Das sind die besten FRITZ!Box-Tools für Ihr Zuhause

16.01.2018 - 09:03 Uhr

Wer einen FRITZ!Box-Router besitzt, der kann auf zahlreiche Zusatzprogramme ausweichen. Neben Download-Managern gehören dazu beispielsweise Adressbuchhelfer und Anrufmonitore.

Falls Sie Erweiterungen nutzen, die für die beiden Browser Google Chrome und Firefox angeboten werden, können Sie problemlos auf wichtige FRITZ!Box-Infos zugreifen. So gibt es für Chrome das kostenlose Tool Cr!Box, das Sie über den Bereich Einstellungen und schließlich Erweiterungen direkt im Browser installieren können. Mit einem Klick auf das Cr!Box-Symbol werden Up- und Download-Rate sichtbar. Außerdem kann die externe IP-Adresse eingesehen werden. Mit einem Klick kann auch das Add-On die externe IP-Adresse anpassen. Außerdem sorgt es bei der FRITZ!Box dafür, dass die aktuell vorhandene DSL-Verbindung zumindest kurzfristig unterbrochen wird. Sobald die Einwahl erneut erfolgt ist, wird automatisch auch die neue IP-Adresse vergeben. Interessant ist diese Vorgehensweise für User von sogenannten Daten-Hostern, die so oftmals schnellere Downloads erzielen können. Um auf die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box zu gelangen, wechseln Sie zu Web-Interface öffnen. Ähnliche Funktionen bietet das für Firefox entwickelte Tool Fox!Box. Um dieses zu installieren, klicken Sie rechts auf das Menü-Icon. Die Installation wird über Add-Ons vorgenommen.

Mehr Komfort beim Telefonieren

Mit der ebenfalls für Chrome und Firefox erhältlichen Anwendung Call a Number via Fritz!Box soll das Telefonieren komfortabler werden. So können Sie nach der Installation zunächst eine Telefonnummer markieren, die sich auf einer Webseite befindet. Über die rechte Maustaste gelangen Sie zum Kontextmenü. Falls Sie mit Firefox arbeiten, wählen Sie Call@Fritz [Rufnummer]. Bei Chrome heißt diese Funktion Call@Fritz anrufen: [Rufnummer]. Anstelle des Platzhalters steht hier die tatsächliche Rufnummer. Führen Sie diese Funktion zum ersten Mal aus, hinterlegen Sie ein Passwort. Achten Sie dabei darauf, dass die Wählhilfe der FRITZ!Box aktiv ist, da die Ausführung sonst nicht funktioniert. Um die Funktion einzustellen, gehen Sie zu Telefonie und auf Anrufe. Hier finden Sie die Registerkarte Wahlhilfe, vor die Sie einen Haken setzen. Im Aufklappfeld wird das gewünschte Telefon markiert. Abschließend führen Sie über Telefon testen einen Test durch. Klingelt das ausgewählte Telefon, können Sie mit Übernehmen die Einstellungen abschließen.

Überprüfung der Down- und Upload-Speed

Möchten Sie sich einen Überblick über die Down- und Upload-Geschwindigkeit verschaffen, greifen Sie zu FB-Traffic. Die Darstellung der beiden Aktivitäten erfolgt sowohl durch Kurven als auch durch Zahlenwerte. Diese sind entweder in der Taskbar oder auf dem Windows-Desktop ablesbar. In den Einstellungen zeigt FB-Traffic fritz.box als FRITZ!Box-Adresse an. An dieser Stelle tragen Sie die passende IP-Adresse ein. Nun können Sie noch weitere Einstellungen vornehmen. Dazu gehören die Häufigkeit der Aktualisierung ebenso wie die Farben, die für Fensterhintergrund und Anzeigen ausgesucht werden. In 5 Stufen lässt sich zudem die Programmfenstergröße ändern. Das Tool kann die Werte direkt aus der FRITZ!Box-UPnP herausziehen.

