Mit der App DM Me finden Sie heraus, welche Messenger Ihre Freunde nutzen!

Mit der App DM Me finden Sie heraus, welche Messenger Ihre
Freunde nutzen!
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Mit der App DM Me finden Sie heraus, welche Messenger Ihre Freunde nutzen!

© DM Me

Sie möchten Ihren Kontakten schreiben, unabhängig davon, welchen Messenger sie nutzen? Mit DM Me, einer App, die unter Android läuft, ist dies problemlos möglich!

Facebook Messenger, Signal, Skype, Whatsapp, Threema, Telegram - dies ist eine unvollständige Aufzählung aktueller Messenger, die um die Gunst der User buhlen. Das stellt Sie vor ein Problem: Sie wissen nicht, welchen Messenger welcher Ihrer Kontakte nutzt und über welchen Kanal sie ihn am besten erreichen können. Unter Android gibt es mittlerweile eine vielversprechende Lösung für dieses Problem, nämlich die App " DM Me - All your Chats in One App". Sie können damit an jeden Ihrer Kontakte schreiben, ohne darüber nachdenken zu müssen, welchen Messenger Sie dafür verwenden sollten.

Nach dem Download und der Installation werden alle Messenger aufgelistet, die Sie auf Ihrem Smartphone installiert haben. Im nächsten Schritt legen Sie fest, welche Sie auch wirklich verwenden möchten, gleichzeitig werden sämtliche Kontakte angezeigt. Neben jedem Eintrag ist ein kleines Symbol zu sehen, dem Sie entnehmen können, welchen Messenger das Gegenüber verwendet. Sie klicken nun einen Kontakt an, um ihm eine Nachricht zu schreiben. Schon öffnet sich jener Messenger, der von Ihnen und dem Partner favorisiert wird.

Die besten Alternative zum WhatsApp:

  1. Signal

    Die App Signal ist gerade bei technikaffinen Nutzern seit Jahren beliebt. Der Messenger ist kostenlos, bietet jederzeit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und auch Werbung gibt es nicht. Der Dienst wird von einer gemeinnützigen Organisation zur Verfügung gestellt, die über Spenden finanziert wird und nicht mit einem großen Unternehmen verknüpft ist. Kürzlich hat auch Star-Unternehmer Elon Musk (49) für die App geworben. "Nutzt Signal", erklärte er ohne Umschweife und Ausschmückung bei Twitter.

  2. Threema

    Der Messaging-Dienst Threema kommt aus der Schweiz, setzt ebenso auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und erfreut sich in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit. Der Dienst ist mit Signal vergleichbar, bietet aber jedoch einen Vorteil, der bei vielen anderen Chat-Diensten auf dem Smartphone nicht üblich ist. Hier ist keine Verknüpfung mit der Handynummer notwendig - aber auf Wunsch machbar. Einen gehörigen Nachteil gibt es aber auch: Da die Anschaffung einmalig 3,99 Euro kostet, wird es für viele Nutzer nicht einfach sein, alle seine Kontakte vom Umstieg auf Threema überzeugen zu können. Die Nutzung selbst ist allerdings kostenlos.

  3. Wire

    Der Dienst Wire hat wie der Großteil der Konkurrenz Einzel- und Gruppenchats zu bieten. Auch hier kommt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz. Zudem sind unter anderem Video- und Sprachkonferenzen möglich. Neben einem persönlichen Account gibt es auch weitere Kontoarten. Die Pro-Variante kostete nach dem Ablauf eines kostenlosen Probezeitraums von 30 Tagen fünf Euro monatlich, eine Enterprise-Fassung liegt sogar bei acht Euro im Monat.

  4. Telegram

    Der Messenger Telegram hat auf dem Papier ähnliche Vorteile zu bieten wie Signal. Auch hier steht etwa Sicherheit laut den Angaben der Macher im Fokus und die App ist ebenso kostenlos. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist allerdings nur für geheime Chats aktivierbar und nicht standardmäßig in Verwendung. Außerdem ist eine Monetarisierung für 2021 geplant, bei der derzeit nicht abzusehen ist, wie diese genau aussehen wird. Zuletzt genießt Telegram nicht gerade einen guten Ruf. Besonders in den vergangenen Monaten ist das Tool zur beliebten Anlaufstelle für Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner und derlei Zeitgenossen geworden.

  5. ICQ

    Der Instant-Messaging-Dienst ICQ feierte Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre seine Blütezeit. Mit einer gewissen Nostalgie denken sicherlich viele Nutzer von damals an den Service zurück. Mittlerweile existiert ICQ in moderner Form auch für Smartphones und ermöglicht unter anderem riesige Gruppenchats mit bis zu 25.000 Teilnehmern. Heute gehört die App allerdings dem russischen Internetgiganten Mail.ru und hat in Sachen Datensicherheit in den vergangenen Jahren immer wieder negativ auf sich aufmerksam gemacht

Für den leichteren Überblick können Sie in DM Me Favoriten festlegen. Ein Gruppenchat ist derzeit nicht möglich, aber der Entwickler Tomer Rosenfeld plant dieses Feature für eines der nächsten Updates. Das gilt auch für Anrufe oder Videocalls.

Damit DM Me ordnungsgemäß arbeiten kann, muss zunächst die Kontaktliste ausgelesen werden - damit müssen Sie ganz einfach leben. Ein weiterer möglicher Kritikpunkt wäre, dass DM Me nicht Open Source ist. Das bedeutet, dass Sie dem Entwickler bezüglich der Sicherheit ihrer Daten vertrauen müssen. Wir gehen aber davon aus, dass er seriös ist und mit den Daten korrekt umgeht. Falls Sie also mit dieser kleinen Unsicherheit leben können, dann können Sie DM Me kostenlos im Google-Play-Store herunterladen, zusätzliche Funktionen können per In-App-Kauf erworben werden. Voraussetzung ist Android ab Version 6.0.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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