Binge-Watchers Paradise: Die besten Streamingdienste für Serien-Fans

Diese Streamingdienste lohnen sich für Serien-Fans.
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Diese Streamingdienste lohnen sich für Serien-Fans.

 © wutzkohphoto / Shutterstock.com

Viele Menschen bleiben aus Angst vor dem Coronavirus in den eigenen vier Wänden. Wie könnte man sich besser als mit Serien die Zeit vertreiben? Aber welcher Anbieter lohnt sich, welcher nicht?

Wer krank im Bett liegt oder sich aktuell wegen des wütenden Coronavirus nur selten an die frische Luft traut, braucht etwas zu tun, damit ihm in den eigenen vier Wänden nicht die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fällt. Wie könnte man sich besser als mit Serien die Zeit vertreiben? Aber welcher Anbieter ist der beste für Serien-Fans? Hier eine Auswahl.

Die Platzhirsche

Wer bevorzugt Serien schauen möchte, der kommt eigentlich an Netflix nicht vorbei. Der Dienst bietet ein großes Angebot an Filmen, Dokumentationen, Animes und Inhalten für Kinder, besonders bekannt ist das US-Unternehmen aber für seine reichhaltige Serien-Auswahl. Neben eingekauften Serien von Fernsehsendern sorgte Netflix in den vergangenen Jahren vor allem mit Eigenproduktionen für Furore, darunter Titel wie "Stranger Things", "Riverdale", "The Witcher", "Dark" und die neueren Staffeln von "Black Mirror". 30 Tage lang können Neukunden den Service kostenlos testen, danach fallen je nach Abo zwischen knapp acht und 16 Euro im Monat an.

Der wohl größte Konkurrent von Netflix ist Amazon Prime Video. Auch der Streamingdienst des Versandriesen hat unter anderem neben Filmen und Dokumentationen eine große Auswahl an eingekauften Serien und Eigenproduktionen zu bieten. Nennenswert sind hier etwa der geistige "Top Gear"-Nachfolger "The Grand Tour", "The Marvelous Mrs. Maisel", "The Boys" und "The Expanse". Der Dienst ist Teil einer Prime-Mitgliedschaft bei Amazon, die es nach einer 30-tägigen kostenlosen Testphase für rund acht Euro im Monat oder 69 Euro im Jahr gibt. Studenten zahlen nach einem kompletten kostenlosen Jahr sogar nur die Hälfte.

Die Underdogs

Neben gelungenen Eigenproduktionen wie "Babylon Berlin" oder "Das Boot" überzeugt Sky Ticket Serienfreunde besonders mit dem Zugriff auf zahlreiche Serien des US-Fernsehsenders HBO - darunter "Watchmen", "Westworld" oder auch der Megakracher der vergangenen Jahre: "Game of Thrones". Wer nur Zugriff auf Serien haben möchte, der zahlt in den ersten beiden Monaten jeweils knapp fünf Euro, danach werden monatlich zehn Euro fällig.

Am 24. März geht mit Disney+ zudem ein neuer Konkurrent in Deutschland ins Streaming-Rennen. Besonders auf den "Star Wars"-Ableger "The Mandalorian" dürften viele deutsche Fans sehr gespannt sein. Ansonsten wird sich erst zeigen müssen, ob der Dienst auch für Serien-Liebhaber geeignet ist. In etwa die noch kommenden Serien "The Falcon and the Winter Soldier" und "Loki" aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) könnten echte Hits werden. Wer bis zum 23. März eine Mitgliedschaft beantragt, der bekommt ein Jahresabo für knapp 60 Euro.

Kostengünstige Geheimtipps

Zwar ist die Auswahl derzeit noch lange nicht so breitgefächert wie bei anderen Diensten, Apple TV+ lockt allerdings mit großen Namen in den hauseigenen Produktionen. Im Drama "The Morning Show" spielen so unter anderem Jennifer Aniston (51) und Reese Witherspoon (43) mit. Außerdem kostet der Dienst nach einer kostenlosen Testphase von sieben Tagen nur knapp fünf Euro im Monat.

Wer derzeit kein Geld für einen Streamingdienst übrig hat, der sollte einen Blick auf die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender werfen. Gerade Freunde von Thrillern, Krimis und Dokumentationen können hier die eine oder andere Perle finden. So kann man derzeit "Babylon Berlin" beispielsweise kostenlos beim Ersten streamen und die ausgezeichnete Krimiserie "Der Pass" gibt es beim ZDF.

