Start zur Fußball-WM 2022

Der Bus wird 2022 auf den Markt kommen, nachdem ab 2020 mit dem
kompakten I.D., gefolgt von einem SUV, einer Mittelklasselimousine
und einem Van schon eine Elektroauto-Familie existiert. Diese
basiert auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Die
Vorteile des Baukastens erkennt man auch am I.D. Buzz.
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Der Bus wird 2022 auf den Markt kommen, nachdem ab 2020 mit dem kompakten I.D., gefolgt von einem SUV, einer Mittelklasselimousine und einem Van schon eine Elektroauto-Familie existiert. Diese basiert auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Die Vorteile des Baukastens erkennt man auch am I.D. Buzz.

 © Martin Meiners

zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 sollen in Katar autonom fahrende Shuttles unterwegs sein. Die Flotte wird gemeinsam mit VW auf Basis des elektrischen ID.Buzz entwickelt.

Die Fußball-Weltmeisterschaft soll, zumindest aus der Sicht von Autofans, im Jahr 2022 nicht das einzige Highlight im Emirat Katar sein. Dann sollen dort nämlich erstmals elektrische angetriebene, autonom fahrende Shuttlebusse im Einsatz sein.

Die Qatar Investment Authority (QIA) und Volkswagen haben dafür das gemeinsame „Project Qatar Mobility“ gestartet. QIA ist mit 17 Prozent der Stammaktien der drittgrößte Aktionär von Volkswagen. Vier Unternehmen des Automobilkonzerns sind daran beteiligt: Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania, Moia und AID.

Moia-Technologie in Doha

35 autonom fahrende ID.Buzz sollen während der Sportveranstaltung für Shuttlefahrten genutzt werden können. In jedem Fahrzeug werden bis zu vier Personen transportiert. Die Routen, die von den selbstfahrenden Elektrobussen zurückgelegt werden, sind teilweise vorab fixiert. Für größere Gruppen stehen zusätzlich zehn Busse von Scania bereit.

Audi-Tochter AID wird die Technologie für das autonome Fahren, Self Driving System genannt, zur Verfügung stellen. Moia, in Hannover und Hamburg bereits mit eigenen Bussen ein Teil des öffentlichen Personennahverkehrs, steuert die App zur Buchung und Abrechnung der Fahrten sowie die Technologie zur Überwachung und Steuerung der Routen bei.

Im Laufe des Jahres 2020 sollen die ersten Testfahrten in Katar beginnen, 2021 ein Probebetrieb starten. Wenn im November 2022 die Fußball-Weltmeisterschaft startet, soll der Betrieb der autonomen Shuttles in der Hauptstadt Doha offiziell starten.

Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, sieht große Potenziale: „Doha wird uns wertvolle Erkenntnisse in der realen Praxis liefern und das Projekt zum Sprungbrett für unsere Roadmap autonomes Fahren machen – ein Meilenstein für kommende Generationen von Fahrzeugen.“

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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