Wie smart und nützlich sind digitale Innenspiegel wirklich?

Wie smart und nützlich sind digitale Innenspiegel wirklich?
Technische Spielerei oder ein echter Gewinn – das dürfen Sie von digitalen Innenspiegeln erwarten.
Bild 1 von 1

Wie smart und nützlich sind digitale Innenspiegel wirklich?

Technische Spielerei oder ein echter Gewinn – das dürfen Sie von digitalen Innenspiegeln erwarten.

 © Getty Images

Mehr Sicherheit kann beim Autofahren nie schaden. Immer mehr Fahrzeuge haben inzwischen daher einen digitalen Innenspiegel. Doch was kann der wirklich?

HD-Kamera schafft viel mehr Sicht nach hinten

Eigentlich sind wir an einen normalen Rückspiegel gewöhnt. Doch immer mehr Neuwagen wie der VW XL-1 setzen hier auf mehr Technik: digitale Innenspiegel sind das Feature, das die eingeschränkte Sicht nach hinten beheben soll. Damit Ihr Fuhrparkmanagement entscheiden kann, ob dieser Mehrwert sinnvoll ist, erklären wir, wie das funktioniert, wenn ein Auto plötzlich ohne klassischen Rückspiegel unterwegs ist. 

Grundsätzlich ist die Idee hinter der neuen Display-Lösung die, nach hinten so viel Sicht wie möglich zu schaffen. Das ist auch nötig, da viele Fahrzeuge aller Klassen spätestens ab der B-Säule deutlich an Übersicht einbüßen – zumal die Heckfenster immer kleiner werden. Wer dann einparken muss, ist oft verloren. Meistens lässt sich an der Unterseite des Rückspiegels über einen Schalter auswählen, ob man die normale abblendbare Spiegelung oder das digitale Bild geliefert bekommen möchte. Entscheiden Sie sich nun für das digitale Bild, liefert in der Regel eine HD-Kamera, die am Heck montiert ist (z.B. über der Heckscheibe im Sockel der Dachantenne) die entsprechenden Bilder auf das Display. Die Displayanzeige passt sich je nach Tageszeit in der Helligkeit und im Kontrast an. 

Nach der Gewöhnung überwiegen Vorteile

Der Vorteil der Technik: Das Sichtfeld des Fahrers wird entscheidend verbessert und im Idealfall auch vergrößert, C-Säule oder Kopfstützen stören anders als beim klassischen Rückspiegel nicht mehr. Auch Beifahrer auf dem Rücksitz oder Dinge auf der Kofferraumabdeckung nehmen keine Sicht mehr. Bei Fahrzeugen ohne Heckfenster wie einem Transporter eröffnet der digitale Innenspiegel schließlich ganz neue Perspektiven, außerdem kann er generell helfen, den toten Winkel erheblich zu reduzieren. Einige Spiegel haben sogar eine Dashcam-Funktion.

Allerdings steht den vielen Vorteilen gegenüber, dass sich die Augen erst an das digitale Bild gewöhnen müssen. Das gelingt nicht jedem Fahrer. Was dagegen nur ein Vorurteil ist: Es besteht keine erhöhte Gefahr, dass die Kameras verschmutzen und dann schlicht kein Bild liefern. Sie sind nicht nur beheizbar und geschützt angebracht, sondern auch schmutzabweisend beschichtet. 

Top-Themen
Egal ob McLaren, Porsche oder Bentley: Da sie zuvor illegal importiert wurden, wurden auf den Philippinen einige ...mehr
Mercedes führt mit dem Actros L ein neues Top-Modell in seiner schweren Baureihe ein. Die L-Version soll besonders ...mehr
Jeder ärgert sich über Mittelspurschleicher. Doch wie reagieren Sie in so einem Fall legal?mehr
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.