Die besten Streaming-Dienste

  1. Netflix

    Der wohl größte Name im Videostreaming ist Netflix. Der Service wird fast schon als Synonym genannt, wenn es um das Schauen von Filmen oder Serien direkt aus dem Internet geht. Der Dienst trumpft mit einer breitgefächerten Auswahl auf. Besonders Eigenproduktionen wie "Stranger Things" oder "Orange Is the New Black" und exklusive Serien sprechen für den Streaming-Riesen. Dazu kommen hunderte weitere Serien, Dokumentationen und Hollywoodfilme, die allerdings oft schon einige Monate oder auch Jahre auf dem Buckel haben. 30 Tage lang kann der Service kostenlos getestet werden, danach schlägt das Ganze je nach gewähltem Tarif mit mindestens 7,99 Euro im Monat zu Buche.

  2. Prime Video

    In Sachen Bekanntheitsgrad schließt Prime Video allerdings immer mehr auf. Das Streaming-Angebot von Amazon hat genauso tausende Serien und Filme zu bieten - unter denen sich ebenfalls immer mehr Eigenproduktionen oder exklusive Inhalte befinden. Zuletzt sorgten etwa die hauseigenen Serien "Good Omens" und "The Boys" für Aufsehen. Was allerdings verwirrend sein kann: Gerade neuere Inhalte wie aktuelle Filme sind meist nicht im Abo enthalten und kosten extra. Die Mitgliedschaft gibt es für 7,99 Euro im Monat oder 69 Euro im Jahr. Mitglieder erhalten allerdings auch noch weitere Vorteile wie den Zugriff auf das Musikstreaming-Angebot Amazon Music oder kostenlosen Premiumversand bei Bestellungen. 30 Tage lang kann man den Service kostenlos testen.

  3. Joyn

    Der noch sehr junge Service Joyn will eine Art Allround-Lösung werden und vereint Live-Fernsehen mit Mediatheken und weiteren On-Demand-Angeboten. Derzeit gibt es rund 50 TV-Sender zu sehen und die Inhalte aus elf Mediatheken. Die Sender der Mediengruppe RTL fehlen allerdings, denn dort setzt man auf eine eigene Plattform. Das Angebot, für das nicht einmal eine Anmeldung notwendig ist, ist derzeit komplett kostenlos, weil es durch Werbeeinblendungen finanziert wird. Später soll auch eine Premiumversion folgen, die dann ohne Werbung auskommen soll. Ein Preispunkt ist hier allerdings noch nicht bekannt. Zudem sollen der Streaminganbieter Maxdome und der Eurosport Player bald in Joyn integriert werden.

  4. Waipu.tv

    Wer nur TV-Inhalte streamen möchte, für den gibt es weitere Alternativen. Über Services wie Waipu.tv oder Zattoo lassen sich die Live-Streams deutscher Fernsehsender auf Computer, Smartphone und Co. darstellen. Auch hier gibt es wie bei vielen anderen Anbietern den ersten Monat kostenlos - die Monatsgebühr schwankt danach je nach Angebot zwischen 4,99 Euro und 19,99 Euro. Beide bieten auch kostenlose Alternativen, in denen die Privatsender von ProSiebenSat.1 und RTL allerdings nicht enthalten sind.

  5. TVNow

    RTL
     hat mit TVNow unterdessen sein eigenes Videoportal am Start. Neben den regulären Inhalten sehen Fans dort teils schon vor TV-Ausstrahlung neue Episoden oder greifen wie bei anderen Mediatheken auf bereits gelaufene Inhalte zurück, die man zuvor vielleicht verpasst hat. Wer gerade beispielsweise "Das Sommerhaus der Stars" verfolgt, der sieht bei TVNow die neueste Folge schon drei Tage vor normaler Ausstrahlung. Für die Vorab-Inhalte und exklusive Serien oder Eigenproduktionen wie "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" wird ein Premium-Account benötigt, der nach einer einmonatigen Testphase bei 4,99 Euro im Monat liegt. Sonst reicht auch das kostenlose Angebot des Senders.

  6. Sky Ticket

    Etwas komplizierter wird es bei Sky Ticket, denn hier muss man sich entscheiden, ob man nur Serien sehen möchte oder auch Filme - je nachdem variiert der Preis zwischen 9,99 Euro und 14,99 Euro. Sky ist das Heim von Serien-Produktionen aus dem Hause HBO und von Eigen- beziehungsweise Koproduktionen - darunter absolute Highlights wie "Chernobyl" oder "Babylon Berlin". Auch die neuen Folgen von "Game of Thrones" gab es hier immer bereits wenige Stunden nach US-Erstausstrahlung zu sehen. Sportfans greifen hingegen zum entsprechenden Sport-Ticket für 29,99 Euro im Monat. Praktisch: Für Einzelveranstaltungen gibt es hier auch Tagestickets für 9,99 Euro.

