Luxuscamper zum Träumen

Ein BMW SUV oder Van, der mit einem Aufklappcaravan an der
Anhängekupplung daherrollt: Ein Szenario, das gar nicht so
unwirklich scheint...
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Ein BMW SUV oder Van, der mit einem Aufklappcaravan an der Anhängekupplung daherrollt: Ein Szenario, das gar nicht so unwirklich scheint...

© comparethemarket.com
12.06.2018 - 08:00 Uhr von Sophia Pfisterer

Was wäre wenn sich dank #vanlife-Boom nun auch namhafte Luxus-Autoschmieden dem Thema Camper widmeten? Eine Designstudie aus den USA lässt uns träumen.

Bildershow: Wohnmobile auf Luxus-Karossen>>

Ein Campingfahrzeug aus Edelfeder – zwar gibt es viele Luxus-Reisemobile, doch das beliebteste Basisfahrzeug ist und bleibt hierzulande der Fiat Ducato. Daneben gibt es zwar auch einige andere Fabrikate, wie VW Transporter, Ford Transit oder Mercedes Sprinter, die in der Wohnmobil-Bestandsliste folgen, doch mit weitem Abstand. Wäre es nicht toll, wenn auch andere Automobil-Marken Camper anbieten würden?

Ganz unwahrscheinlich ist das nicht, denn sogar ehemals Luxushersteller wie Cadillac oder Ferrari diversifizieren ihr Modellprogramm immer stärker. Viele klassische Limousinen- oder Sportwagen-Bauer bringen mittlerweile SUVs, Familienautos oder andere massenkompatiblere Fahrzeuge heraus. Vielleicht werden sich diese Marken in Zukunft auch dem Trend zum Camping widmen? Marken wie Opel ( Vivaro Life) und MAN ( Knaus Van TI) sind bereits auf den Trichter gekommen, dass in diesem wachsenden Markt etwas zu holen sein könnte.

Designstudien mit Luxus-Campern

Die US-Website Comparethemarket will nicht so lange warten, bis bei den Luxusschmieden der Groschen fällt und zeigt mit sieben verschiedenen Designstudien, wie Wohnmobile der Marken aussehen könnten. Die Ideen basieren auf ganz realistischen Vorzeichen: Von Ferrari und Rolls Royce beispielsweise sind für dieses bzw. nächstes Jahr bereits SUVs geplant, die sich für den Ausbau zum Campingfahrzeug eignen könnten.

Der Rolls Royce Cullinan könnte mit seinem yachtartigen Design zum Hingucker auf dem Stellplatz werden – auf der Autobahn wird man ihn dank seiner 571 PS wahrscheinlich nicht lange bestaunen können.

Ähnlich schnell ist der Ferrari: Ein Camper dieser Marke wird man ebenfalls beim Vorbeifahren nicht ausführlich studieren können. Aber das interessanteste Merkmal der Designstudie zeigt sich sowieso erst im Stand: Ein Aufstelldach, das sich nach hinten öffnet – damit bleibt in Schlafposition immerhin noch der aerodynamische Look.

Ein Luxus-SUV von Cadillac gibt es bereits seit 2015. Der Escalade kommt bullig und kantig daher – mit seinem Allradantrieb macht er auch bei wilderen Campingtouren mit. Seine Geländegängigkeit des Cadillac Escalade haben die Kollegen von auto-motor-und-sport bereits getestet – der Ladefläche des Fahrzeugs gaben sie das Prädikat riesig. Da könnte man easy ein Doppelbett unterbringen.

Der Alfa Romeo Stelvio in der Studie bekommt auch ein Aufstelldach: Über der typischen Sportwagen-Nase findet sich ein klassisches, nach vorne öffnendes Dach, wie man es beispielsweise vom VW California kennt. Stylisch sieht der Camper auf SUV-Basis so auf jeden Fall aus. Mit 510 PS und einem realen Grundpreis über 89.000 Euro könnte der 6-Zylinder Biturbo doch tatsächlich eine flotter Urlaubsflirt sein.

Auch ein Tesla kann sich zum Camping eignen – herausgefunden und getestet haben das die Kollegen von CARAVANING bereits, indem sie mit einem Tesla X mit einem Wohnwagen im Schlepptau über die Alpen fuhren. Vorstellbar wäre aber auch ein Elektro-Campingbus der Marke. Wenn er dann noch autonom fährt, könnte man es sich bereits auf dem Weg in den Urlaub entspannen.

Dem Mercedes Maybach haben die visionären Amerikaner ebenfalls einen Caravan angehängt. Die Begründung: Wer so ein luxuriöses Fahrzeug hat, benötigt sicherlich auch einen Chauffeur oder Butler – und der wiederum braucht seinen Platz auf dem Campingplatz. Etwas mehr Bodenständigkeit traut man da immerhin dem BMW SUV zu, der mit einem Aufklappcaravan an der Anhängekupplung daherrollt. Ein Szenario, das gar nicht so unwirklich scheint...

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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