Das neue Macbook konfigurieren

Das neue Macbook konfigurieren
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Das neue Macbook konfigurieren

© Apple

Bei der Einrichtung eines neuen Macbooks sollten Sie nicht unbedingt die von Apple vorgeschlagene Reihenfolge einhalten.

Nachdem Sie die Grundeinstellungen wie Land, Sprache und Art der Tastaturbelegung ausgewählt haben, ist es direkt möglich, das neue Macbook mit dem Internet zu verbinden.

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Zur Auswahl stehen die Verbindung über WLAN oder über ein kabelgebundenes Netz. Die zweite Option, also LAN, wird angezeigt, wenn Sie auf den Menüpunkt: "Andere Netzwerkoptionen" klicken. Selbstverständlich ist es auch möglich, zunächst auf eine Verbindung mit dem Internet komplett zu verzichten. In diesem Fall wird die Festlegung der Apple-ID und die Einrichtung von FileVault (dabei handelt es sich um eine Verschlüsselung der Festplatte, um den unerlaubten Zugriff auf Dateien und Dokumente auf dem Startvolumen zu unterbinden) automatisch übersprungen, da für diese Einrichtungen die Verbindung zum Netz erforderlich ist.

Doch auch, wenn Sie nach der Auswahl der Grundeinstellungen direkt eine Netzverbindung herstellen, ist es empfehlenswert, erst nach der Einrichtung des Macbook Air oder Pro in der Systemeinstellung von iCloud die Apple-ID einzurichten, beziehungsweise die Angabe zu tätigen. Denn nur wer diese Reihenfolge einhält, kann präzise die Auswahl darüber treffen, welche iCloud-Dienste auf dem neuen Macbook verwendet werden sollen.

Wird dieser Schritt schon während der Einrichtung getätigt, haben Sie nur die Option auf das Aktivieren beziehungsweise das Abschalten im Bereich der Speicherung der Dokumente und Schreibtischordner und des iCloud-Schlüsselbundes. Mehr Auswahlmöglichkeiten für das Deaktivieren der weiteren Funktionen von iCloud stehen nicht zur Verfügung. Es macht also Sinn, die Angabe der Apple-ID zunächst zu überspringen, um später detaillierte Einstellungen ohne Einschränkungen in der Systemeinstellung vornehmen zu können.

10 Schritte: So richten Sie Ihr Macbook ein

  1. Die Einrichtung des Benutzeraccounts

    Wer seine Einstellungen und Daten nicht aus einem Backup oder von einem anderen Apple-Gerät übernimmt, muss nun zunächst einen Benutzeraccount einrichten. Dazu gehört die Vergabe des Namens und des Accountnamen. Übrigens ist der Accountname das Wort, welches dann später auf der Bedienoberfläche vom Betriebssystem, also macOS angezeigt wird, zum Beispiel als Bezeichnung für den Benutzerordner.

    Seitdem die aktuellen MacBooks, also das Macbook Air und das Macbook Pro mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet sind, fällt die Ausrede für ein zu einfaches und zu kurzes Passwort weg. Denn schließlich müssen Sie ihr Kennwort nun wesentlich seltener manuell eintippen, dank dem praktischen biometrischen Scan. Sie sollten sich also für ein wirklich sicheres und langes Passwort entscheiden.

  2. Expresskonfiguration? Nicht so schnell bitte!

    Nach der Vergabe des Passwortes öffnet sich ein neues Fenster, dort erscheint die Option zur "Expressfiguration". Hier sollten Sie nicht leichtfertig das "Fortfahren" im Menü wählen. Denn nur wer hier "Einstellungen anpassen" anklickt, kann separat festlegen, ab Analysedaten zu Apple versendet werden und ob Siri und Ortungsdienste verwendet werden sollen. Beim Klick auf "Fortfahren" werden alle drei Elemente automatisch aktiviert.

  3. Die Touch ID speichern

    Zum Entsperren nach dem Ruhezustand reicht den neuen Macbooks die Eingabe des Fingerabdrucks. Um diesen abzuspeichern müssen Sie einen Finger gemäß den Instruktionen einige Male auf den Sensor legen, der sich rechts oben auf der Tastatur befindet. Sobald der Abdruck erfolgreich gespeichert wurde, gibt das System die Meldung, dass die Touch ID ab sofort verwendet werden kann. Abschließend müssen Sie nur noch festlegen, ob Sie den Dark Mode aktivieren oder lieber das in helle Nuancen getauchte Fenster verwenden möchten.

