Aston Martin DB5 (2020): Die ersten fünf „Neuen“ sind fertig

Aston Martin DB5 (2020): Die ersten fünf „Neuen“ sind fertig
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Aston Martin DB5 (2020): Die ersten fünf „Neuen“ sind fertig

© Aston Martin Lagonda

Aston Martin baut nochmal 25 Exemplare seines berühmten DB5 – die ersten fünf sind jetzt fertig und für ein Fotoshooting versammelt.

Bevor Aston Martin seine neu gebauten DB5 an Kunden aus Europa, den USA und dem nahen Osten ausliefert, haben die Engländer die ersten fünf fertig gebauten Exemplare für ein Fotoshooting versammelt. Der DB5 erlangte durch seinen Auftritt im James-Bond-Film "Goldfinger" Berühmtheit, zumal ihn Tüftler Q mit einem umfangreichen Waffen- und Schutzarsenal ausgerüstet hatte. Ein neu gebauter DB5 kostet 4,3 Millionen Dollar (aktuell umgerechnet zirka 3,53 Millionen Euro) – eine Straßenzulassung haben die Autos nicht.

Anzahl der originalen DB5 erhöht sich

Bereits 2016 hatte Aston Martin in einer Auflage von 25 Exemplaren den DB4 GT im Rahmen seines "Continuation Projects" aufgelegt und zum Stückpreis von 1,7 Millionen Euro unter die Sammler gebracht. Nun wird es wilder: In Zusammenarbeit mit der Filmproduktionsfirma "EON", die nahezu alle James Bond-Filme produzierte, entsteht der "Goldfinger"-DB5 im Aston-Martin-Werk in Newport Pagnell. Die Produktion der auf 25 Exemplare limitierten Kleinserie ist Ende Mai angelaufen.

Maschinengewehr, Nebelmaschine und Co.

Natürlich fehlen auch nicht die berühmten Gadgets des Filmautos wie zum Beispiel die rotierenden Nummernschilder vorne und hinten, der kugelsichere Schutzschild, die Nebelmaschine und der Ölwerfer aus den Blinkern, der Rammschutz und die Reifenschlitzer, wie Aston Martin stolz in einem Video präsentiert. Das Maschinengewehr aus den Scheinwerfern ist selbstverständlich nur simuliert, und zwar mit Blinklichtern. Optional gibt es eine Ausstiegsluke über dem Beifahrersitz.

Auch innen bringt der Aston Martin die 007-Ausrüstung mit: Hier gibt es eine simulierte Radarschirm-Tracker-Karte, ein Telefon in der Fahrertür, unter den Sitzen versteckte Aufbewahrungsmöglichkeiten für Waffen und natürlich diverse Fernsteuerungen für die Sonderausstattung, darunter einen roten Knopf im Schaltknauf. Die Gadgets werden gemeinsam mit dem Oscar-Gewinner Chris Corbould, Special Effects Supervisor aus den James-Bond-Filmen, entwickelt. Den Aston Martin DB5 gibt es zudem nur in der originalen Lackierung "Silver Birch".

Bislang sieben 007-Auftritte für den DB5

Nach seinem Debüt in "Goldfinger" spielte der Aston Martin DB5 in sechs weiteren James Bond-Filmen mit: 1965 in "Thunderball" (Sean Connery), 1995 in "Golden Eye", 1997 in "Tomorrow Never Dies" (beide Pierce Brosnan), 2006 in "Casino Royale" sowie in "Skyfall" 2012 und "Spectre" 2015 (alle drei Daniel Craig). Der DB5-Nachbau aus "Goldfinger” kostet die Sammler rund 3,1 Millionen Euro zuzüglich Steuern. Allerdings können Sie nicht auf öffentlichen Straßen auf Verbrecherjagd gehen, denn das Modell hat keine Straßenzulassung. Und das, obwohl in jedem Fahrzeug über 3.000 Arbeitsstunden stecken.

Der originale Aston Martin DB5 wurde 1963 präsentiert und war eine Weiterentwicklung des DB4. So erhielt er für 42 Mehr-PS einen Reihensechszylinder mit 3.995 Kubikzentimetern Hubraum und drei SU-Vergasern. Insgesamt lag die Leistung bei 286 PS. Das reichte, um den Sportwagen von null auf 96,6 km/h (60 Meilen pro Stunden) in 7,1 Sekunden zu beschleunigen. Als Höchstgeschwindigkeit standen 238 km/h an. Bis 1965 entstanden nicht einmal 900 Exemplare des Coupés, das als eines der berühmtesten Autos der Welt gilt.

Leicht optimiert im Vergleich zum Original

Bis zum Jahresende 2020 kommen also 25 weitere Autos hinzu, die sich im Vergleich zum Original in leicht optimiertem Zustand präsentieren. Die Motorleistung des immer noch als Vergasermotor ausgelegten Sechszylinders geben die Briten nun mit 294 PS an. Über ein authentisches Stahl-Chassis spannt sich die nach Original-Vorgaben gefertigte Aluminium-Karosserie. Die Kraftübertragung auf die mit mechanischem Sperrdifferenzial ausgerüstete Hinterachse besorgt ein manuelles Fünfgang-Getriebe von ZF. Im Gegensatz zur Zahnstangenlenkung arbeitet die Scheibenbrems-Anlage nun mit Servounterstützung. Besonders weitreichend optimiert zeigt sich das Gewindefahrwerk mit Stabilisator an der Vorderachse.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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