VW Nivus (2020): Das T-Cross-Coupé kommt auch nach Europa

VW Nivus (2020): Das T-Cross-Coupé kommt auch nach Europa
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VW Nivus (2020): Das T-Cross-Coupé kommt auch nach Europa

© VW

Die Coupé-Version des VW Polo-SUV T-Cross startet in Südamerika. Wir haben die ersten Bilder und Infos zum Nivus, der Anfang 2022 auch zu uns kommen wird.

Der VW Nivus, so der offizielle Name, ist das erste von Volkswagen in Brasilien entwickelte Modell für den internationalen Markt. Es basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) der Wolfsburger – genauer gesagt ist er ein A0 CUV mit Platz für fünf Personen.

Im Frühjahr 2020 feiert das kleine Modell seine Premiere, rollt in den kommenden Wochen im brasilianischen Werk Anchieta vom Band und steht Ende des Jahres auf 17 Zöllern bei den ersten brasilianischen Händlern. Ab Mitte 2021 folgt dann die Produktion im europäischen Polo-Werk im spanischen Pamplona. Dort produziert VW auch den T-Cross. Vermutlich Ende 2021/Anfang 2022 geht das SUV-Coupé auch in Deutschland an den Start. Fraglich ist jedoch, ob die Europa-Version ebenfalls als Nivus kommen wird, oder hierzulande T-Sport heißt.

Als Basis für den Nivus steht der Modulare Querbaukasten des Konzerns als MQB A0 zur Verfügung. Auf ihm basieren zum Beispiel der Audi A1 und der Audi Q2, der Seat Arona, der Seat Ibiza und der Skoda Scala. Bei VW sind es der neue Polo und der T-Cross, der dann als Coupé die sportliche Version des Polo-SUV darstellt.

VW T-Cross Coupé mit 150 PS

Optisch zeigt sich das Coupé mit einer anderen Dachlinie und einer stärker geneigten C-Säule. Trotz sportlicherer Linien trägt der Nivus eine Dachreling. Im Gegensatz zu den Scheinwerfern sind die Nebelleuchten vertikal ausgerichtet. Frontscheinwerfer und Heckleuchten sind in LED-Technik ausgeführt. Letztere sind in eine schwarze Querspange eingefasst, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt. Eine Rückfahrkamera, eine Berganfahrhilfe sowie weitere aktuelle Systeme wie die Radar-Tempomat "Adaptive Cruise Control" (ACC) sollen für die Sicherheit sorgen. Damit ist der Nivus das einzige Kompakt-Modell in Brasilien, das mit einem ACC-System ausgestattet ist.

Das Modell ist mit seinen 4.266 Millimetern fast gleich lang wie der T-Roc (von 4.234 bis 4.348 mm). Unterschiede sind in der Breite und der Höhe festzustellen. Der neue Nivus soll 1.757 mm breit (ohne Außenspiegel) und 1.493 mm hoch (ob mit oder ohne Dachreling ist unklar) sein und über einen Radstand von 2.566 mm verfügen. Sein Kofferraum fasst 415 Liter Gepäck. Motorenseitig ist aktuell nur der Dreizylinder-TSI mit 128 PS und 200 Newtonmetern Drehmoment geplant.

Ein erstes Cockpitbild des brasilianischen VW-Ablegers erlaubt nun erste Einblicke in den Nivus-Innenraum. Darin dient ein zehn Zoll großer Touchscreen als Kommandozentrale, der über für diesen Markt neue Konnektivitäts-Funktionen (subsummiert unter dem Begriff "VW Play") verfügt. Das Multifunktionslenkrad verfügt über drei Speichen und Metall-Applikationen. Der Blick des Fahrers fällt auf eine ebenfalls zehn Zoll große Instrumententafel, die aus dem VW Golf bekannt ist.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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