsbeschränkungen auslaufen lassen. Wir brauchen sie nicht fortsetzen aus heutiger Sicht." Dies bedeutet für das Nachbarsland, dass sich Österreicher ab dem 1. Mai im Freien auch ohne triftigen Grund aufhalten dürfen. Mit einem Mindestabstand von einem Meter werden Treffen in kleinen Gruppen von bis zu 10 Leuten möglich sein. Ab dem 15. Mai ist die Wiedereröffnung von Restaurants geplant. Nach vorangehender Tischreservierung können bis zu vier Erwachsene samt dazugehöriger Kinder gemeinsam essen gehen. Bedienungspersonal unterliegt dabei einer Schutzmaskenpflicht. Der Schankbetrieb an der Theke ist weiter ausgesetzt. Ab dem 29. Mai ist eine Öffnung von Hotelleriebetrieben anvisiert. Ab wann wieder ausländische Touristen nach Österreich einreisen dürfen, ist allerdings noch nicht entschieden.

+++ UPDATE 22.4. Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt bis 3. Mai. Ende April wird die Regierung neu entschieden, wie es weitergeht. Bundesinnenminister Maas betonte, dass es auf auf europäischer Ebene eine Entscheidung zu den Grenzöffnungen geben müsse. Eventuell könnten die Grenzen sogar schon vor dem Sommer wieder öffnen.

+++ UPDATE 22.4. Erste Hoffnung für Tourismus im Sommer. "Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können. Das wäre nicht zu verantworten", sagt Innenminister Maaß nach einer Videokonferenz mit seinen Kollegen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein.Entwicklungsminister Gerd Müller zeigt sich etwas optimistischer und hält den Sommerurlaub auch außerhalb Deutschlands für möglich. Der CSU-Politiker sagte gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Ich glaube auch, dass es in der Mittelmeer-Region eine Chance dazu gibt – einschließlich in Nordafrika." Voraussetzung dafür seien vor allem auch in Tunesien, Marokko oder Ägypten "funktionierende Hygiene-Konzepte nach europäischen Standards".

+++ UPDATE 22.4. Maskenpflicht in ganz Deutschland. Alle Bundesländer folgen der dringenden Empfehlung der Bundesregierung und führen eine Maskenpflicht ein – ab/seit wann diese genau gilt und ob nur in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch für Einkäufe oder auf Wokenmärkten, ist in jedem Bundesland anders geregelt.

+++ UPDATE 20.4. Tschechien will Grenzen ein Jahr lang geschlossen halten. Der tschechische Präsident Zeman will die Landesgrenzen Tschechiens so lange wie möglich geschlossen halten. Zwar dürfen Berufspendler und Lieferverkehr mittlerweile passieren, doch für touristische Reisen sollen die Grenzen ein ganzes Jahr geschlossen bleiben. Seine Begründung in einem Radiointerview ist, dass "keine neue Infektionswelle dadurch hervorgerufen wird, dass Reisende in Länder fahren, in denen die Epidemie noch nicht zu Ende ist".

+++ UPDATE 19.4. Österreich könnte Grenzen im Sommer öffnen. Eventuell ist Ferientourismus im Sommer in Österreich möglich.Die österreichische Tourismusministerin Köstinger macht trotz der Grenzsperrungen Hoffnung auf Sommerurlaub in Österreich. Gegenüber der Zeitung "Die Presse" hat sie zum Thema touristische Reisen gesagt: "Wenn Länder aber auch auf einem sehr guten und positiven Weg sind, wie beispielsweiseDeutschland, dann gibt es durchaus auch die Möglichkeit, dass man sich bilateral einigt."

+++ UPDATE 17.4. Rückhol-Konvoi für gestrandete Reisemobilisten in Griechenland. Nach einem Bericht der FAZ fährt heute ein Konvoi mit 110 gestrandeten Campingfahrzeugen von Griechenland durchs gesperrte Italien . Die 240 Reisemobil-Touristen aus Europa und Großbritannien saßen aufgrund der Grenzschließungen auf dem Balkan über einen Monat lang in Griechenland fest – und durften dann via Fähre ins italienische Ancona übersetzen – unter strengen Hygienemaßnahmen. Von hier aus dürfen sie nun weiter nach Hause reisen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ UPDATE 17.4. 240.000 deutsche Bürger nach Hause gebracht. Sehr viele Deutsche hat das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat in den letzten Wochen aus dem Ausland zurückgeholt. Doch laut Außenminister Heiko Maas befinden sich immer noch Tausende Bürger im Ausland und warten Rückholung. Die meisten davon in Südafrika.

