E-Mobilitäts-Förderung WELMO ausgesetzt

Welmo wendet sich schwerpunktmäßig an kleine sowie mittlere
Unternehmen, denen es den Weg in die E-Mobilität ermöglichen
möchte. Im Bild: der E-Twingo.
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Welmo wendet sich schwerpunktmäßig an kleine sowie mittlere Unternehmen, denen es den Weg in die E-Mobilität ermöglichen möchte. Im Bild: der E-Twingo.

 © Renault

Mit Ablauf des vergangenen Wochenendes ist das Berliner Förderprogramm Wirtschaftsnahe Elektromobilität WELMO abgelaufen. Seine Neuauflage wird anvisiert.

Das Programm startete im Sommer 2018 – es bewirkte eine deutliche Erhöhung der in Berlin amtlich zugelassenen elektrisch angetriebenen Fahrzeuge, teilen seine Organisatoren mit.

Insgesamt kam es bis Mitte März – dem letzten erfassten Stand – zu etwa 4.600 Fahrzeugförderungsanträgen sowie über 700 Anträgen auf Ladeinfrastruktur. Darüber hinaus gab es rund 90 Beratungsanträge. So konnte WELMO, heißt es, den Wirtschaftsverkehr der Stadt Berlin leiser und sauberer machen.

Elektrifizierung von Fahrzeugen vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen

In der Regel wurde die Anschaffung eines elektrisch angetriebenen Autos durch WELMO mit 4.000 Euro bezuschusst. Gefördert wurde dabei einerseits der Umstieg auf E-Fahrzeuge und andererseits die zugehörige Ladeinfrastruktur im gewerblichen Umfeld oder auf Betriebshöfen. Die Förderung stand auch Selbständigen, Freiberuflern und Vereinen zu und konnte darüber hinaus auch parallel zur Kaufprämie des Bundes gewährt werden.

WELMO wird nun ausdrücklich nur vorläufig beendet – denn die für 2020 zur Verfügung stehenden Mittel von sechs Millionen Euro sind bereits ausgeschöpft. Über die bis zum abgelaufenen Wochenende eingegangenen Förderanträge wird sämtlich noch beschieden, heißt es.

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