Auto-Zukunft geheim getestet: Die Erlkönige vom Mai 2020

Auch die Limousinen-Version des S3 wurde erprobt.
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Auch die Limousinen-Version des S3 wurde erprobt.

© Stefan Baldauf

Die Autoindustrie testet ihre Zukunftsmodelle bevorzugt im Geheimen – wir haben sie dabei gestört. Im Juni 2020 sind uns viele Modelle exklusiv vor die Linse gefahren. Wir zeigen Ihnen, was Sie eigentlich nicht sehen sollten.

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Auch in diesem Monat ist wieder – trotz Corona-Einschränkungen – ein Heer von Autotestern in neuen Prototypen unterwegs. Aber im Rückblick auf den Juni wollen wir einmal den Fokus auf die ausländischen Hersteller legen. Nicht, weil Audi, BMW und Co. nichts zu bieten hätten. Nein, sie testen den Audi S3, den BMW 3er als Elektroauto, den VW T7 oder den Mercedes-AMG One Hypersportler.

Seltener Erlkönig-Fund: Was testet Bugatti da?

Doch auch die anderen können Erlkönig und Hypersportler. So zum Beispiel Bugatti. Die Marke aus dem französischen Molsheim ist mit einem Testwagen unterwegs, der uns Rätsel aufgibt – besonders, weil in den vergangenen Jahren äußerst selten Bugatti-Erlkönige auftauchten. Die Front des Supersportwagens zeigt sich nahezu identisch mit dem Temporekord-Modell Chiron Super Sport 300+. Einzige Änderung vorne: Unterhalb des Hufeisen-Kühlergrills prangt eine kleine Öffnung.

Anders das Hinterteil: Der erwischte Prototyp kommt nicht mit dem verlängerten und aerodynamisch optimierten Heck des 300+ daher. Stattdessen erscheint er mit einem klassischen Chiron Abschluss, verfügt aber über einen neuen Diffusor und zwei ovale Auspuffendrohre in der Mitte der Schürze. Diese entpuppen sich als Mischung aus den Endrohren des zivilen Chiron und des Pur Sport.

Und was stellt das Modell dar? Wir wissen es leider nicht. Es könnte sich um ein weiteres Sondermodell als Einzelstück für einen reichen Kunden handeln. Es könnte ein Erprobungsfahrzeug für einzelne Technik- und Aero-Komponenten sein oder aber eine verkürzte Version des Super Sport 300+ ohne die aufwändige Aerodynamik.

Nach der Corvette C8 ist vor der Z96

Bleiben wir beim Thema Sportwagen: Die Corvette C8 als Mittelmotorsportler ist bereits präsentiert, was fehlt sind die diversen Leistungsstufen. Voilá, wir haben die Z06 erwischt. Mit einem riesigen Heckspoiler, mit aktiver Aerodynamik, mit Karbon-Felgen und einem V8. Aber nicht irgendeinem V8. Denn der Achtender in der Z06 darf frei saugen und dürfte aus den 5,5 Litern Hubraum so rund 600 PS zaubern. Nach der Corvette Z06 folgen noch die C8 E-Ray, die C8 Grand Sport, die ZR1-Version sowie der Zora.

Sie wollen es etwas bodenständiger? Dann schauen Sie sich den Skoda Enyaq mal an. En.. was? E-N-Y-A-Q, das leitet sich vom irischen Wort "enya" ab. Das steht, wie jeder weiß, für "Quelle des Lebens" und beim "Q" haben Sie bestimmt direkt gewusst: Das muss ein SUV sein. Und dieser SUV ist auch noch rein elektrisch.

Würde vorne nicht das Skoda-Emblem oder am Heck der Enyaq-Schriftzug prangen, dann könnte es auch ein VW ID.4 sein. Wie er basiert der Skoda auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) des VW-Konzerns und bietet Allradkonfiguration sowie in der Basisversion Hinterradantrieb. Die Batterie dürfte in drei Größen angeboten werden: Mit 45 kWh, 58 kWh und 77 kWh.

Nissan macht den Qashqai chic

Ganz klassisch mit Verbrennungsmotor und SUV-Layout kommt dann noch Europas SUV-Bestseller daher: Der Nissan Qashqai. Die dritte Generation rollt gegen Ende 2020 in Europa an den Start und im britischen Nissan-Werk Sunderland vom Band. Er basiert erneut auf der CMF-C/D-Plattform (Common Modul Family) der Nissan-Renault-Mitsubishi-Allianz und orientiert sich optisch am eben erst präsentierten Nissan Juke. Diesel gibts nicht, Elektro auch nicht. Das deckt der Nissan Ariya ab. Den haben wir aber noch nicht erwischt.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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