Ford Ranger Raptor Erlkönig: Hier fährt der neue Ranger (und der neue VW Amarok)

Ford Ranger Raptor Erlkönig: Hier fährt der neue Ranger (und der
neue VW Amarok)
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Ford Ranger Raptor Erlkönig: Hier fährt der neue Ranger (und der neue VW Amarok)

© Stefan Baldauf

2022 soll der neue Ford Ranger Pick-up erscheinen, der auch Basis für den neuen Amarok wird. Erste Erlkönig-Bilder zeigen die Raptor-Version.

Seit 2011 ist der aktuelle Ford Ranger auf dem Markt, das umfangreiche 2015er Facelift mit einbezogen. An den Verkaufszahlen merkt man ihm das hohe Alter nicht an. Nicht nur im lediglich mäßig Pick-up-affinen Deutschland ist er der mit Abstand meistverkaufte Offroad-Laster, auf den wichtigeren Pritschen-Märkten wie Australien oder Südafrika rauft er sich regelmäßig mit dem Toyota Hilux um Platz 1.

Ford Ranger 4. Generation für 2022

Die kommende Generation des Ranger, es wird die insgesamt vierte seit 1998, dreht inzwischen natürlich längst als Prototyp ihre Testrunden und wurde nun auch von unserem Erlkönig-Jäger erlegt. Und zwar als besonders hübsche Trophäe in der aufgebrezelten Raptor-Version. Wie auch von aktuellen Ranger wird Ford also auch für die kommende Generation mit dem Raptor eine besonders offroadtaugliche Variante auflegen, mit Fahrwerksmodifikationen, Höherlegung und allerlei Anbauteilen auf Abenteuer getrimmt.

Die Erlkönigbilder lassen erkennen, dass die Frontgestaltung des Ranger sich künftig mehr am großen Ford F-150 orientieren wird. So fährt der Raptor-Prototyp erkennbar mit einer Leuchtenform vor, die vom Fullsize-Pickup der Marke vorgegeben wird, eine rechteckige Form mit Tageslicht-LED-Umrandung. Auch in der Seitenansicht lässt der Erlkönig erkennen, dass die Form mehr Kantenschärfe gewinnen und sich etwas von der jetzígen Freude an Karosserieschwellungen verabschieden wird. Abgeschossen wurde der Erlkönig bei Tests g emeinsam mit dem Ford Bronco Warthog, auch das ein betont kerniges Offroad-Modell.

Erst kommt der Standard-Ranger, dann der Raptor

Während der Ford Ranger Raptor offenbar wie der F-150 Raptor einen monochromen, breiten Kühlergrill mit Schriftzug trägt, wird bei den Standard-Varianten vermutlich eine Chrom-Umrandung mit Ausläufern bis in die Scheinwerfer zu sehen sein. Für die US-Käufer ist der Erlkönig doppelt interessant, denn der bei uns bekannte Range Raptor wurde in den Staaten bislang nicht angeboten, weil er auf der internationalen Diesel-Version aufbaut.

Für den kommenden in den USA angebotenen Ranger Raptor wird mit einem zusätzlichen V6-Diesel mit drei Liter Hubraum und rund 250 PS gerechnet, außerdem gibt es Gerüchte über den Einsatz eines V6-Benziners mit 2,7 Liter Hubraum, der ausweislich der zwei Auspuff-Endrohre wohl auch den Erlkönig auf unseren Bildern antreibt. Er soll es auf deutlich über 300 PS Maximalleistung bringen. In anderen Ford-Modellen in USA kommt solch ein 2,7er-Ecoboost-Benziner bereits zum Einsatz.

Und was hat das alles mit dem VW Amarok zu tun? Sehr viel, denn bei der Entwicklung des künftigen neuen Ford Ranger sind auch VW-Ingenieure mit an Bord. Der Ford Ranger wird für den kommenden VW Amarok die Basis bilden, die entsprechende Zusammenarbeit hatte VW-Chef Diess Anfang 2020 mit einem Teaser-Bild konkretisiert.

Neuer Ranger wird Basis für den VW Amarok

Die Produktion des VW Amarok in Deutschland wurde bereits im vergangenen Sommer eingestellt, seitdem ist der VW-Pick-up in Deutschland nicht mehr als Neuwagen verfügbar. In der ehemaligen Amarok-Produktion im Werk Hannover laufen künftig der VW T7 und der elektrische I.D. Buzz vom Band. Den Ford Ranger für Europa wird Ford ab 2022 gemeinsam mit dem kommenden VW Amarok im südafrikanischen Ford-Werk nahe Pretoria montieren. Erst im Februar hatte Ford darüber informiert, in diese Fabrik über eine Milliarde US-Dollar zu investieren, um sie fit für die geplante Gemeinschaftsproduktion zu machen.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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