  7. DAZN

    Auch DAZN konzentriert sich einzig auf die Ausstrahlung von Sportinhalten. Neben der NFLNBA und der NHL gibt es Übertragungen unzähliger weiterer Ligen aus den unterschiedlichsten Sportarten. Und ab der Saison 2019/2020 wird der Service auch die beste Anlaufstelle für Fans des deutschen Fußballs, denn DAZN hat die Bundesliga-Rechte von Eurosport erworben. Es gibt insgesamt unter anderem 40 reguläre Spiele, vier Relegationsspiele und alle Highlights aus der ersten und zweiten Bundesliga zu sehen. Nach einem Gratismonat kostet der Dienst 11,99 Euro monatlich.

  8. MagentaTV

    Neben Eigenproduktionen und exklusiven Serien wie "Get Shorty" oder "The Handmaid's Tale" gibt es bei MagentaTV besonders US-Serien wie "The Walking Dead" oder auch "Prison Break" zu sehen. Zudem können Kunden 75 TV-Sender streamen und auf viele Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen zugreifen - darunter "Schimanski" oder auch der "Tatort". Nach 30 kostenlosen Tagen kostet das Angebot 7,95 Euro im Monat.

  9. Twitch

    Auch Livestreams aus dem Bereich Gaming erfreuen sich mittlerweile größter Beliebtheit, egal ob von Turnieren oder einzelnen Spielern. Der 2014 von Amazon aufgekaufte Service Twitch ist hier der absolute Platzhirsch. Grundsätzlich können die Übertragungen kostenlos verfolgt werden, wer sein Amazon-Prime-Konto allerdings mit Twitch verknüpft, der bekommt monatlich unter anderem kostenlose Spiele und Ingame-Boni für ausgewählte Titel. Streamer können zudem auf freiwilliger Basis mit finanziellen Zuwendungen unterstützt werden.

  10. Mixer

    Microsofts Service Mixer bietet - zumindest was die Streams an sich angeht - grundsätzlich sehr ähnliche Features wie Twitch, ist aber bei weitem nicht so beliebt. Daran dürfte selbst der Fakt nichts ändern, dass Ninja, einer der mittlerweile bekanntesten Gamer der Welt, seit Kurzem exklusiv bei Mixer zu sehen ist. Nur zum Vergleich: Während sich bei Mixer am Montagnachmittag rund 6.500 Menschen "Fortnite"-Streams anschauten, waren es zum gleichen Zeitpunkt bei Twitch fast 110.000 "Fortnite"-Zuschauer.

  11. Youtube

    Auch YouTube sollte man nicht vergessen, denn dort gibt es ebenso Livestreams jeglicher Art. Zudem werden auf der beliebten Videoplattform eigene Originals wie "Impulse" oder "Cobra Kai" geboten, die es allerdings nur mit Premium-Mitgliedschaft voll zu sehen gibt. Die Hauptvorteile eines solchen Abos liegen aber vor allem darin, dass Videos aufs Smartphone heruntergeladen werden können, Werbung komplett wegfällt und auch eine Mitgliedschaft für YouTube Music Premium inbegriffen ist. Den ersten Monat gibt es wie so oft kostenlos, danach werden 11,99 Euro monatlich fällig.

  12. Disney+

    Das ohnehin schon breitgefächerte Angebot wird sich künftig noch weiter zersplittern, denn in den kommenden Monaten drängen mindestens drei weitere große Mitspieler auf den Markt. Medien-Riese Disney startet noch im Herbst seinen hauseigenen Streamingdienst Disney+. Spätestens dann werden viele Film- und Serieninhalte bei anderen Anbietern verschwinden, denn zu Disney gehören unter anderem auch erfolgreiche Studios wie Pixar, Lucasfilm, 20th Century Fox und Marvel. In den USA wird der Service umgerechnet rund 6,20 Euro im Monat kosten, für Deutschland sind bisher keine weiteren Informationen bekannt.

  13. HBO Max

    Hinter dem für die USA für 2020 angekündigten Streamingdienst HBO Max steckt der Konzern WarnerMedia, dem unter anderem mehrere Fernsehkanäle wie HBO und der Comicverlag DC Comics gehören. Dort werden neben dem gerade erst angekündigten Remake von "Gossip Girl" unter anderem auch Serien wie "Friends" oder "Game of Thrones" zu sehen sein. Derzeit ist noch nicht bei allen Serien aus dem Hause klar, wo sie womöglich in Deutschland landen - oder ob es den Dienst auch bei uns geben wird. Netflix hatte zumindest bestätigt, dass "Friends" und "Pretty Little Liars" in Deutschland vorerst bei ihnen bleiben werden.

  14. Apple TV+

    Im Herbst soll zudem angekündigt werden, wann Apple TV+ an den Start gehen soll und wieviel der Dienst der Kalifornier kosten wird. Ende März hatte man im Beisein zahlreicher Stars wie Jennifer Aniston (50) und Steven Spielberg (72) den Service angekündigt. Es befinden sich bereits einige spannende Eigenproduktionen wie "The Morning Show" oder "For All Mankind" in der Mache.

Quelle: spot on news AG
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