Pagani Zonda 760 LH von Lewis Hamilton: Verkauf aus ethischen Gründen

Pagani Zonda 760 LH von Lewis Hamilton: Verkauf aus ethischen
Gründen
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Pagani Zonda 760 LH von Lewis Hamilton: Verkauf aus ethischen Gründen

© xpb / Pagani / Patrick Lang

Lewis Hamilton trennt sich von seinem Pagani Zonda. Der 760 LH ist, wie die Initialen bereits andeuten, ein Einzelstück – nun muss er aus ethischen Gründen weg.

Mist! Da hatte Lewis Hamilton so fest mit der Weltmeister-Prämie gerechnet und dann stibitzt ihm der Verstappen in der letzten Runde des F1-Finallaufs den Titel einfach weg. Ohne den erwarteten Bonus übersteigen die immensen Haltungskosten für einen Pagani Zonda leider das Haushalts-Budget. Cash muss rein, die Karre raus.

Haben Sie das wirklich geglaubt? Wahrscheinlich nicht. Formel-1-Star Lewis Hamilton dürfte seine finanziellen Schäfchen wohl im Trockenen haben. Vermutlich könnte er mühelos jeden jemals gebauten Pagani unterhalten. Fakt ist aber, dass er sein Exemplar, das Einzelstück Zonda 760 LH, tatsächlich verkauft hat. Zehn Millionen Euro soll der Mercedes-Pilot für den exklusiven Sportwagen bekommen haben. Bei einem Invest von 1,4 Millionen Euro kein schlechter Schnitt – aber nochmal: Geld ist hier natürlich nicht das Problem.

Abkehr vom reinen Verbrenner

Wie das italienische Magazin Quattroruote wissen will, soll Hamilton den Pagani aus ethischen Gründen veräußert haben. Der Brite wolle seinen Fuhrpark grüner gestalten und mindestens mit Hybridautos – besser noch mit rein elektrischen Fahrzeugen – bestücken. Was für ein Glück, dass  der 1.054 PS starke AMG One – sofern er irgendwann mal fertig ist – neben seinem 1,6-Liter-V6 gleich drei Elektromotoren beherbergt. Den hat Hamilton nämlich längst auf der Liste.

Der Zonda 760, den Hamilton jetzt verkauft hat, gehört zu einer limitierten Mini-Serie aus vier Coupés und einem Roadster. Die Ziffer verrät: Hier leistet der 7,3-Liter-V12 von AMG namensgebende 760 PS. Damit schießt der lila Feger in weniger als drei Sekunden auf 100 km/h und weiter bis maximal 350 Sachen. Ob der Käufer allerdings weiß, dass er sich mit dem Unikat aus prominentem Vorbesitz einen Unfallwagen in die Garage geholt hat? Im Jahr 2015 war Hamilton auf dem Heimweg von einer Party in Monaco mit dem Zonda in ein stehendes Auto gekracht. Nun gut, zu einem Wertverlust hat es hier am Ende scheinbar nicht geführt. Welche Autos Lewis Hamilton und seine F1-Kollegen sonst noch so in den Garagen haben, erfahren Sie in unserer Fotoshow oben im Artikel.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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