Erlkönig Porsche 911 Rallye: Was steckt hinter dem Safari-Prototyp?

Erlkönig Porsche 911 Rallye: Was steckt hinter dem
Safari-Prototyp?
Bild 1 von 28

Erlkönig Porsche 911 Rallye: Was steckt hinter dem Safari-Prototyp?

© Porsche

Derzeit testet Porsche einen mysteriösen Erlkönig auf dem Nürburgring. Das Modell erscheint mit höherer Bodenfreiheit, breiteren Kotflügeln und abgesetzten Elementen in den Radkästen.

Arbeitet Porsche etwa an einem Crossover-Elfer? An einem Safari-Modell? Blicken wir zurück: 1984 gewann Porsche mit drei 953-Prototypen die Rallye Paris-Dakar, 1989 zeigten die Zuffenhausener mit Panamericana eine Studie auf Basis der Baureihe 964 mit Karbon-Karosserie, Sechszylinder-Boxer mit 250 PS und Allradantrieb. Das Modell war ein Geschenk zum 80. Geburtstag von Ferry Porsche, dem Sohn des Firmengründers Ferdinand Porsche und blieb ein Concept Car.

Offroad-Elfer keine eigene Baureihe?

Auch Porsche Vertriebs- und Marketingvorstand Detlef von Platen sagte schon 2018 indischen Medien gegenüber: "Der 911 ist der Design-Mittelpunkt bei Porsche und hat Einfluss auf andere Fahrzeuge. Aber den 911 nehmen und daraus einen SUV machen? Ihn höherlegen? Das könnte eine gute Idee sein, aber ist keine eigene Modellreihe, stattdessen eine sehr limitiertes Nischenprodukt."

Und der Wunsch nach einem höhergelegten Porsche verebbte nie so ganz und in den letzten Jahren nahm der Trend zum Offroad-911 mit fetten Reifen immer stärker zu. Zuletzt gab es da einen 911 Syberia RS an dem H&R beteiligt war, 2019 legte eine eher unbekannte Restomod-Firma einen Baja-Porsche auf und selbst der Tuner Delta 4x4 nahm einen aktuellen 4S her, um mit ihm die Dakar zu fahren.

Ende 2020 hatte Porsche zudem einen Blick auf nie veröffentlichte Studien im Rahmen seiner Unseen-Reihe gegeben. Dort war auch der Porsche 911 Vision Safari von 2012 zu sehen, ein höhergelegter Elfer im Martini-Racing-Look.

Und, sehen wir da also in dem Erlkönig ein zukünftiges Nischenprodukt von Porsche mit hoher Bodenfreiheit, Allradantrieb und Offroad-Design? Vor einigen Monaten hioeß es von Porsche, das Modell "dient lediglich Fahrwerkstests, um verschiedene Setup-Varianten zu erproben". Die gelblichen Elemente in der Radkästen seien quasi handelsüblicher Bauschaum mit dem die Tester bei verschiedenen Fahrwerkseinstellungen den Radfreigang sowie Rad-Einschläge und Freigängigkeiten im Radkasten überprüfen. Derzeit sei man mit den kommenden Modellen der 992-Baureihe gut beschäftigt, ein Crossover sei aktuell kein Thema. Mit den neuesten Bildern vom Nürburgring scheint das Thema Safari-Elfer jedoch wieder aktuell zu werden. Die Bauschaum-Elemente sind verschwunden, die Optik leicht verändert. Die Nachfrage von auto-motor-und-sport.de erklärte Porsche, es gebe keinen neuen Stand.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Karl Lagerfeld hat der Welt Mode, Zitate und viel Besitz hinterlassen. Aus seinem Erbe kommen nun drei Rolls-Royce in ...mehr
Nichts hält ewig. Das gilt auch für Benzin und Diesel. Diese Daten und Fakten sollten Sie kennen.mehr
Bei der 78. Auflage der Motorradmesse EICMA 2021 stellen Aprilia, Kawasaki, Yamaha und Co. in Mailand vom 25. bis zum 28.mehr
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.