Mit diesen 13 Tricks tunen Sie Windows 10 richtig

Mit diesen 13 Tricks tunen Sie Windows 10 richtig
Wir haben für Sie 13 Tricks zusammengestellt, um mit System-Tools und Freeware Windows 10 voll auszureizen!
Bild 1 von 112

Mit diesen 13 Tricks tunen Sie Windows 10 richtig

Wir haben für Sie 13 Tricks zusammengestellt, um mit System-Tools und Freeware Windows 10 voll auszureizen!

© Thinkstock / freenet.de

Wenn Ihr neues Windows 10 stabil und auch möglichst schnell laufen soll, brauchen Sie hin und wieder eine Service-Inspektion. Nur so schützen Sie sich vor Datenmüll.

Ein neu installiertes Windows läuft so gut wie immer schnell und ohne Probleme. In der Regel funktionieren auch alle Anwendungen, die Sie installiert haben, wie sie es sollen. Je länger Sie Windows benutzen, desto mehr verlangsamt sich das System durch Datenmüll. Deshalb sollten Sie regelmäßig alle Anwendungen oder Dateien löschen, die Sie nicht mehr brauchen, ungültige Verweise oder Fehler in der Registry aufspüren und die Einstellungen prüfen:

  1. Automatische Anwendungen sorgfältig prüfen
    Viele Programme richten sich bei der Installation für einen automatischen Start ein. Das frisst Speicherplatz und verlangsamt den Start von Windows erheblich.
    ProblemlösungWenn Sie langfristig die Leistung ihres Rechners bewahren möchten, sollten Sie die Autostarteinträge regelmäßig kontrollieren. Besonders, wenn Sie viele Programme installiert haben. Denn viele der Programme haken sich auch ohne Ihre Erlaubnis in den Windows Autostart ein, wodurch das Betriebssystem langsamer wird.
    Sie finden im Taskmanager von Windows 10 unter der Registerkarte 'Autostart' und bei älteren Windowsversionen in msconfig.exe Tools, um die Autostartoptionen zu verwalten. Die Einträge für den Autostart lassen sich allerdings nur deaktivieren; dauerhaft löschen können Sie diese Verweise nicht. Sie bleiben in der Liste erhalten, wodurch sie unübersichtlich wird.
    Mit der Freeware CCleaner können Sie diese lästigen Programmverweise viel besser kontrollieren. Sie können das Programm nach dem Start unter 'Options' und 'Language' auf Deutsch umstellen. Unter 'Extras' finden Sie die Option 'Autostart'. In der Windows-Registerkarte finden Sie in einer Tabelle alle Programme, die für den Autostart registriert sind. Sie finden dort den Namen des Programms, den Hersteller und die Dateien, die damit verknüpft sind. Durch einen Doppelklick können Sie den Autostart deaktivieren. Ebenso können Sie ihn durch einen Doppelklick wieder aktivieren. Die deaktivierten Zeilen werden grau eingefärbt. Sie können auch über den Rechtsklick 'Löschen' auswählen und dann den Autostart einfach entfernen. Das eigentliche Programm bleibt davon unberührt, weil es sich lediglich um eine Verknüpfung handelt. Sie können in das Installationsverzeichnis der Software gelangen, indem Sie nach einem Rechtsklick 'Beinhaltenden Ordner öffnen' wählen.
  2. Im Explorer-Kontextmenü überflüssige Einträge löschen
    Das Kontextmenü, das Sie mit einem Rechtsklick im Windows-Explorer finden, umfasst einige Befehle, die Sie nicht brauchen.
