Erlkönige des Monats März 2021: Das sind die 9 wichtigsten Prototypen

Er leistet bis zu 105 PS, kommt auf 138 Nm Drehmoment und
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Er leistet bis zu 105 PS, kommt auf 138 Nm Drehmoment und ...

© Stefan Baldauf

Audi, BMW, Mercedes, Ferrari und Co. testen ihre Zukunftsmodelle im Geheimen – wir haben sie dabei gestört. Hier die neun wichtigsten Prototypen.

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Alle Details zu den neuesten Erlkönigen:

  1. Audi RS3

    Audi stellt noch 2021 das Top-Modell der neuen A3-Baureihe vor. Unter der Motorhaube arbeitet auch in der neuen Generation des RS3 der 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder mit Turboaufladung, der mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe verheiratet ist. Im aktuellen Modell stemmt der Top-A3 400 PS und ein maximales Drehmoment von 480 Nm auf die Kurbelwelle und ist für einen Spurt von 4,1 Sekunden auf 100 km/h gut.

    Da muss und wird der neue Fünfzylinder nicht hinten anstehen, denn er erreicht 420 PS und 500 Nm. In einer Performance-Version sind sogar 450 PS drin.

  2. Audi Q8 L

    Nein, es wird keinen Audi Q9 geben. Bei dem abgeschossenen SUV handelt es sich um einen Full-Size-SUV, der exklusiv für den chinesischen Markt entwickelt wird. Das Modell basiert wie der Q7 auf dem Modularen Längsbaukasten (MLB) des VW-Konzerns. Aber es kommt weder in diesem noch im kommenden Jahr zu den Kunden, sondern wird frühestens 2023 seine Marktpremiere feiern.

    Ausgerüstet ist er mit einer im Gegensatz zum Q7 vollwertigen dritten Sitzreihe, die optional ist. Insider schließen den Namen "Audi Q9" kategorisch aus, man orientiere sich am aktuellen Audi-Produktkosmos und den Produktbezeichnungen von Audi in China. Dort gibt es neben dem Audi Q2L auch den dem Q5L Sportback, weshalb Audi Q7L im Bereich des Möglichen liegt. Besser noch Audi Q8L, schließlich gilt die "8" in China als Glückszahl.

  3. BMW M2

    Ab 2022 krönt BMW die 2er-Baureihe mit einem M2. Der Top-2er wird wie schon im Vorgänger von einem drei Liter großer Reihensechszylinder angetrieben, der auf die Hinterachse wirkt. Dieses Biturbo-Kraftwerk dürfte auf 420 PS im M2 Coupé kommen, die Competition-M2 leistet rund 440 PS.

    Der noch stark getarnte Erlkönig zeigt auf seiner Wintertestfahrt jedoch schon wo die Reise beim Design hingeht. Es bleibt bei den klassischen Proportionen mit einer langen Motorhaube und einem zurück versetzten Greenhouse. Vermutlich wird auch der Motor nahe an der Spritzwand gen Fahrzeugmitte für ein ausgeglichenes Gewichtsverhältnis positioniert.

  4. Ferrari LaFerrari-Nachfolger

    Ferrari arbeitet an einem neuen limitierten Flaggschiff-Modell als Nachfolger für den LaFerrari. Bei dem Modell handelt es sich noch um einen Prototyp mit der LaFerrari-Karosserie, unter der man bereits technische Komponenten des neuen Modells testet. Die modifizierte Karosserie mit den leichten Veränderungen an Hauben, Dach und den Lufteinlässen sowie der veränderten Abgasanlage hat aber nichts mit der Optik des kommenden Hypercar zu tun.

    Fraglich ist, ob im Mittelteil des neuen Hypercars ein elektrifizierter V12 seine Arbeit verrichtet, oder ein an den SF90 angelehnter V8-Hybrid-Antriebsstrang. Eines wurde schon vor etlichen Monaten von Ferrari gegenüber britischen Medien klargestellt. Der Nachfolger des LaFerrari kommt mit weniger Leistung als der SF90 Stradale an den Start, stattdessen liegt der Fokus auf Aerodynamik, Handling sowie Leichtbau. Letzteres spricht gegen den V12, der mitsamt der Elektrik-Komponenten nicht unbedingt ein Leichtgewicht würde.