+++ UPDATE 17.4. Grenzkontrollen und Einreiseverbote. Einreiseverbot nach Schweden bis 15. Mai verlängert. Das vorübergehende Einreiseverbot von Menschen aus den EU-Ländern wurde von der schwedischen Regierung verlängert. Für Diplomaten und Saisonarbeiten gibt es Ausnahmen. Polnische Grenzen bis 3. Mai geschlossen. Trotz einiger Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Polen bleiben die Grenzen geschlossen.

+++ UPDATE 15.4. Grenzkontrollen bis 4. Mai 2020 verlängert. In Deutschland hat während der Corona-Krise Grenzkontrollen wieder eingeführt, die nun bis 4. Mai verlängert werden. Diese werden laut Bundesinnenministerium 20 weitere Tage durchgeführt.

+++ UPDATE 15.4. Kontaktsperren in Deutschland eventuell bis 3. Mai. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa will der Bund den Ländern vorschlagen, die Kontaktsperren bis 3. Mai zu verlängern.

+++ UPDATE 14.4. Frankreich verlängert Ausgangssperre. Die strengen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wurden bis zum 11. Mai verlängert. Sie gelten seit dem 17. März und wurden bereits einmal verlängert. Das Haus verlassen darf man in Frankreich nur, wenn es unbedingt nötig ist.

+++ UPDATE 14.4. Erste Lockerung der Maßnahmen in Österreich, Dänemark, Spanien und Italien. In Spanien dürfen seit gestern Hunderttausende Menschen wieder zur Arbeit fahren. Die Ausgangssperre für Spaziergänge oder Sport soll es allerdings frühestens in zwei Wochen aufgehoben werden. In Österreich dürfen kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte unter strengen Auflangen wieder öffnen. In Italien öffnen Buch- und Schreibwarenläden, ausgenommen ist die besonders schwer betroffene Region Lombardei. In Dänemark geht am 15.4. der Betrieb in Kindergärten, Kitas und Grundschulen wieder los, die Grenzen zu Deutschland bleiben vorläufig bis zum 10. Mai geschlossen.

+++ UPDATE 12.4. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen rät davon ab, jetzt Sommerurlaub zu buchen. In einem Interview mit der Bild am Sonntag sagt die Europapolitikerin zum Thema Urlaubsbuchung: "Ich rate dazu, mit solchen Plänen noch zu warten. Für Juli und August kann derzeit niemand verlässliche Vorhersagen machen." Außerdem kritisierte sie, dass Kunden bei einer Buchungsstornierung derzeit häufig nur einen Gutschein und nicht wie bisher eine Rückerstattung ihres Geldes erhalten: "Europaweit haben die Menschen rein rechtlich die Wahl, ob sie das Geld oder einen Gutschein wollen." Wer es sich allerdings finanziell leiste könne, hat mit einem Gutschein die Möglichkeit sich solidarisch zu zeigen und Reiseunternehmen zu unterstützen.

+++ UPDATE 10.4. Robert-Koch-Institut weist weltweit keine Risikogebiete mehr aus. Bereits seit 31.3.2020 verzichtet die Behörde darauf, in Deutschland einzelne Regionen hervorzuheben, da eine Infektionsgefahr überall herrsche. Jetzt setzt sie auch die Angabe internationaler Risikoregionen aus. Die Erklärung dafür lautet: "COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. In einer erheblichen Anzahl von Staaten gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen; von anderen Staaten sind die genauen Fallzahlen nicht bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. Das Auswärtige Amt hat inzwischen auch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Daher ist es aus epidemiologischer Sicht sinnvoll, die Ausweisung von Risikogebieten auszusetzen."