    Problemlösung: Damit Sie einen raschen Zugriff auf oft gebrauchte Programme haben, nutzen Sie im Windows-Explorer das Kontextmenü. Leider tragen sich dort viele Programme ein, da sie sich alle für wichtig halten. Und leider fragen nicht alle Programme nach, ob Sie diesen Eintrag wünschen. Deshalb ist das Menü mit der Zeit deutlich überladen. Sie können in der Registry diese Punkte, die Sie nicht brauchen, einfach ausschalten. Einfacher können Sie im CCleaner unter Autostart das Kontextmenü wählen. Dort finden Sie wie schon beim Autostartverzeichnis Name, Hersteller und Verknüpfung des jeweiligen Eintrags.
    Wählen Sie alle Menüpunkte aus, die Sie ausschalten wollen. Sie können die Einträge auch hier lediglich deaktivieren, falls Sie sie doch noch einmal verwenden möchten oder ganz löschen.
  3. Browsererweiterungen untersuchen
    Unter Umständen öffnet Ihr Webbrowser beim Start eine Toolbar, die Sie gar nicht haben wollen, oder überflüssige Menüeinträge.
    Problemlösung: Mitunter nisten sich Erweiterungsmodule in Opera, Internet Explorer, Chrome oder Firefox ein. Diese lästigen Schaltflächen, Menüpunkte oder Toolbars können Sie mit dem CCleaner in allen vier Browsern wieder beseitigen. Dafür rufen Sie unter 'Extras' in dem Tool 'Autostart' auf. Jetzt sehen Sie Registrierkarten für die vier Browser. Wählen Sie die passende Karte aus. In der Übersicht erscheinen nun die Erweiterungen, die je nach Browser anders genannt werden. Ob Plugin, Extension, Toolbar oder Helper, das macht für das weitere Vorgehen keinen Unterschied.
    Sie können nun die Zeile markieren, die in der Erweiterung verzeichnet ist, und sie deaktivieren oder löschen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob sie eine Erweiterung für ihr gewohntes Surfen brauchen, können Sie sie zunächst deaktivieren, prüfen ob alles noch funktioniert wie gewohnt und anschließend das Plugin endgültig entfernen. Ansonsten schalten sie es einfach wieder ein.
  4. Regelmäßige Wartungen einschränken
    Regelmäßig führt Windows Programme aus, ohne dass Sie das veranlasst haben oder auch nur wollten. Die Programme finden sich auch nicht im Autostartverzeichnis.
    Problemlösung: Diese Programme werden durch den Aufgabenplaner gesteuert. Sie finden ihn bei Windows 10 über die Suchzeile der Startseite mit dem Begriff 'Aufgabenplaner'. Windows nutzt damit Leerlaufzeiten und erledigt im Hintergrund Wartungsarbeiten. Es gibt aber Programme, die diese Funktion mitnutzen, die das aber gar nicht sollten. Im CCleaner können Sie prüfen, welche geplanten Aufgaben registriert sind. Unter 'Extras>Autostart' finden Sie die Option 'Geplante Aufgaben'. Sie bekommen die geplanten Wartungen in einer Übersicht angezeigt. Graue Zeilen sind deaktiviert. Sie können über die Befehle rechts einen Task löschen oder einfach verhindern.
  5. SSD oder Festplatte aufräumen
    Mit der Zeit sammeln sich auf Ihrem SSD-Laufwerk oder der Festplatte unnötige Daten an. Vielleicht möchten Sie diese Daten loswerden, um wieder mehr Speicherplatz zu haben.
    Problemlösung: Auch hier leistet der CCleaner mehr als die interne Datenreinigung von Windows. Die Freeware räumt die SSD und Festplatte Ihres Rechners auf und entfernt dabei die Verlaufslisten vieler Anwendungen, leere Dateien, tote Links und weitere unsinnige Datenreste.
    Öffnen Sie das Programm und wählen Sie in der Leiste links 'Cleaner'. Nun können Sie aussuchen, welche Bereiche das Tool aufräumen soll. Normalerweise können Sie die Standardeinstellung übernehmen. Wählen Sie nun 'Analysieren'. Jetzt kontrolliert der CCleaner in der Standardeinstellung, welche Daten gelöscht werden könnten. Er zeigt alle Daten an, die überflüssig sind und wie viel Speicherplatz durch sie frei würde.