  5. Mercedes C-Klasse All Terrain

    Mercedes hat eben erst die neue C-Klasse (W 206) präsentiert, da testen die Stuttgarter schon ein neues Modell. Von unserem Erlkönig-Jäger frisch erwischt, zeigt sich erstmals die All Terrain-Version der C-Klasse, die es bisher nicht gab.

    Aktuell testet Mercedes die C-Klasse All Terrain noch unter der Karosserie der Limousine. In der Serienversion ist das Modell dann ausschließlich als Kombi-Version T-Modell zu haben. Die Mercedes C-Klasse All Terrain erhält einen spezifischen Kühlergrill mit Querstreben und dem zentralen Stern im Grill. Die Radläufe, Schweller und die unteren Teile der Schürzen sind schwarz abgesetzt bzw. mit Kunststoffbeplankung ausgeführt. Technisch ist die robuste C-Klasse mit dem 4-Matic-Allradantrieb sowie der Allradlenkung ausgerüstet.

  6. Mercedes-AMG C63

    Mercedes präsentiert das Top-Modell der C-Klasse, den AMG C63, noch Ende 2021 und bringt die Top-Version dann im Folgejahr auf den Markt. Statt des Achtzylinders mit vier Litern Hubraum und 476 PS bzw 510 PS in der S-Version, soll im neuen Modell ebenfalls ein Reihenvierzylinder mit zwei Litern Hubraum arbeiten. Dabei handelt es sich um das gleiche aus dem C43 bekannten Zweiliter-Aggregat M139 mit ISG-48-Volt-Startergenerator und neuem AMG E-Turbo.

    Dazu gesellt sich der Baukasten "EQ Power+", der aus dem Antriebsstrang einen Plug-in-Hybriden mit dem E-Motor an der Hinterachse zaubert. Die E-Maschine ist für 150 kW gut und der gesamte Antriebsstrang mindestens 653 PS bereitstellen. Vermutlich handelt es sich bei der Leistung um die Power des S-Version – der Basis-C63 dürfte dann deutlich die 500-PS-Marke knacken. Den Kraftschluss auf alle vier Räder übernimmt eine Neugang-Automatik.

  7. Renault Mégane E-Vision

    Renault bringt 2021 mit dem E-Vision einen reine elektrischen Mégane auf den Markt. Er basiert auf der gleichen Plattform wie der Nissan Ariya.

    Als erstes Renault-Modell erhält der Mégane-SUV dann auch die neue CMF-EV-Plattform, auf der auch schon der Nissan Ariya aufbaut und die für alle neuen Elektromodelle der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi entwickelt wurde. Mit dem Modell zielen die Franzosen auf den VW ID.4. Der Preis dürfte für die Einstiegs-Version unter 40.000 Euro liegen.

  8. Seat Arona

    Seit 2017 ist der Seat Arona auf dem Markt, Zeit für ein Facelift des kleinen Crossover-SUV. Auch als Facelift gibt es den Seat Arona nicht mit Allradantrieb, dafür möglicherweise mit einem 48-Volt-Mild-Hybrid-System, das bisher nicht für die kleinen Fahrzeuge der MQB-A0-Plattform wie Skoda Kamiq oder VW T-Cross vorgesehen war.

    Die Tarnung des Modells zeigt auch schon die Bereiche der kommenden Änderungen an. An der Front schimmern die typischen Scheinwerfer mit den schmalen LED-Tagfahrleuchten durch die Tarnfolie.

  9. Suzuki Jimny LWB

    Suzuki arbeitet derzeit an einem Jimny mit längerem Radstand. Seit Januar 2021 baut Suzuki Maruti den dreitürigen Jimny in Indien für den Export nach Afrika, Latein-Amerika und in den Nahen Osten. Mit der Fünftürer-Version will die Marke dann ein für Familien praktischeres Fahrzeug auf dem in Indien stark boomenden SUV-Markt anbieten. Der verlängerte Leiterrahmen erlaubt zudem noch eine Pick-up-Version – sie ist nach ersten Gerüchten auch in der Entwicklung.

    Unter der Haube arbeitet der 1,5-Liter-Vierzylinder-Saug-Benziner mit dem internen Code K15B. Er leistet bis zu 105 PS, kommt auf 138 Nm Drehmoment und schaufelt seine Kraft über ein manuelles Fünfgang-Getriebe oder optional über eine Vier-Stufen-Wandlerautomatik an alle vier Räder. In Indien dürfte dieser Motor als Mildhybrid ausgeführt sein; dieser Antriebsstrang ist vom Suzuki Vitara Brezza bekannt.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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