Sicher und leistungsstark: Die besten Internet-Browser

Bildrechte: Flickr VPN & Internet Security on Your Computer for Online Privacy Mike MacKenzie CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Ein Großteil der Internetnutzer wünscht sich in Sachen Sicherheit mehr Unterstützung von Staat und Wirtschaft. Dabei gibt es eine Menge, was man für sicheres Surfen im Web selbst tun kann.
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Ein Großteil der Internetnutzer wünscht sich in Sachen Sicherheit mehr Unterstützung von Staat und Wirtschaft. Dabei gibt es eine Menge, was man für sicheres Surfen im Web selbst tun kann.

11.09.2017 - 08:35 Uhr

Firefox, Chrome und Safari sind derzeit die dominierenden Browser. Zufriedenstellende Leistung, leichte Handhabung, reichlich Funktionen –  was will man mehr? Aber ist der eigene Favorit wirklich die beste Lösung? Welche Browser haben in puncto Sicherheit, Usability, Performance etc. die Nase vorn? Das Vergleichsportal Netzsieger.de hat versucht, dem auf den Grund zu gehen.

Und das war nicht ganz so einfach, wie manch einer denken mag. Schließlich entscheidet beim Thema Browser auch das subjektive Empfinden – eine Ansammlung an technischen Fakten ist eben nicht alles, was zählt. Deshalb hat sich das Team von Netzsieger.de beim Vergleich der unterschiedlichen Internet-Browser auf fünf Bewertungskriterien geeinigt, die die Unterschiede der einzelnen Browser am besten zum Vorschein bringen:

• Sicherheit
• Usability
• Performance
• Funktionen
• Hilfe und Support

Doch was muss ein Browser in den einzelnen Kategorien mitbringen, um es auf das Siegertreppchen zu schaffen? Einige Beispiele:

Sicherheit geht auch in der digitalen Welt vor

Ob Facebook, Onlineshops, Netflix oder Wikipedia – wir alle wollen sicher im Netz unterwegs sein. Einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) und Dimap zufolge sind rund 83 Prozent der Internetnutzer der Meinung, dass für die Sicherheit im Web jeder selbst die Verantwortung trägt. Auch in Sachen Browser trifft diese Aussage zum Teil zu, schließlich gibt es reichlich Tipps und Tricks, um die Nutzung von Firefox, Chrome und Co. sicherer zu machen.

Sichere Nutzung fängt schon bei der Wahl des richtigen Browsers an. Einer ohne Werbeblocker oder Anti-Spy-Filter kann gleich aus der engeren Auswahl gestrichen werden. Auch bei den Datenschutz-Einstellungen sollte man etwas genauer hinsehen. Es ist immer von Vorteil, wenn man diese auch im Nachhinein noch an die eigenen Vorstellungen anpassen kann. Eine automatische Aktualisierung auf die neueste Version ist ebenfalls ein großer Pluspunkt.

 

Usability oder einfach nur "Benutzerfreundlichkeit"

Die Einstellungen schnell auffindbar und Buttons sowie Bedienfelder auf Anhieb verständlich – bei einem benutzerfreundlichen Browser ist das fast schon eine Selbstverständlichkeit. Was ihn von seinen Konkurrenten unterscheidet, sind vielmehr die Extras, die das Surfen zum Vergnügen machen – beispielsweise wenn der "Zurückblättern"-Funktion eine bestimmte Tastenkombination zugewiesen ist. Ist die Oberfläche dann auch noch übersichtlich und intuitiv gestaltet, ist das Surfvergnügen noch höher.

 

Schwache Performance hat hier nichts verloren

In Sachen Performance gibt es viele Aspekte, die einen guten Internet-Browser ausmachen. Eine kleine Auswahl: Schnelligkeit und gute Darstellung von Internetseiten, Kompatibilität zu gängigen Betriebssystemen, Unterstützung diverser Tools. Das Netzsieger-Team hat bei seinem Vergleich aber noch etwas genauer hingeschaut und untersucht, ob der Browser beispielsweise mit jeder Hardware läuft, wie ressourcenschonend er ist und ob ein Beschleuniger integriert ist.

Test-Ergebnis: Bester Browser für schnelles und sicheres Surfen

Im Internet-Browser-Test von Netzsieger.de gibt es gleich drei Sieger: Mozilla Firefox, Cliqz und Google Chrome. Zugegeben, der erste und der letzte sind keine Riesenüberraschung. Auf Cliqz dagegen wäre wohl manch einer nicht so schnell gekommen. Ursprünglich wurde Cliqz als Erweiterung für Firefox konstruiert, überzeugt inzwischen aber als eigenständiger Internet-Browser vor allem durch seinen integrierten Anti-Tracking-Dienst. Das mitgelieferte Tool macht es Marketing-Diensten unmöglich, das Surfverhalten von Nutzern im Hintergrund zu sammeln und zu protokollieren.

Mozilla Firefox wird von den Testern dagegen als "in den Bereichen Geschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit nahezu unschlagbar" beschrieben. Auch der Internet-Experte 1&1 führt den beliebten Firefox als den Besten unter den Besten in seinem Ranking auf. In dieser Hinsicht scheint sich seit dem letzten Jahr offenbar nicht viel geändert zu haben. Schon im großen PC Magazin Browser-Test 2016 machte der Liebling vieler Internetnutzer das Rennen. Bei Google Chrome sind es in erster Linie die ausgezeichnete Stabilität, die übersichtliche Menüführung und die hohe Geschwindigkeit, die ihn zum besten Webbrowser von Netzsieger.de machen. Wenn das keine guten Gründe sind, seine Browserwahl noch einmal zu überdenken ...

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