    Sie können sich die Details der einzelnen Dateien ansehen, indem Sie diese doppelklicken. Sie können einzelne Dateien vom Löschen nun ausnehmen, indem Sie sie mit einem Rechtsklick markieren und dann 'Zu den Ausnahmen hinzufügen' wählen. Sie können mit einem Haken unter 'Windows' und 'Anwendungen' auch Rubriken ganz hinzufügen oder ausklammern. Nun wählen Sie 'CCleaner starten' und das Programm beginnt seine Aufräumarbeiten.
  6. Spuren für die Privatsphäre entfernen
    Andere User sollen nicht sehen, welche Seiten Sie besucht haben.
    ProblemlösungSie können mit CCleaner auch Löschanwendungen für Opera, Internet ExplorerFirefox oder Flash-Cookies unter 'Anwendungen' finden. Um Ihre Privatsphäre optimal zu schützen, wählen Sie 'Gespeicherte Kennwörter' und 'Gespeicherte Formulardaten' bevor sie die Analyse im CCleaner starten.
  7. Wiederherstellungspunkte vom PC löschen
    Nach einer Systemänderung möchten Sie die überflüssigen Wiederherstellungspunkte löschen.
    Problemlösung: Wann immer Sie einen neuen Treiber installieren oder Systemänderungen durchführen, werden Wiederherstellungspunkte erstellt. Diese brauchen viel Platz. Im Grunde brauchen Sie aber nur den Neuesten. Wenn Sie die alten Punkte löschen möchten, gehen Sie zu 'Extras>Systemwiederherstellung'. Dort können Sie mit gehaltener Strg-Taste die Wiederstellungspunkte markieren, die Sie vom PC löschen möchten. Anschließend wählen Sie 'Entfernen'. Zur Sicherheit wird das Löschen des aktuellen Punktes vom CCleaner automatisch gesperrt.
  8. Unnötige Informationen aus der Registry entfernen
    Enthält Ihre Registry vielleicht überflüssige Schlüssel, die Sie entfernen möchten?
    ProblemlösungMit dem CCleaner können Sie auch Ihre Systemdatenbank aufräumen. Dazu wählen Sie unter 'Registry' 'Nach Fehlern suchen'. Ihnen werden in einer Liste ungültige Einträge angezeigt, die Sie mit 'Fehler beheben' entfernen können. Aber das System läuft mit einer bereinigten Registry nicht schneller und die Dateien werden auch nicht kleiner. Die große Registry verzögert lediglich den Systemstart ein wenig.
  9. Festplatte komplett löschen
    Wenn Sie eine Festplatte weitergeben, möchten Sie vielleicht alle Daten zuverlässig davon entfernen, damit niemand darin herumstöbern kann.
    Problemlösung: Wenn Sie die einfachen Formatierungs- oder Löschbefehle Ihres Betriebssystems benutzen, dann werden die entsprechenden Bereiche auf der Festplatte lediglich als beschreibbar markiert. Sie können mit dem CCleaner nach dem Löschen den Datenträger überschreiben, damit alle alten Daten wirklich vollständig und nicht wiederherstellbar gelöscht sind.
    Dafür wählen Sie im CCleaner unter 'Extras' den 'Festplatten Wiper'. Dort finden Sie den Befehl 'Löschen' und weiter 'Komplettes Laufwerk'. Nun müssen Sie nur noch das gewünschte Laufwerk auswählen und dann den Prozess mit 'Löschen' beginnen.
  10. Für die Verwaltung Ihres Windows-Rechners Extras nutzen
    Sie möchten Funktionen auf Ihrem Rechner nutzen, die über den Standard für die Netzwerk- und PC-Überwachung hinaus gehen?
