Die besten Wetterstationen für zuhause

Wetterstationen im Überblick: Die besten Modelle 2021
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Wetterstationen im Überblick: Die besten Modelle 2021

© Imago Images / Action Pictures

Wettervorhersagen werden immer treffsicherer. Um davon zu Hause zu profitieren, haben Wetterstationen und Apps bedeutende Fortschritte gemacht. Wir zeigen die besten Geräte für das aktuelle Jahr.

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Exakte Vorhersagen für die eigene Region

Apps für das Smartphone oder Webseiten, die Auskunft über das Wetter geben, berufen sich stets auf Datengrundlagen, die für Ihre Region nicht zwingend zutreffen müssen. Besser ist es, wenn Sie eine Wetterstation zu Hause direkt im Garten oder in der Wohnung haben. Die relevanten Daten fließen dann über WLAN oder Funk auf die App und damit auf Ihr Smartphone. Theoretisch könnten Sie also auch im Urlaub exakt herausfinden, wie das Wetter zu Hause ist.

In den folgenden Abschnitten stellen wir Ihnen eine Handvoll Wetterstationen vor, die im Jahr 2021 den besten Eindruck machen. Eine bestimmte Reihenfolge liegt nicht vor, sie haben alle jeweils eigene Vor- und Nachteile. Manche sind mit zusätzlichen Funktionen wie Regenmesser oder Windstärkeanalyse ausgestattet - andere nicht. Spezialisierte Lösungen sind ebenso mit an Bord wie Allrounder. 

Die besten Wetterstationen 2021:

  1. Wetteronline home: das kostspielige Gesamtpaket

    Das Wetteronline home von der gleichnamigen Wetteronline GmbH soll nicht nur Funktionen bieten, sondern auch gut aussehen und damit Teil eines modernen Einrichtungsstils werden. Angesprochen wird das Gerät über WLAN, nachdem eine Verbindung mit dem Router hergestellt wurde. Die Wetterdaten erhält die Station von den Servern von Wetteronline selbst. Die Informationen stammen aus DeutschlandÖsterreich und der Schweiz. Eine helle, schlanke Optik steht hier im Vordergrund, als Einsatzort empfiehlt der Entwickler das Wohn- oder auch Esszimmer.

    Reichhaltig ist das Gerät mit Anzeigen ausgestattet: Unter anderem sehen Sie die Wetterlage, Datum und Uhrzeit und die Aussichten für die nächsten vierzehn Tage. Unwetterwarnungen sind integriert, außerdem verfolgen Sie auf Wunsch live die Niederschlagsfronten und Wolkenbildung in der Region. Tippen Sie auf das Display, sehen Sie im Zeitraffer die Entwicklung der nächsten Stunden. Auf Wunsch zeigt Ihnen Wetteronline home auch Daten wie Mondphasen, UV-Index, Sonnenuntergangszeit, Luftdruck und -feuchtigkeit, Pollenflüge für Allergiker und die gefühlte Temperatur.

    Mit dem mitgelieferten Netzteil haben Sie ungefähr zwei Meter Platz von jeder Steckdose. Insgesamt misst das Gerät 10,1 Zoll in der Diagonalen und löst darauf mit ausreichend hohen, aber nicht beeindruckenden 1.200 * 800 Pixeln auf. Gute 240 Euro kostet Sie der Spaß.

  2. Homematic IP Wettersensor: Basic, Plus oder Pro?

    Ausschließlich für Besitzer des Smart-Home-Systems Homematic IP bietet Hersteller eQ-3 einen eigenen Wettersensor an, der in der Basic-Version bei 100 Euro startet. Möchten Sie mehr Funktionen, greifen Sie zu den (teureren) Plus- oder Pro-Lösungen. Alle eingesammelten Daten sehen Sie daraufhin gleich in der eigenen App von Homematic IP. Das heißt auch: Einen eigenen Bildschirm gibt es nicht, ein Smartphone ist Pflicht. Praktisch in diesem Fall ist die Tatsache, dass das System auch für die Nutzung im Freien geeignet ist. Batterien sorgen dafür, dass kein Stromanschluss notwendig ist.

    Die Basic-Lösung sollte für die meisten Interessenten schon ausreichend sein, denn dort gibt es Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und mehr. Wer sich für Regenmenge und -beginn, Windrichtungen & Co. interessiert, greift zu den teureren Lösungen.

  3. Netatmo Wetterstation: Modulares Verkaufsargument

    Nur im Verbund mit dem Smartphone funktioniert auch die Wetterstation von Netatmo. Sie erkennen innerhalb der App beispielsweise das Wetter, bekommen eine Vorhersage und können das System auch so erweitern, dass Sie Regenmengen und Windstärken präsentiert bekommen. Der Abruf der Daten ist jederzeit möglich, notfalls unterwegs über LTE oder 5G.

    Der Hersteller spaltet dieses System in zwei Komponenten auf: Das Innenmodul misst beispielsweise den aktuellen CO2-Gehalt, Temperatur und Raumfeuchtigkeit. Wenn Sie lüften sollten, erinnert Sie die Wetterstation daran. Interessant: Sogar ein Lautstärkemesser ist an Bord, um gegen Lärmbelästigung zu schützen. Das Außenmodul hingegen kümmert sich um Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit unter freiem Himmel. Stabiles Aluminium garantiert Wetterbeständigkeit.