Protokolle der Telefonanrufe

Mit dem Tool jAnrufmonitor ist eine Überwachung der FRITZ!Box möglich. Damit werden sämtliche Daten der ein- und ausgehenden Anrufe gesammelt, die im Anschluss mit Hilfe von Statistiken genauer ausgewertet werden können. So lassen sich zum Beispiel Adresse, Notizen und Rufnummer des Telefonpartners direkt im Adressbuch ablegen. Rufen Sie diesen wieder an, so stehen sämtliche Daten direkt zur Verfügung. Über jAnrufmonitor können außerdem Verknüpfungen zu Online-Telefonauskünften und Outlook hergestellt werden. Verpassen Sie einmal einen Anruf, können Sie sich eine Benachrichtigung per E-Mail schicken lassen. Auch eine automatische Einleitung des Rückrufs ist auf diese Weise möglich. Durch die Verbindung von jAnrufmonitor mit der kostenlosen App tellows Anruferkennung können zudem eventuelle Callcenter-Anrufe direkt abgewiesen werden, wenn diese zu Umfragen und Werbezwecken dienen. Eine der wichtigsten Funktionen ist der Regelassistent. Über diesen können für sämtliche Anrufer vorab Regeln definiert werden, die dann im Hintergrund ausgelöst werden. So zum Beispiel können Sie festlegen, dass der Rechner bei einer bestimmten Rufnummer heruntergefahren wird.

Ähnlich arbeitet auch SmartCallMonitor. Dieses Tool sucht diverse Anruferinformationen aus Outlook-Kontaktdaten und dem Google-Adressbuch zusammen. Geht ein Anruf ein, greift das Tool automatisch zunächst auf die Outlook-Kontakte zu, bevor auf dem Windows-Desktop ein kleines Fenster angezeigt wird. Sollten hier keine Daten vorliegen, greift das Tool automatisch auf die Rückwärtssuche zurück. Auf Wunsch können sowohl ein- als auch ausgehende Anrufe von dem Tool direkt ins interne Adressbuch übertragen werden. Sie können bei SmartCallMonitor außerdem auf Funktionen einer Telefonzentrale zurückgreifen:

Anrufe annehmen, Anrufe beenden, Gespräche halten, Wahlhilfe.

Ein weiteres lohnenswertes Tool gibt es mit JFritz. Diese Software kann gespeicherte Anruflisten auslesen und die Infos dazu auf dem PC dauerhaft hinterlegen. Über die Inverssuche können empfangenen Telefonnummern unverzüglich sowohl Name als auch Adresse zugeordnet werden. Hierfür müssen allerdings die Informationen im Telefonbuch abgelegt sein. Das Telefonbuch von JFritz nimmt auf Wunsch auch Informationen aus Adressbüchern von Outlook und Thunderbird auf. Hierzu ist lediglich ein Import der Inhalte erforderlich. Für den Export der Anrufliste gibt es dabei verschiedene Dateiformate. So können diese Daten in anderen Programmen problemlos weiterverarbeitet werden. JFritz signalisiert zudem ankommende Anrufe in Echtzeit auf dem PC. Auf Wunsch wird auch ein Benachrichtigungsfenster angezeigt. Weiterhin können Sie mit dem Tool per Mausklick sämtliche Telefonanrufe ausführen und verpasste Anrufer zurückrufen.

Für Microsoft Outlook gibt es das FRITZ!Box Telefon-dingsbums. Die beiden Hauptfunktionen bestehen hier in einer Wählhilfe und einem Anrufmonitor. Die Wählhilfe sorgt dafür, dass neue Telefongespräche direkt aus Outlook aufgebaut werden können. Weiterhin lassen sich Kontakte anrufen, die direkt in Outlook hinterlegt sind. Auch die Auswahl beliebiger anderer Rufnummern ist möglich. Bei eingehenden Gesprächen kann außerdem auf den Anrufmonitor zurückgegriffen werden. Die Kontakte aus lokalen Adressbüchern sowie aus den Online-Telefonbüchern werden stets automatisch ermittelt. So kann das Tool den Gesprächspartner anzeigen. Darüber hinaus bietet das Tool Funktionen wie:

