Ferrari 308 GTS QV (1984): Was Iggy Pop am Magnum-Ferrari mochte

Ferrari 308 GTS QV (1984): Was Iggy Pop am Magnum-Ferrari
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Ferrari 308 GTS QV (1984): Was Iggy Pop am Magnum-Ferrari mochte

© H&H

Nachdem ihn die Polizei mit 160 km/h erwischt hatte, verkaufte Iggy Pop den 308. Jetzt steht der Ferrari bei einem britischen Auktionshaus zum Verkauf.

Der Ferrari 308 ist vielleicht nicht der beste oder schnellste Ferrari – und ganz sicher nicht der Teuerste. Doch er ist als Magnums Dienstfahrzeug Teil der Populärkultur und in seinem 80er-Stil schon wieder cool. Vor allem als GTS QV mit herausnehmbarem Dachmittelteil und Vierventil-Zylinderkopf.

Blau statt rot, prominenter Vorbesitz

Das Auktionshaus H&H verkauft einen solchen 308 GTS QV. Das wäre keine weitere Erwähnung wert, zumal das Auto nicht rot lackiert ist wie Magnums Ferrari, sondern in "Chiaro Blue". Doch dieser Ferrari aus Florida soll zwischen 1998 und 2002 Iggy Pop gehört haben. Der Sänger habe ihn gebraucht gekauft, als er nach Miami zog, berichtet der Verkäufer. Vorbesitzer: ein gewisser John Malkovich. Ob es der berühmte John Malkovich war, bleibt unklar.

Iggy Pop jedenfalls erzählte der GQ, dass er mit dem Ferrari über die Highways rund um Miami gerast sei, sobald er Dampf ablassen wollte. unsicher gemacht habe. Nachdem ihn die Polizei mit 100 mph (160 km/h) erwischt hat, habe er das Auto 2002 verkauft.

Umfangreicher Service, knapp 100.000 Kilometer

Dass Iggy Pop den Wagen gefahren hat, bestätigte dem vierten Besitzer ein Mechaniker in Fort Lauderdale, der das Auto gewartet hat, als es dem Musiker gehörte. Seit 2003 wurden an dem 308 die Lenksäule und der Klimakompressor getauscht sowie das Interieur aufbereitet. Die Zahnriemen wurden 2004 und 2011 erneuert. Stoßdämpfer, Stabilisator und Wasserpumpe wurden 2012 erneuert. Die Bremse bekam 2014 neue Leitungen und Beläge, die Bremssättel wurden überholt. Seit 2016 ist der 308 in Großbritannien zugelassen. Die Laufleistung von 61.800 Meilen, das entspricht knapp 99.500 Kilometern, gilt als belegt. Das Auktionshaus schätzt den Preis auf 20.000 bis 30.000 britische Pfund, was umgerechnet 22.520 bis 33.780 Euro entspricht – oder dem Gegenwert eines neuen VW Golf. Dafür ist der Lack zum Beispiel nicht perfekt und an einigen Stellen rissig oder ausgebessert.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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