    Netatmo verkauft zur Basisstation, die bei etwa 150 Euro losgeht, weitere Module für dieses System. Darunter befindet sich ein Regenmesser, eine Komponente für die Messung von Windrichtung und -geschwindigkeit und vieles mehr. Diese Module sind wartungsfrei und wetterfest und lassen sich ohne großen Aufwand installieren. Auch die Entnahme ist wieder möglich, sodass Sie nicht mehr benötigte Komponenten sogar weiterverkaufen könnten.

  4. Eve Degree: Klein und schlicht für Apple-Nutzer

    Das sehr kompakte Degree von Eve geht schon bei 60 Euro los und integriert neben der Temperaturmessung auch Funktionen für Luftfeuchtigkeit und -druck. Entworfen wurde das Gerät für den Inneneinsatz, Sie können es aber auch draußen in geschützten Bereichen zum Einsatz kommen lassen. Die Station ist komplett mit Apples HomeKit und Siri kompatibel, betrieben wird Degree mit einer Batterie, die eine Lebensdauer von etwa einem Jahr garantiert. Die Kompaktheit ist hier die größte Stärke, da Sie das Gerät schnell von A nach B bringen können. Siri spuckt außerdem angenehm treffsichere Informationen aus, wenn Sie sie über das Wetter befragen.

  5. Bresser Temeo TB: Günstig und mit Display

    Schon ab 55 Euro gibt es diese Station im Handel, die Innen- und Außentemperaturen misst, Uhrzeiten anzeigt, den Wettertrend vorhersagt und vieles mehr. Das Display ist 16,6 Zentimeter breit und präsentiert alle Daten klar und deutlich in riesiger Schrift - womit sich das Gerät auch als Lösung für ältere Menschen eignet. Legen Sie den Außensensor unter freien Himmel, werden die Daten permanent an die Station übertragen. Eine App gibt es nicht, das Gerät ist also rein für sich lauffähig. Aber: Die Station braucht eine Steckdose, der Batteriebetrieb ist nicht möglich.

  6. Technoline WS 9140-IT: der Einstieg für Preisbewusste

    Noch einmal wesentlich günstiger ist dieser Station, die nicht mehr als 20 Euro kostet. Das Außenmodul sendet Daten nach innen zur Basis, wo beide Informationen kombiniert und gleichzeitig angezeigt werden. Sie wissen somit immer, wie warm es in der Wohnung und draußen ist, welche Luftfeuchtigkeit vorliegt, ob Sie lüften sollten und vieles mehr. Anders als bei Bresser funktioniert hier sogar alles via Batterie, der Aufstellungsort ist also komplett frei wählbar. Eine App suchen Sie auch hier vergeblich, aber für einen Preis von gerade einmal 20 Euro dürfen Sie eben nicht zu viel erwarten.

  7. ChiliTec Funk Wetterstation: Autarker Betrieb dank Solartechnik

    Preislich bewegen wir uns mit 140 Euro nun wieder in den oberen Gefilden, aber dafür erhalten Sie ein Solarpanel. Das versorgt die Wetterstation von ChiliTec über die gesamte Lebensdauer mit Strom. Eine Verbindung via WLAN und Funk ist möglich, relevante Wetterdaten landen über die App auf dem Smartphone. Wünsche lässt das Gerät nicht offen: So erkennen Sie etwa Temperatur, Luftdruck und -feuchtigkeit, Windrichtung und dessen Geschwindigkeit, die Uhrzeit, Niederschlagsmengen und mehr. In dunklen Jahreszeiten können Sie zusätzlich zwei Batterien anschließen, falls das Sonnenlicht allein nicht ausreicht.

  8. Froggit WH3000 SE: Der Konkurrent für ChiliTec

    Für gute 170 Euro erwartet Sie auch hier Solartechnik, die das Außenmodul mit Strom versorgt. Hinsichtlich der Funktionen agiert das Modell von Froggit fast deckungsgleich mit der ChiliTec-Variante: Luftdruck und die aktuelle Feuchtigkeit, Temperaturen, Windrichtungen, UV-Messer und den Grad der Sonneneinstrahlung liefert die Station ans Smartphone. WLAN oder auch ein eigener Cloud-Dienst stehen als Verbindungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ob Sie das Gerät innen oder außen einsetzen, spielt keine Rolle: Daten liefert die Station überall mit angenehmer Zuverlässigkeit.

  9. TFA Dostmann Weatherhub

    Der größte Makel beim Weatherhub liegt in der Tatsache, dass das Gerät zwingend ein LAN-Kabel vom Router braucht - was heute etwas unverständlich ist. Möchten Sie darauf verzichten, melden Sie sich beim Cloud-Dienst des Herstellers an. Anschließend zeigt das Smartphone Innen- und Außentemperaturen, Luftfeuchtigkeit, Niederschlagsmenge und mehr. Hier wird außerdem einmal mehr der modulare Weg gewählt, denn das Weatherhub lässt sich mit zahlreichen Modulen erweitern. So können Sie sogar virtuelle Zäune ziehen, sodass die Station im Außenbereich Alarm schlägt, wenn sich jemand dem Haus nähert. Angesichts der Funktionsvielfalt überrascht der recht hohe Preis von 135 Euro nicht. Mit allen zusätzlichen Modulen - mehr als 50 Stück liefert TFA - klettert dieser Preis natürlich beträchtlich und erreicht bald schmerzhafte Dimensionen.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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