+++ UPDATE 9.4. Einige Bundesländer verbieten Tagesausflüge über Ostern. Über die Feiertage vom 10. bis 13. April 2020 verbietet Mecklenburg-Vorpommern tagestouristische Ausflüge. Die Bewohner des Bundeslandes dürfen weder an die Ostseeküste noch zur Mecklenburgischen Seenplatte fahren. Spaziergänge sollen im eigenen Wohnbereich unternommen werden, dasselbe gilt für sportliche Betätigung. In Mecklenburg-Vorpommern darf außerdem nur "einreisen", wer seine Kernfamilie besucht. In Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sind touristische Reisen ebenfalls verboten. In Sachsen soll die Bewegung im Freien ebenfalls nur "im Umfeld des Wohnbereichs" stattfinden. In anderen Bundesländern sind Parks und andere Ausflugsziele geschlossen.

+++ UPDATE 9.4. Wohnmobil-Parkverbot an der Küste Niedersachsens. Auch über Ostern ist das Übernachten an der Küste weiterhin verboten. Ein Reisemobilist hatte einen Eilantrag an das Verwaltungsgericht Oldenburg gegen das Parkverbot eingereicht. Diesem wurde nicht stattgegeben. Das Verbot gilt in den Landkreisen Aurich und Wittmund für Wohnmobile und Wohnwagen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 8.4. Robert-Koch-Institut empfiehlt Reise-Rückkehrern 14-tägige Quarantäne. Auf der Website der Behörde, schreibt sie zum Thema Risikoregionen: "Aufgrund der pandemischen Ausbreitung von COVID-19 ist weltweit von einem Infektionsrisiko auszugehen. Wegen unterschiedlicher Surveillancesysteme und Teststrategien sowie zeitlichem Verzug zwischen Infektionszeitpunkt und Meldung lässt sich das tatsächliche Infektionsrisiko oft nicht aus den vorliegenden Meldedaten ablesen. Daher sollte generell erhöhte Vorsicht gelten. Einreisenden aus allen Ländern ist empfohlen, sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben."

+++ UPDATE 6.4. Alle Reise-Rückkehrer sollen offiziell zwei Wochen in Quarantäne gehen. Das soll das sogenannte Corona-Kabinett in Berlin beschlossen und den Bundesländern eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen haben, berichten einigen Nachrichtenagenturen. Das betrifft alle Rückkehrer, auch diejenigen, die keinerlei Symptome zeigen oder keine Risikogebiete besucht haben.

+++ UPDATE 6.4. Österreich will Maßnahmen ab 14.4. lockern, Deutschland nennt noch keinen Termin. Der österreichische Kanzler Kurz gab bekannt, dass ab dem 14.4. die strengen Maßnahmen nach und nach gelockert werden sollen. Hotels und Gastronomie sollen frühestens ab Mitte Mai wieder öffnen. Die deutsche Bundesregierung dagegne will noch keinen Termin nennen, so Regierungssprecher Steffen Seibert.

+++ UPDATE 5.4. Europa am schwersten vom Corona-Virus betroffen. Auf dem europäischen Kontinent sind mittlerweile mehr als 46.000 Menschen an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Den höchsten Anteil an Corona-Toten weltweit zählen bislang die Länder Spanien und Italien.

+++ UPDATE 3.4. Transport des Wohnmobils oder Caravans vermeiden. Laut ADAC ist es nicht ratsam, das Campingfahrzeug in Bundesländern mit Ausgangsbeschränkung zu bewegen. Das sind Bayern, das Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Wer hier die Wohnung verlässt, muss einen wichtigen Grund vorweisen können. Wo welche Bestimmungen gelten, finden Sie hier.

+++ UPDATE 3.4. Touristische Reisen im Campingfahrzeug explizit untersagt. Nach Angaben von Tagesschau.de sind private Reisen im Wohnmobil oder Caravan in den folgenden Bundesländern verboten: Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Bis nach Ostern darf darüber hinaus in vielen Gemeinden der Zweitwohnsitz (bspw. Ferienwohnung) nicht besucht werden.

