Winterreifen: Das ist jetzt der optimale Reifendruck

Winterreifen: Das ist jetzt der optimale Reifendruck
Bei Kälte gelten beim Reifendruck Sonderregeln. Damit erhöht sich die Fahrsicherheit. 
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Winterreifen: Das ist jetzt der optimale Reifendruck

Bei Kälte gelten beim Reifendruck Sonderregeln. Damit erhöht sich die Fahrsicherheit. 

 © Getty Images

Den Reifendruck sollten Sie zwar zu jeder Jahreszeit im Blick haben. Im Winter aber sind ein paar Besonderheiten zu beachten, die Ihnen auch mehr Grip auf rutschigen Straßen bringen. 

Winterreifen haben andere Bedürfnisse

Sicherheit geht immer vor. Das werden Sie den Mitarbeitern, die Ihr Fuhrparkmanagement mit Firmenwagen versorgt, schon bei der Fahrerunterweisung nach UVV, regelmäßig erklären. Ein relevanter Sicherheitsaspekt ist auch der optimale Reifendruck. Das gilt ganz besonders bei Winterreifen. Ein paar Dinge sind hier nämlich anders als bei Sommerreifen.  

Kälte macht schneller platte Reifen

Einfach gesagt ist es so: Kalte Temperaturen sorgen dafür, dass der Reifen schneller platt ist. Gerade, wenn das Thermometer plötzlich stark in den Keller rauscht, verliert der Reifen Druck, weil die Kälte dafür sorgt, dass sich die Luft im Gummi zusammenzieht. Deshalb ist es im Winter sowohl für die Sicherheit als auch für die Lebensdauer der Reifen besonders wichtig, regelmäßig den Luftdruck zu überprüfen. 10 Grad Temperaturschwankung führen bereits zu einen Unterschied von 0,1 Bar.

Zu wenig Luft: schlecht für Grip und Bremsweg

Falscher Reifendruck kann gerade bei ungünstigen Straßenverhältnissen mit Schnee und Glätte fatal werden. Das Auto liegt schlechter in den Kurven, der Bremsweg verlängert sich und auch der Grip auf der Straße lässt nach. 0,5 Bar zu wenig machen sich bei der Fahrsicherheit bereits empfindlich bemerkbar und erhöhen auch die Gefahr, dass der Reifen schlicht und einfach platzt. Ganz davon abgesehen, dass der richtige Reifendruck immer auch den Spritverbrauch verbessert. 

Lieber mehr als weniger Druck

Grundsätzlich hält man sich natürlich auch bei Winterreifen an die jeweils vom Hersteller herausgegebenen Empfehlungen für den Druck. Gerade weil die Außentemperaturen häufig speziell zwischen Tag und Nacht stark schwanken, ist es aber zugleich ratsam, immer etwa 0,2 Bar über dem Richtwert zu liegen. So ersparen Sie sich ständiges Nachfüllen der Luft. Gerade bei höherer Beladung, z.B., wenn der Dienstwagen auch privat für den Urlaub mit der Familie genutzt wird, ist es ohnehin sinnvoll, den Reifendruck zu erhöhen. Wichtig: Wenn Sie den Reifendruck kontrollieren, sollten die Pneus möglichst nicht zu warm sein. Denn das erhöht den gemessenen Wert.

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