Lego-Bus in Originalgröße

Der Lego-Bulli besteht aus 400.000 Steinen. Und die bringen ganz
schön was auf die Waage: 700 Kilo. Steifigkeit der Seitenwände und
Fenster sollen gewährleistet sein.
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Der Lego-Bulli besteht aus 400.000 Steinen. Und die bringen ganz schön was auf die Waage: 700 Kilo. Steifigkeit der Seitenwände und Fenster sollen gewährleistet sein.

© Dina Dervisevic

Auf der Freizeitmesse f.re.e in München steht ein T2, der 5 Meter lang ist und 700 Kilo wiegt. Dafür bedienten sich die Erbauer aber nicht am VW-Baukasten, sondern an Legokisten – insgesamt 400.000 Legosteine wurden verbaut.

Zwei Modellbauprofis, sechs Wochen und die Frage: „Schaffen wir‘ s?“. Rene Hoffmeister, einer von weltweit zwölf zertifizierten Lego-Modellbauern, und sein Kollege Pascal Lenhard waren sich nicht sicher, ob Zeit und Steine ausreichen würden, um rechtzeitig zur Freizeitmesse f.re.e den Lego-Bulli fertig zu bauen. Wie viel Steine notwendig sein würden, errechneten die beiden mit Hilfe von 3D-Programmen.

400.000 Legosteine sah der Bauplan für das Kultobjekt vor. Doch dann fehlte es zwischenzeitlich an Nachschub – 20.000 transparente Steine für die Scheiben des T2 Bullis ließen auf sich warten und sorgten für Zeitstress bei den beiden Modellbauern. Dank Nacht- und Wochenendschichten wurde der Bus aber pünktlich zur Messe fertig.

Der Lego-Bulli misst 5 Meter in der Länge, 1,90 Meter in der Breite und rund 2 Meter in der Höhe. Aber nicht nur die schieren Ausmaße beeindrucken. Die beiden Modellbauer sorgten für ein Westfalia-Aufstelldach, womit der T2 auf eine Gesamthöhe von fast drei Metern kommt und ein detailverliebtes Interieur. Die technisch anspruchsvollste Herausforderung war laut Erbauer aber die Schiebetür.

Als Vorlage für den Lego-Bulli diente der von 1967 bis 1971 gebaute T2a Campingwagen, der zusammen mit dem Lego-Bus auf der f.re.e in Halle C5, Stand 103, die vom 20. bis 24. Februar 2019 in München stattfindet.

Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst einen Bulli zu bauen, schaut sich am besten mal im Lego-Sortiment um:

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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