Philips Ultinon Pro6000 LED-H7 im VW Polo 6R: So einfach ist der Einbau der Nachrüst-LED-Lampe

Philips Ultinon Pro6000 LED-H7 im VW Polo 6R: So einfach ist der
Einbau der Nachrüst-LED-Lampe
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Philips Ultinon Pro6000 LED-H7 im VW Polo 6R: So einfach ist der Einbau der Nachrüst-LED-Lampe

© Achim Hartmann

Nachdem Osram im letzten Winter LED-Retrofit-Lampen für H7-Scheinwerfer auf den Markt gebracht hat, zieht nun Philips nach. Für zunächst etwa 30 Fahrzeuge, die serienmäßig mit H7-Scheinwerfern bestückt sind, gibt es einbaufertige LED-Lampen. Wir zeigen den Umbau am Beispiel eines VW Polo 6R.

Günstig und preiswert kann etwas sehr Gegensätzliches sein. Günstig sind die Philips LED-Lampen zum Paarpreis von 139,90 Euro sicher nicht, aber sind sie trotzdem preiswert? Lohnt sich die Investition? Wird das Licht mit dem Umbau tatsächlich so viel heller? Ob der Einbau der LED-Lampen so geschmeidig funktioniert wie bei den Osram LED, das haben wir an einem VW Polo 6R von 2016 mit H7-Halogenscheinwerfern getestet.

Die Platzverhältnisse am Polo sind besonders auf der linken Seite, dort sitzt die Batterie, etwas beengt. Also baut man besser gleich die kompletten Scheinwerfer aus. Klingt kompliziert, gelingt aber dank zweier gut zugänglicher Torx-Schrauben auf der Karosserie-Querstrebe sehr schnell. Die mittlere der drei dort platzierten Schrauben bleibt, wo sie ist, sie definiert den oberen Anschlag des Scheinwerfers und somit die korrekte Höhenausrichtung. Bevor der Scheinwerfer nun entfernt wird, ist es hilfreich, vorher die Kabelverbindung im Klickverbinder zu trennen.

Die alte H7-Lampe muss raus

Wohin nun mit dem Scheinwerfer? Am besten auf eine weiche Unterlage legen, dann zerkratzt die Polycarbonatscheibe nicht. Und nun muss die alte H7-Lampe raus. Das gelingt mit einer Vierteldrehung. Jetzt aber unbedingt merken, wie der Bajonettverschluss eingerastet ist und ob dort ein Adapter sitzt. Bei unserem Einbau klemmt noch der Osram-Adapter im Scheinwerfer, den wir bei der Montage der Osram LED dort gegen den Originalhalter getauscht hatten.

Die Philips-LED benötigt eigentlich keinen speziellen Adapter. Der an der Lampe montierte Bajonettverschluss, den man übrigens auch lösen kann, wenn das für die Montage nötig ist, wie in unserem Polo, sollte für die freigegebenen Fahrzeuge reichen. Zu denen zählt der Polo noch nicht. Trotzdem gelingt der Einbau der schlanken LED mit dem recht kleinen Kühlkörper fix. Lampe platziert, Scheinwerfer zurück in die Karosserie schieben, die beiden Schrauben wieder festziehen, Kabel anschließen und die Abdeckkappe hinten auf den Scheinwerfer stülpen. Dauer des ganzen Procederes: kaum eine viertel Stunde.

Es werde Licht

Und nun kommt der magische Moment der Erleuchtung. Zündung an, Lichtschalter drehen – und es werde Licht. Sehr hell, sehr weiß, an der Projektionswand zeigt sich eine saubere Lichtverteilung mit etwa ungleichmäßiger Hell-Dunkel-Grenze. Das konnte die Osram-LED etwas präziser. Der Unterschied kann aber auch an dem von uns verwendeten Adapterring liegen oder daran, dass Philips diese Lampen noch nicht für den Polo freigegeben hat. Den direkten Vergleich der Lampen in einem Scheinwerfer mit ABG werden wir demnächst im Lichtkanal unter präzise definierten Testbedingungen durchführen.

Übersicht: Diese Autos sind für die Philips H7-LED zugelassen

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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