+++ UPDATE 3.4. Neue Risikoregionen: Niederlande, Schweiz, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Das Robert-Koch-Insititut stufte diese Länder am Vorabend so ein – zusammen mit den USA. Zuvor galten nur einige Regionen in den USA und der Schweiz als Risikoregion.

+++ UPDATE 2.4. Italien und Spanien weisen mehr Sars-Cov2-Fälle aus als China. Die Zahl der Infizierten in den beiden Ländern ist mittlerweile höher als in China. Die USA ist das Land mit den höchsten Zahlen. Allerdings: Zählt man alle Fälle in Europa zusammen, gibt es auf dem europäischen Kontinent derzeit mit Abstand die meisten Infizierten weltweit.

+++ UPDATE 1.4. Kontaktbeschränkungen gelten bis einschließlich 19.4. Das verkündet Kanzlerin Merkel in einer Pressekonferenz. Sie appeliert an alle Bürger, an Ostern nicht zu verreisen und auf private Besuche zu verzichten.

+++ UPDATE 1.4. ADAC rät von Reisen an Ostern ab. Der Präsident des Autofahrerverbands August Markl ruft alle dazu auf, an den Osterfeiertagen daheim zu bleiben: "In einigen Bundesländern sind Fahrten ohne einen dringenden Anlass untersagt, aber auch in jenen Teilen des Landes, in denen Fahrten theoretisch denkbar sind, möchten wir die Bevölkerung bitten, Fahrten nach Möglichkeit zu unterlassen, die verzichtbar sind. Dazu zählen leider auch Verwandtenbesuche."

+++ UPDATE 31.3. Frankreich und Spanien Risikogebiet. Benannte das Robert-Koch-Institut bislang nur einzelne Regionen in Frankreich und Spanien als Risikogebiet, so wurden heute die kompletten Länder dazu benannt. Mehr Infos zu Risikogebieten finden Sie weiter unten im Artikel.

+++ UPDATE 31.3.: Die Reisemobil-Union rät zur Rückreise. Verbands-Präsident Winfried Krag: "Ich kann jedem raten, sich auf den Weg nach Hause zu machen." Das Auswärtige Amt reagiert auf promobil-Anfrage, dass sich deutsche Urlauber bei Problemen melden sollen: "Unabhängig von einer Rückholaktion steht unser weltweites Netz von Botschaften und Konsulaten bereit, um je nach Bedarf im Einzelfall deutschen Staatsangehörigen in Notlagen konsularische Hilfe und Unterstützung zu leisten."

+++ UPDATE 30.3. Verschärfte Schutzmaßnahmen in Europa, kein frühes Ende des Kontaktverbots in Sicht. Österreich erlässt eine Schutzmaskenpflicht für den Besuch von Supermärkten. Spanien verschärft am Morgen die Ausgangssperre. Italien verlängert die Ausggangssperre bis zum 18. April, Bayern die Ausgangsbeschränkungen bis 19. April. Die Bundesregierung will für Lockerungen des Kontaktverbots in Deutschland bislang keinen Zeitplan aufstellen.

+++ UPDATE 28.3. Italien verschärft Einreisebestimmungen. Alle nach Italien Einreisenden müssen den Behörden den Grund ihrer Reise angeben, den Aufenthaltsort im Land und ihre Telefonnummer. Darüber hinaus müssen sie genau sagen, wie sie den Zielort erreichen. Selbst wenn keine Symptome für Covid-19 vorliegen, muss sich die einreisende Person bei den örtlichen Gesundheitsbehörden melden und 14 Tage lang in Selbstisolation gehen.

+++ UPDATE am 25.3. Reisemobilisten können Marokko nicht verlassen: Die Grenzen der spanischen Enklaven in Marokko, Ceuta und Melilla, wurden gesclossen. Es wird berichtet, dass derzeit hunderte Reisemobilisten an den Grenzübergängen warten und nicht passieren können. Mehr Infos dazu finden Sie hier. UPDATE 1.4.: Laut Botschaft in Rabat wurde eine Fährverbindung für Europäische Urlauber am kommenden Tag eingerichtet. Bislang hat das Auswärtige Amt 187.000 Deutsche weltweit zurückgeholt.