    Problemlösung: Sie finden im Windows System Control Center etwa 300 kostenlose Tools, die Ihnen nützlich sein können. Sie finden dort zum Beispiel Internet-, Datei-, System-, Netzwerk-, Desktop-, Passwort- oder Browseranwendungen. Sie sind in den jeweiligen Themen im WSCC-Menü einsortiert. WSCC verfügt beim ersten Start noch nicht über diese Programme. Sie müssen mit dem Downloadmanager in WSCC eingepflegt werden. Alle Neuerungen werden dann vom automatischen Update heruntergeladen.
    Das WSCC können Sie auch auf einen Stick installieren. Dafür müssen Sie 'wscc.zip' auf den USB-Stick entpacken. Starten Sie das Programm und prüfen Sie unter 'Options>Software' die Speicherpfade. Wenn sie die 64-Bit-Variante der Software nutzen möchten, wählen Sie diese Option mit einem Häkchen aus. Nun wählen Sie 'Update>Install' und der Ladevorgang beginnt.
    Sie finden die einzelnen Tools im WSCC-Menü geordnet, sortiert nach Herstellern, in die Rubriken 'Windows Utilities' sowie 'Sysinternals Suite' und 'Nirsoft Utilities eingeteilt. Die Unterrubriken erreichen Sie jeweils mit einem Doppelklick. Nun sehen Sie alle verfügbaren Tools mit kurzen Beschreibungen. Über das Hilfe Icon neben dem Startbutton können Sie weitere Informationen bekommen.
  11. Offen Ports und Systemprozesse kontrollieren
    Für eine Übersicht möchten Sie gerade laufende Systemprozesse und damit geöffnete Ports überprüfen.
    Problemlösung: Um Informationen und wichtige Details aus allen laufenden Prozessen zu bekommen, können Sie im WSCC Currprocess starten. So bekommen Sie Informationen zu Dateigrößen und Speicherbedarf, Programmname und ID, Priorität und Attribute und einiges mehr. Sie können die Prozesse mit einem Rechtsklick beenden, die Priorität ändern oder die Inhalte speichern. Mit Currports können Sie alle offenen UDP- und TCP/IP-Ports ansehen. Sie sehen die Nummer mit dem zugehörigen Protokoll. Das Tool findet auch versteckte Prozesse. So finden Sie Schadsoftware, die Sie dann entfernen können. Außerdem werden unbekannte Programme farblich gekennzeichnet.
  12. Kopien von Textstücken sammeln
    Sie möchten für ein Dokument Textschnipsel verschiedener Homepages sammeln.
    Problemlösung: Wenn Sie Textinhalte in der Zwischenablage hinterlegen, dann kann Clipboardic sie automatisch speichern. Das Tool aus dem WSCC legt bei jeder Strg-C Kombination in seinem Protokoll eine neue Zeile an. Wenn Sie einen Eintrag verwenden möchten, markieren Sie ihn mit einem Doppelklick. Er wird dann in die Zwischenablage geladen und Sie können ihn mit Strg-V einfügen.
  13. Microsoft Lizenznummern auslesen
    Sie möchten die Lizenznummern Ihrer Software für eine Neuinstallation speichern.
    Problemlösung: Das WSCC enthält einen Produkt-Key, der die Lizenzschlüssel von Windows und von Office exportieren kann. Auch von SQL und Exchange Servern kann er die Seriennummern exportieren. Sehr hilfreich, wenn Ihnen einmal ein Key abhanden kommt.
Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
Top-Themen
Das neue Apple-Betriebssystem iOS 13 macht offenbar einige Probleme. Seit der Veröffentlichung am vergangenen ...mehr
Die iPhone-11-Geräte aus dem Hause Apple stehen ab Freitag in den Stores. spot on news konnte die neuen Flaggschiffe ...mehr
US-Präsident Donald Trump hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu einem Gespräch im Weißen Haus empfangen.mehr
Anzeige