Rückwärtssuche Erstellung von Outlook-Journal-Einträgen Wahlwiederholungslisten Erstellung von VIP-Listen Rückruflisten Direktwahl

Mit diesen Tools wird die FRITZ!Box zum Download-Manager

Lassen Sie mit FRITZ!Load Ihre FRITZ!Box ganz einfach zum zuverlässigen Download-Manager avancieren. So müssen Sie für den Download umfangreicher Datenpakete Ihren PC nicht mehr nachts laufen lassen, sondern können hier ganz einfach auf die Box zurückgreifen. Die Box ist permanent eingeschaltet. Für den Download sollten Sie einerseits den USB-Speicher anschließen und andererseits die NAS-Funktionalität aktivieren. Bei FRITZ!Load handelt es sich um eine Firmware-Erweiterung der FRITZ!Box. Es gibt jedoch einen Haken: Wenn Sie FRITZ!Load installieren, gehen Ihnen Garantie- und Support-Ansprüche verloren, die Sie auf die FRITZ!Box haben. Weiterhin sollte Ihnen eine Recovery-Datei für die FRITZ!Box vorliegen. Für die Einrichtung der Software bieten sich verschiedene Wege an. Wir zeigen Ihnen die einfachste Möglichkeit auf.

Zunächst erfolgt der Download der FRITZ!Load-Installationsdatei. Nun können Sie diese entpacken. Wechseln Sie im FRITZ!Box-Menü zunächst auf System und im Anschluss zu Update. Nun erfolgen der Wechsel zu FRITZ!OS-Datei und der Klick auf den Bereich Einstellungen sichern. Danach gehen Sie mit der Maus zu Datei auswählen. Im entpackten Ordner von FRITZ!Load finden Sie den Ordner doc. Dort ist die Datei File Fritzload_Installer.tar abgelegt. Nun können Sie auf Update starten klicken. Die Installation des Firmware-Patches erfolgt bei dem Programm automatisch. FRITZ!Load wird dabei fest ins Betriebssystem der FRITZ!Box eingebunden. Nach dem Laden der TAR-Datei erscheint ein Sicherheitshinweis, den Sie überspringen. Dazu klicken Sie auf Update fortsetzen.

Im 2. Schritt melden Sie sich bei Ihrer FRITZ!Box wieder an. Auf der Übersichtsseite links unten wird ein Link zu FRITZ!Load eingeblendet. Haben Sie diesen angeklickt, lädt ein Programm-Update direkt von der Webseite und wird installiert. Erfolgt dieser Schritt nicht, ist es grundsätzlich empfehlenswert, dass Sie selbst nach Aktualisierungen suchen. Hierfür wechseln Sie im Menü zunächst auf Hilfe und schließlich auf Online-Update. Im Anschluss daran erscheint eine Nummer der Entwicklerversion. Häufig wird Ihnen hier auch eine Möglichkeit aufgezeigt, um ein Update durchzuführen. Die sicherste Variante ist dabei stets ein Vollständiges Update. Danach müssen Sie die Box grundsätzlich neu starten. Wählen Sie hierfür den Button Neustart Fritz!Box.

Beim dritten Schritt tragen Sie die Download-Links ein. Hierfür gibt es das Register Download. Im unteren Bereich finden Sie einen Link, der Sie zu den unterstützten Hostern führt. Im Bereich Einstellungen ist eine Vielzahl von Optionen aufgeführt, die Sie zur Konfiguration verwenden können. Wenn Sie hier zum Beispiel zu AutoRun wechseln, können Sie auf eine Zeitsteuerung zugreifen. Achten Sie darauf, nach allen Einstellungen stets den Button Speichern zu betätigen. Allerdings zeigt FRITZ!Load bei einigen Boxen und Firmware-Versionen die grafische Bedienoberfläche nicht an. Als Alternative dazu wird eine textorientierte Version angezeigt.