+++ UPDATE am 25.3.: Rückreise aus dem Ausland: An manchen deutschen Grenzen sind nur noch ausgewählte Grenzübergänge geöffnet. Welche das sind, kann man auf den Seiten des Bundesinnenministeriums nachlesen. Tipps des ADAC:

  • Rückkehr aus Frankreich: Unbedingt über direktem Weg (nicht über Italien oder die Schweiz) reisen und die Autobahn nutzen, keine Land- oder Schleichwege, da viele Grenzübergänge gesperrt sind. Tankstellen sind geöffnet.
  • Rückkehr aus Spanien: Die Rückreise über Frankreich ist möglich. Unterwegs muss man damit rechnen, dass die spanische Polizei den Grund der Fahrt kontrolliert. Tankstellen sind geöffnet.
  • Rückkehr aus Italien: Wer hier unterwegs ist, benötigt unbedingt eine "Selbsterklärung über die Notwendigkeit der Reise". Hier gibt es mehr Infos.
  • Rückkehr aus Kroatien: Urlauber können über Österreich oder Slowenien nach Deutschland reisen.
  • Rückkehr aus Griechenland: Es ist unklar, ob Deutsche im eigenen Fahrzeug über Bulgarien, Rumänien und Ungarn zurückkehren können. Die Grenzen zu Serbien, Nordmazedonien und Albanien sind geschlossen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE am 24.3. Bundestag wird epidemiologische Lage ausrufen: Der Bundestag will morgen, Mittwoch, 25.3., den Epidemie-Fall ausrufen. Das führt dazu, dass der Bund für ein Jahr befristet zusätzliche Kompetenzen erhält. Davon betroffen sein werden unter anderem Vorschriften für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr, zum Beispiel Meldepflichten im Bahn- und Busverkehr.

+++ UPDATE am 24.3. Europa und USA gelten als Epizentren: Mit mittlerweile 85 Prozent aller Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden gelten Europa und USA als die neuen Brennpunkte des Corona-Virus. Bislang war es nur Europa, zuvor China. Dort wurden heute Restaurants unter strengen Auflagen und die chinesische Mauer in Teilen wieder geöffnet. In Polen gilt ab heute Kontaktverbot, auch die Briten sind mittlerweile dazu angehalten daheim zu bleiben. In Leipzig werden die Wochenmärkte geschlossen. NRW führt Geldbußen für Verletzungen des Kontaktverbots ein: 600 Euro teuer ist ein Treffen zu dritt in der Öffentlichkeit.

+++ UPDATE am 22.3. Deutschlandweites Kontaktverbot: Bund und Länder haben ein Kontaktverbot für komplett Deutschland beschlossen. Ansammlungen von als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind verboten. Davon ausgenommen sind im Haushalt lebende Personen. Restaurants und Gaststätten müssen schließen, nur noch das Liefern und Mitnehmen von Speisen ist erlaubt.

+++ UPDATE am 20.3. Bayern verhängt Ausgangsbeschränkung: Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der bayerische Ministerpräsident Söder weitere Beschränkungen bekanntgegeben. Seit 24 Uhr gilt eine Ausgangsbeschränkung, in dem Bundesland, in dem derzeit die meisten Corona-Fälle registriert wurden. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen und Häuser nur verlassen für: Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft – dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt. Menschenansammlungen im Freien werden von der Polizei unterbunden. Seit dem 16.3. gilt in dem Bundesland der Katastrophenfall. Für Sonntag, 22.3. ist im Bundeskabinett eine Sitzung anberaumt, in der entschieden wird, ob es eine Ausgangsbeschränkung für die gesamte Bundesrepublik gibt.

+++ UPDATE am 20.3. Drohende Ausgangssperren in Deutschland: Kanzleramtschef Helge Braun sagte gegenüber dem Spiegel, dass der kommende Samstag der entscheidende Tag sei, ob eine Ausgangssperren verhängt wird. Die Bundesregierung wolle das zwar vermeiden, doch es komme nun darauf an, ob die Bürger sich an diesem freien Tag an die Maßnahmen halten und soziale Kontakte minimieren.

