Ford GT (2018) versteigert: Teurer als Tim Allens Ford GT

Ford GT (2018) versteigert: Teurer als Tim Allens Ford GT
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Ford GT (2018) versteigert: Teurer als Tim Allens Ford GT

© Oldtimer Galerie Toffen

Die OIdtimer Galerie Toffen hat einen Ford GT aus dem Baujahr 2018 versteigert. Der Supersportwagen aus Schweizer Erstbesitz brachte mehr ein als der Ford GT eines US-Schauspielers.

Mit der dritten Generation des GT präsentierte Ford 2016 einen Supersportwagen, der direkt von einem Rennwagen abgeleitet war. Auslegung und Name erinnern an den ersten GT, den Ford in den Sechzigerjahren baute, um damit Ferrari in Le Mans zu schlagen.

3,5-Liter-V6 mit 656 PS

Auch der neue GT startete in Le Mans. Allerdings treibt diesen kein Siebenliter-V8 mehr an, sondern ein 3,5-Liter-V6 mit zwei Turboladern. Geschaltet wird nicht mehr per Hand, sondern mit Paddels am Lenkrad. Der Twinturbo-Motor leistet 656 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 347 km/h.

Von der Straßenversion sollten ursprünglich in vier Jahren 1.000 Exemplare gebaut werden. Die Nachfrage war trotz eines ausführlichen Bewerbungsverfahrens hoch genug, um die Produktion um zwei Jahre zu verlängern und auf 1.350 GT aufzustocken. In Deutschland lag der Preis pro Auto bei etwa 530.000 Euro. Tim Allen, der Star aus der 90er-Jahre-US-Serie "Hör mal, wer da hämmert", hat seinen GT im Oktober 2021 für eine Million Dollar (861.255 Euro) verkauft. Sein GT hatte umgerechnet 1.227 Kilometer auf dem Tachodisplay stehen.

600 Kilometer in 3 Jahren

Die  Oldtimer Galerie Toffen hat am 29. Dezember 2021 in Gstaad einen Ford GT versteigert, der zwar nicht aus prominentem Vorbesitz stammt, aber mit 600 Kilometern eine noch geringere Laufleistung hat. Der Sportwagen ist in "Liuqid Grey" lackiert, hat einen orangen Doppelstreifen und eine orange-schwarze "Launch Control"-Innenausstattung. Der GT wurde am 4. Mai 2018 erstmals in der Schweiz auf seinen bisher einzigen Besitzer zugelassen. Der Schätzpreis von 950.000 bis 1.100.000 Schweizer Franken, umgerechnet 817.000 bis 946.000 Euro, wurde bei der Auktion übertroffen: Das Höchstgebot lag bei umgerechnet 1,1 Millionen Euro. Inklusive des Aufschlags für das Auktionshaus ergibt sich ein Verkaufspreis von 1,2 Millionen Euro.

Quelle: 2022 Motor-Presse Stuttgart
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