Welche Notfallausrüstung in jedes Auto gehört

Bei Unfällen oder Pannen ist manches Zubehör nicht nur nützlich, sondern Pflicht. Eine Checkliste.
Nicht nur Verbandskasten und Warndreieck sollten in keinem Auto fehlen. Mit dieser Checkliste sind Sie immer gut vorbereitet.
Wer richtig packt, kann Strafen vermeiden
Autofahrer kommen immer wieder unvorhergesehen in Situationen, in denen das entsprechende Equipment an Bord sein sollte. Nicht nur, weil sie das Leben im Notfall viel leichter machen, sondern weil ansonsten mitunter Verwarngelder drohen. Die folgenden Dinge in Ihrem Auto können Gold wert sein. Bitte beachten Sie dabei: Wenn Sie ins Ausland fahren, können dort auch noch andere Dinge mitzuführen sein. Und: Bei den Dingen, die gesetzlich vorgeschrieben sind, hilft es Ihnen bei einer Kontrolle nichts, wenn Sie davon nichts wussten. Die Strafe wird bei ebenso Unwissenheit fällig. Insofern ist es besser, gut Bescheid zu wissen.
Auf diese Helfer in der Not sollten Sie unterwegs nie verzichten:
- Warndreieck
Es darf in keinem Fahrzeug fehlen, schließlich müssen Sie es sofort aufstellen können, wenn Sie eine Panne oder einen Unfall haben. Deshalb droht hier ein Verwarngeld in Höhe von 15 Euro, sofern die Polizei Sie ohne Warndreieck erwischt. - Warnweste
Auch die Warnweste ist vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben. Und zwar eine pro Fahrzeug. Allerdings kann es nicht schaden, für jeden Insassen eine mitzunehmen. Das ist gerade bei schlechten Sichtverhältnissen für die Sicherheit unerlässlich. Fehlt die Weste gänzlich, müssen Sie ebenfalls mit 15 Euro Verwarngeld rechnen. - Verbandskasten
Verhältnismäßig günstig kommt Sie mit ca. 10 Euro ein fehlender Verbandskasten zu stehen. Gerade bei Polizeikontrollen wird er gerne zur Prüfung verlangt und sollte dann nicht nur vorhanden sein, sondern noch nicht das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. - Feuerlöscher
Er ist keine Pflicht, kann jedoch beruhigen und in der Not helfen, einen Brand gar nicht erst entstehen zu lassen. - Rettungskarte
Jedes Auto ist anders, z.B. sitzen Airbags und andere Sensoren an ganz verschiedenen Stellen. Die Besonderheiten Ihres Fahrzeugs sollte die Feuerwehr aber kennen, wenn Sie bei einem Unfall aus dem Fahrzeug gerettet werden müssen. Dafür ist die Rettungskarte, auf der all das vermerkt ist, wichtig. Sie sollte hinter der Sonnenblende aufbewahrt werden. - Scheibenhammer
Auch er kann bei einem Unfall sehr hilfreich sein, damit Sie das Fahrzeug verlassen können. - Starthilfeset
Wie schnell haben Sie mal vergessen, das Licht auszumachen und die Batterie ist leer. Oder Ihr Auto springt im Winter nicht mehr an. Dann ist ein Starthilfekabel sehr nützlich, damit Ihnen ein anderes Fahrzeug helfen kann. - Schwamm
Beschlagene Scheiben sind gefährlich und unsachgemäßes Wischen mit der Hand verschlimmert die Sache noch. Halten Sie deshalb immer einen Schwamm bereit. - Eiskratzer
Eigentlich selbstverständlich – und doch vergessen den Eiskratzer einige Autofahrer. Wichtig: Besorgen Sie sich hier ein gutes Modell, am besten mit einer Teleskopstange und integriertem Schneebesen. - Taschenlampe
Sie kann bei einer Panne in der Nacht absolut wertvolle Dienste leisten. - Decke
Spätestens, wenn Sie einmal lange auf den Pannendienst warten und zu frieren beginnen, werden Sie sich freuen, eine Decke im Kofferraum zu haben. - Werkzeug
Es ist gut, sich selbst helfen zu können – und schlecht, wenn das Werkzeug fehlt. Sofern Sie ein Ersatzrad statt eines Reparatursets haben, achten Sie darauf, das Wagenheber und Radkreuz nicht aus Versehen fehlen. Außerdem ist Ersatz für die gängigsten Autolampen gut. - Abschleppseil
Wenn Sie liegenbleiben und abgeschleppt werden müssen, ist dieses Utensil im Kofferraum ein sehr nützlicher Begleiter. - Motoröl
Zu wenig Motoröl führt im schlimmsten Fall zum Motorschaden. Deshalb empfiehlt es sich gerade in abgelegenen Gegenden, immer eine kleiner Reserve dabei zu haben.