+++ UPDATE am 19.3. Ausgangssperren und Quarantäne für ganze Regionen: Das österreichische Bundesland Tirol wurde komplett unter Quarantäne gestellt. Alle 279 Gemieinden wurden isoliert und die Bewohner dürfen nur noch aus wichtigen Gründen das Haus verlassen, beispielsweise Arztbesuche oder Arbeitswege. Einreisen sind für Nicht-Ansässige verboten. Diese Quarantäne gilt bis zum 5. April. In Deutschland wurden im Bundesstaat Bayern Ausgangssperren und Quarantäne erteilt an die Stadt Mitterteich und zwei Kommunen im oberfänkischen Landkreis Wunsiedel. Dort kam es jeweils zu hohen Fallzahlen innerhalb kürzester Zeit. Währenddessen diskutiert der deutsche Bundestag über Ausgangssperren für das gesamte Bundesgebiet.

+++ UPDATE am 18.3. Stellplätze und Campingplätze in Deutschland schließen: Nach stichprobenartigen promobil-Recherchen mussten bereits mehrere Wohnmobil-Stellplätze aufgrund der aktuellen Lage schließen. Dazu gehören beispielsweise die beliebten Plätze in Bad Dürrheim, am Twistesee und am Tenniszentrum Bernau/Chiemsee. Teilweise warten Betreiber wie beim Wohnmobilstellplatz Höhenblick in der Pfalz noch auf eine Schließungsinformation der örtlichen Behörden, doch es kann laut Höhenblick-Betreiber nur noch "eine Frage der Zeit" sein. Auch die Betreiber von "Mein Platz" rechnen noch in dieser Woche mit bundesweitungen Anordungen zur Schließung. Eine Grauzone sei weiterhin der Umgang mit Menschen, die dauerhaft im Reisemobil leben. In den meisten Bundesländern gibt es eindeutige behördliche Anordnung zur Schließung der Campingplätze ( mehr Infos hier). BVCD (Bundesverband der Campingplätze in Deutschland) weist darauf hin, dass noch noch unklar sei, was mit Dauercampern geschehen wird.

+++ UPDATE 18.3. Ganz Schleswig-Holstein für Touristen gesperrt: Wie am Vortag angekündigt, ist ab heute die Einreise von Touristen in Schleswig-Holstein untersagt. Das betrifft auch den Tagestourismus und beispielsweise Besucher aus Hamburg. Alle Restaurants in dem Bundesland wurden darüber hinaus geschlossen. Mehr Infos hier.

+++ UPDATE am 17.3. Bundesregierung spricht weltweite Reisewarnung aus. Da Deutschland mittlerweile zu den Hauptrisikoländern gehört, sind vor allem Deutsche von Reisebeschränkungen betroffen. >UPDATE 20.3: Die Reisewarnungen gelten bis Ende April. >UPDATE 27.3.: Ob die Reisewarnungen verlängert oder aufgehoben werden, soll erst am 20.4. entschieden werden. >UPDATE 29.4: Reisewarnungen gelten bis 14.6.

+++ UPDATE am 16.3. Auswärtiges Amt rät von Reisen ab. Die Begründung lautet: ";Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Zahlreiche Reisende sind in mehreren Ländern derzeit betroffen und an der Weiter- oder Rückreise gehindert.” Mehr Infos hier.

+++ UPDATE 15.3. Inseln in Norddeutschland gesperrt. Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sperren die Inseln für Touristen. Laut NDR-Bericht werden Urlauber gebeten, keine Reisen mehr nach Norddeutschland zu unternehmen. Wie lange die Sperrung der Inseln andauert, ist noch nicht klar.

+++ UPDATE am 15.3.: Deutschland schließt Grenzen. Ab Montag, 16. März 2020 um 8 Uhr, schließen die Grenzen nach Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Österreich und zur Schweiz. Dann dürfen nur noch Warenverkehr und Pendler die Grenzen passieren. Deutsche Staatsbürger können aus dem Ausland jederzeit wieder nach Deutschland einreisen, sollten aber die Empfehlungen zur Selbstquarantäne beachten.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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