Sportwagen-Neuzulassungen 2020: 911 und dann lange nichts

Sportwagen-Platz 2: BMW Z4 mit 4.321 Neuzulassungen im
Gesamtjahr 2020.
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Sportwagen-Platz 2: BMW Z4 mit 4.321 Neuzulassungen im Gesamtjahr 2020.

© Rossen Gargolov

Die Sportwagen-Neuzulassungen im Dezember komplettieren das Auto-Jahr. Dabei führt der Porsche 911 beide Statistiken an.

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Im Jahr 2020 wurden in Deutschland insgesamt 2.917.678 Pkw neu zugelassen. Auf das Segment der Sportwagen entfallen davon 33.542 Exemplare. Das entspricht einem Anteil von knapp 1,1 Prozent des Gesamtmarkts und einem Rückgang der Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 23,3 Prozent.

Sportwagen-Neuzulassungen im Dezember auch im Minus

Auch der Dezember führt ein klares Minus in seiner Statistik zum Vorjahresmonat: 3,8 Prozent. Lediglich 2.206 Sportwagen wurden im Berichtsmonat zugelassen. 

Sowohl in der Monatsstatistik als auch in der Rangfolge des Gesamtjahres konnte sich der Porsche 911 klar durchsetzen. Der ikonische Sportwagen erreichte souverän mit 7.330 Neuzulassungen den ersten Rang; dann folgen mit gehörigem Abstand der BMW Z4 mit 4.321 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé von Mercedes mit 4.172 Zulassungen.

Besonders die E-Klasse hat in diesem Corona-Jahr kräftig Federn lassen müssen. Ihre Zulassungsquote fiel im Vergleich zu 2019 um 35,0 Prozent; Z4 und Elfer blieben in dieser Hinsicht einstellig mit "nur" 8,3 bzw. 7,0 Prozent Rückgang. In den Top 10 der Sportwagen-Zulassungen gibt es noch weitere "Verlierer". Der nicht mehr angebotene Mercedes SLC/SLK verliert 53,6 Prozent, der Mercedes-AMG GT 41,2 Prozent und der Audi TT 36,2 Prozent.

Was macht der BMW Z3 da?

Und gibt es auch Gewinner in diesem katastrophalen Auto-Jahr? Ja, der Porsche Cayman konnte um 17 Prozent zulegen und sich mit 1.199 Neuzulassungen sogar Platz acht sichern. Ebenfalls noch in den Top 10 ist der Jaguar F-Type mit einem Zuwachs von 4,9 Prozent auf 913 Neuzulassungen 2020.

Aber auch Kurioses findet sich noch in der Zulassungsstatistik des Jahres wieder. So wurde tatsächlich ein BMW Z3 neu zulassen. Das Modell ist seit 1999 nicht mehr auf dem Markt und dürfte als Import-Modell erstmals in Deutschland eine Zulassungen erhalten haben.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf dem deutschen Markt gibt, oder die nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nummer erhalten.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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