    Das aktuelle Macbook Air hat ein Retina Display, welches mit True Tone arbeitet. Die Technologie, die hinter der Bezeichnung "True Tone" steht, sorgt dafür, dass die Farben auf dem Display sich automatisch an das spezifische und sich ständig ändernde Licht in der Umgebung anpassen. In dieser Phase der Einrichtung können Sie True Tone aktivieren. Aber auch wenn diese Einstellung nicht den erhofften Effekt auf den Sehkomfort bringt, sondern eher hinderlich wirkt, ist das kein Problem. Denn sowohl die oben angesprochenen Einstellungen in Richtung dunkel oder hell, wie auch die Aktivierung von True Tone lässt sich später bei Bedarf und zu jeder Zeit über die "Systemeinstellung" wieder ändern. In der Systemeinstellung müssen Sie dazu nur zu der Option "Allgemein" gehen, dort zu "Monitore", von diesem Punkt aus lassen sich die bei der Einrichtung vorgenommenen Einstellungen wieder ändern.

  4. iCloud einrichten

    Im nächsten Schritt geht es um die Cloud von Apple. In der Systemeinstellung finden Sie den Punkt "iCloud". Falls Sie bei den ersten Schritten der allgemeinen Einrichtung die Sache mit der Apple-ID aus guten Gründen übersprungen haben, können Sie sie nun einrichten oder eine bereits bestehende aktivieren. Sobald diese ID gespeichert ist, kann es losgehen mit den individuellen Einstellungen für die iCloud.

    Mit der Apple-ID können Sie sich bei sämtlichen Diensten von Apple anmelden, der Vorteil liegt darin, dass Sie für mehrere Dienste nur einen Account und dazu auch nur ein einziges Passwort benötigen.

  5. Apple-ID und die damit verbundene E-Mail-Adresse

    Im Universum von Apple wird jeder ID eine E-Mail-Adresse zugeordnet. Wenn eine Apple-ID neu eingerichtet wird, gibt es zwei Optionen für die damit verbundene elektronische Adresse. Die erste Möglichkeit besteht darin, eine bereits vorhandene E-Mail-Adresse mit der ID zu verknüpfen. Oder Sie klicken auf die Option "Kostenlose E-Mail-Adresse bei iCloud erhalten", daraufhin wird Apple Ihnen eine Adresse mit der Endung "@icloud.com" zur Verfügung stellen.

    Aus leicht nachvollziehbaren Sicherheitsgründen prüft Apple, ob die ID für das neue Gerät von einem User beantragt wird, der sich authentifizieren kann. Wird eine bereits vergebene ID für ein neues Gerät nachgefragt, dann schickt der Technologieriese aus Kalifornien einen Zahlencode, der sechs Stellen enthält auf ein Gerät, welches bereits mit dieser ID verknüpft wurde. Diesen Code müssen Sie dann in das neue Macbook eingeben.

    Etwas aufwändiger ist es, wenn man eine neue ID von Apple einrichten möchte. Denn in dem Falle kommt die Zwei-Faktor-Authentifizierung ins Spiel. Wer sich zum ersten Mal mit einem neuen Gerät, also in diesem Falle mit dem neuen Macbook anmelden möchte, muss zwei persönliche Daten an Apple übermitteln. Dabei handelt es sich um das Passwort und den sechsstelligen Code zur Bestätigung, der auf den als vertrauenswürdig eingestuften Geräten angezeigt wird.

  6. Einstellungen für Softwareupdates

    Apple lässt Ihnen die Wahl, ob Updates automatisch installiert, geladen aber nicht automatisch installiert oder einfach nur die verfügbaren Updates angezeigt werden sollen. Diese Einstellungen finden Sie unter dem Punkt "Softwareupdate", der im Menü der Systemeinstellung integriert ist.

  7. Einstellungen in Sachen Sicherheit

    Wenn Sie die ID von Apple erst nach der Neuinstallation aktiviert haben, wurde damit auch die Aktivierung des Passwortes für FileVault am Anfang übersprungen. Nun ist es an der Zeit in der Systemeinstellung die Option "Sicherheit" zu öffnen und dort das FileVault-Passwort freizuschalten. Mit der Touch-ID kommt man in diesem Fall nicht weiter, hier ist das Eintippen des Passworts erforderlich.