So können Sie FRITZ!Box-Einstellungen auslesen

Mit FRITZ!Box Export Editor (FBEditor), einem Java-Tool, haben Sie jederzeit Zugriff auf FRITZ!Box-Einstellungen. Diese sind über das Menü sonst nicht erreichbar. Zu den Einstellungen, die hier berücksichtigt werden, gehören zum Beispiel die Konfigurationen des DHCP-Servers, aber auch die Firewall:

  1. Über den FBEditor können Sie die Informationen, die in der Textdatei festgehalten werden, nicht nur laden, sondern auch in entsprechender Form bearbeiten sowie zurückspielen.

  2. Hierbei müssen Sie jedoch mit äußerster Vorsicht vorgehen. Sobald falsche Einstellungen erfolgt sind, kann es sein, dass Ihre FRITZ!Box nicht mehr brauchbar ist.

  3. Um keine Daten zu verlieren, wechseln Sie deshalb zunächst in den FBEditor. Hier gehen Sie auf Datei und schließlich auf Speichern. Die aktuellen Einstellungen können nun gesichert durchgeführt werden.

  4. Sie sollten trotzdem die Recovery-Datei griffbereit haben. Diese ist im Servicebereich von AVM zu finden. Über Datei können Sie schließlich zu Einlesen wechseln.

  5. So lässt sich die Box-Konfiguration noch einmal aufrufen. Nun muss die Kennworteingabe erfolgen. Bei dem Tool handelt es sich um einen Texteditor.

  6. Demnach lassen sich Informationen hier ganz einfach hineinschreiben. Zum Schluss kopieren Sie die Änderungen. Über Datei gelangen Sie zu Konfiguration zurückspielen.

Import des Outlook-Adressbuchs in die FRITZ!Box

Mit der aktuellen Firmware können die Mailadressen-Kontakte, die Sie zum Beispiel bei web.de, 1&1 und Google gespeichert haben, einfach in die FRITZ!Box übertragen werden. Durch das Tool Contact Conversion Wizard funktioniert das auch mit dem Outlook-Adressbuch. Das Tool ist für Sie kostenlos. Es kann die Outlook-Kontakte auslesen und diese dann konvertieren, sodass sie für den Import geeignet sind.

Um das Tool zu installieren, müssen Sie die ZIP-Datei zunächst entpacken. Mit einem Doppelklick, der zur EXE-Datei führt, können Sie den Contact Conversion Wizard starten. Sie finden links oben den Bereich Load Data from, auf den Sie klicken, um schließlich auf den Bereich Outlook zu gehen. Nun können Sie das Adressbuch entsprechend extrahieren. In der Programmfenstermitte werden die Datensätze angezeigt. Für den Export klicken Sie rechts auf Save data to. Nun können Sie die Fläche Fritz!Box XML betätigen. Im Anschluss wird die Datei gespeichert. Für den Import der Datei FritzExport.xml loggen Sie sich auf der FRITZ!Box ein. Hierzu ist in der Adresszeile die Eingabe fritz.box erforderlich. Im Konfigurationsmenü wechseln Sie zu Telefonie und auf das Telefonbuch. Dort können Sie ein Neues Telefonbuch anlegen. Dieses lässt sich natürlich nach Ihren ganz eigenen Wünschen beschriften. Gehen Sie wie folgt vor: Sie klicken auf OK und Telefonbuch wiederherstellen. Wählen Sie den Button Durchsuchen. Nun klicken Sie sich durch die FritzExport.xml-Datei. Um den Import zu schließen, müssen Sie auf Öffnen tippen. Hier bestätigen Sie noch einmal mit Telefonbuch wiederherstellen.

Eine Nutzung dieses Tools bietet sich übrigens auch dann an, wenn Sie Ihre Google-Kontakte importieren möchten. Dazu klicken Sie auf Configuration, sodass sich mehrere Felder öffnen. In diese geben Sie Ihr Passwort sowie die Mailadresse ein. Abschließend erfolgt die Auswahl von Google Contacts. Nun können Sie ganz flexibel ohne Einschränkungen sämtliche Programmmöglichkeiten verwenden. Contact Conversion Wizard nutzen Sie auch dann, wenn Sie diverse Kontakte zusammenführen möchten.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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