Subaru BRZ (2021): Mehr Power, aber immer noch kein Turbo

Subaru BRZ (2021): Mehr Power, aber immer noch kein Turbo
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Subaru BRZ (2021): Mehr Power, aber immer noch kein Turbo

© Subaru

Subaru bringt 2021 die zweite Generation des BRZ auf den Markt. Das kleine Sportcoupé erhält mehr Leistung, kommt aber nicht mehr nach Europa.

Subaru präsentierte den ersten BRZ 2012 zusammen mit dem baugleichen Toyota GT86 auf der Tokio Motor Show – beide kamen 2012 dann auf den europäischen Markt. Und beide 2+2-Sitzer bauten auf der modifizierten Subaru-Impreza-Plattform AS1 auf. Während der neue Toyota wohl wieder zu uns kommt, bleibt der neue BRZ dem europäischen Kontinent fern.

Subaru BRZ mit 2,4-Liter-Sauger

Mit der neuen Generation wechselt der Subaru BRZ – wie auch der Toyota GT86, der seine Modellbezeichnung in GR86 ändert – auf die New Global Architecture von Toyota. Die Linienführung und das Gesamtkonzept bleiben erhalten. Der neue BRZ legt aber beim Radstand um knapp 5 Millimeter zu, die Gesamtlänge wächst um rund drei Zentimeter. In der Höhe zeigt er sich etwa einen Zentimeter reduziert. Satte 50 Prozent mehr Verwindungssteifigkeit verspricht Subaru für die neue Karosserie.

Im Sinne eines extrem niedrigen Schwerpunkts, und der liegt jetzt noch tiefer als im Vorgänger, sitzt im Bug des neuen BRZ wieder ein Vierzylinder-Boxermotor. Der bietet zwar mehr Leistung als bisher, der erhoffte Turbo-Punch bleibt aber aus. Der Boxer von Subaru kommt mit 2,4 Liter Hubraum als Sauger. 228 PS bei 7.000 Touren und 250 Nm Drehmoment bei 3.700/min lauten seine Eckdaten. Das Antriebsmoment fließt weiter ausschließlich an die Hinterräder. ESP und Traktionskontrolle lassen sich einstellen und auch abschalten. Geschaltet wird wahlweise per manuellem Sechsgang-Getriebe oder einer Sechsgang-Automatik mit Sportmodus und Schaltpaddels am Lenkrad. Fahrleistungsdaten nennt Subaru nicht.

Flacher und schärfer gezeichnet

Die neue Nase duckt sich tiefer auf die Straße, der Kühlergrill wurde breiter und flacher. Flankierend setzen neue Lufteinlässe Akzente. Die Motorhaube kommt weniger konturiert daher. Ohne Tränensäcke und dafür schlitzförmiger kommen die Scheinwerfer daher. Neu sind die Entlüftungskiemen hinter den vorderen Radläufen, die in die neuen Seitenschwellerverkleidungen auslaufen. Das neue Heck ersetzt den aufgesetzten Spoiler durch einen Heckdeckel mit Entenbürzel. Die neuen Rückleuchten kommen im Aston Martin-Stil, das Kennzeichen wandert von der Heckklappe runter in die Schürze. In der Diffusorheckschürze sitzen weiter zwei große runde Auspuffendrohre.

Aber der neue BRZ kann nicht nur sportlich, er kann auch praktisch. Die Rücksitzbank ist umlegbar – so soll sogar ein Fahrrad in den Kofferraum passen. Dach, Kotflügel und Motorhaube werden aus Aluminium gefertigt. Das hilft, das Gesamtgewicht auf 1.315 Kilogramm zu drücken.

Cockpit wird digital

Im Cockpit entfällt die mittlere Hutze auf der Armaturentafel. Der Touchscreen für das modernisierte Infotainmentsystem wird größer und die Analog-Anzeigen müssen einem umfassend konfigurierbaren Sieben-Zoll-Digitaldisplay weichen. Ansonsten bleibt es bei tief montierten Sportsitzen, einem Multifunktions-Lederlenkrad und einem vorwiegend schwarz gehaltenen Ambiente mit roten Kontrastnähten.

Die Produktion des Subaru BRZ erfolgt im Montagewerk von Subaru in Gunma, Japan. In den US-Handel rollt der Subaru BRZ Anfang Herbst 2021. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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