    Auch zum Öffnen des Punktes "Benutzer und Gruppen" in der Systemeinstellung ist die Eingabe des Benutzerpasswortes notwendig. Um nun das Passwort für die FileVault Verschlüsselung zu aktivieren, klicken Sie unter dem Menüpunkt "Sicherheit" die Option "Filevault" an. Praktischerweise werden lästige Wartezeiten aufgrund der Verschlüsselung durch den Einsatz des T2-Chips in allen aktuellen Macbooks vermieden. Denn dieser Chip ist für die Verschlüsselung der Daten zuständig, aktiviert durch das User-Passwort wird einzig der extra Passwortschutz. Innerhalb dieser Sicherheitseinstellungen können Sie auch festlegen, ob ein Schlüssel zur Wiederherstellung angelegt werden soll, falls Sie das User-Passwort vergessen haben. Oder ob in diesem Falle die Apple-ID dazu berechtigt werden soll, die Daten zu decodieren

    Wer verhindern möchte, dass die Systemdienste ständig auf die Ortungsdienste zugreifen können, kann dieser ungebetenen Vernetzung unter dem Menüpunkt "Datenschutz" Einhalt gebieten. Für ein weiteres Plus an Transparenz sorgt ein Symbol, welches Sie in der Menüleiste anzeigen können. Dieses Symbol wird eingeblendet, wenn ein Zugriff auf einen Ortungsdienst geschieht. Mit einem Klick auf das Bild wird angezeigt, welche Anwendung die Informationen über den Ort aktuell nutzt.

  8. Den Finder passend einstellen

    Wer im Finder ein neues Fenster öffnet, bekommt automatisch eine Liste der zuletzt benutzten Dokumente und Dateien. Wenn im neuen Fenster statt dieser Dateien der Ordner "Dokumente" oder der Benutzerordner angezeigt werden soll, können Sie einfach im Menü unter "Allgemein" das gewünschte Verzeichnis angeben. Natürlich können Sie auch andere Verzeichnisse wählen, die im neuen Fenster standardmäßig eingeblendet werden sollen.

  9. Soll der Papierkorb wirklich entleert werden?

    Die Nachfrage, ob die Papierkorb-Datei tatsächlich gelöscht werden soll, gehört zum standardmäßigen Repertoire der Produkte von Apple. Bei den erweiterten Sicherheitseinstellungen können Sie diese lästige Frage deaktivieren.

  10. Backup mit Time Machine

    Die Datensicherungssoftware Time Machine aus dem Hause Apple ist im aktuellen Betriebssystem integriert. Wenn man eine SSD oder ein anderes leeres Speichermedium an das neue Macbook anschließt, wird ein Fenster geöffnet. Dort müssen Sie nur noch bestätigen, dass Sie die gerade angeschlossene Hardware als Backup-Volume nutzen möchten. Und schon wird der Datenträger für das Backup mit Time Machine eingerichtet. Auch die Verschlüsselung des Backups ist nur einen Klick entfernt. Dazu muss nur die Option "Backup-Volume verschlüsseln" markiert werden.

    Nach diesen simplen Vorarbeiten öffnet sich das Programm Time Machine. Wenn das Speichermedium nicht die richtige Formatierung für das Backup-Programm von Apple aufweist, wird das in einem Fenster angezeigt. Aber die Lösung des Problems lässt auch nicht auf sich warten, Sie müssen nur den Punkt "Löschen" im Hinweisfenster anklicken und schon wird der Datenträger passend für die Datensicherungssoftware formatiert.

    Sind alle eventuellen Hindernisse aus dem Weg geräumt, startet nach zwei Minuten die erste Sicherung aller Dateien. Bleibt das Speichermedium angeschlossen, wird automatisch stündlich ein neues Backup durchgeführt. Die einzige Ausnahme tritt ein, wenn das Macbook nicht am Netzteil angeschlossen ist. Um auch bei der Energieversorgung durch den integrierten Akku automatisch stündliche Backups durchführen zu lassen, muss das in den Systemeinstellungen extra markiert werden.

Quelle: In Zusammenarbeit mit Macwelt
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