Vulva: Kunstprojekt zeigt die Genitalien von Frauen

So unterschiedlich sehen die Genitalien von Frauen aus
Ein Kunstprojekt zeigt den Intimbereich hunderter Frauen und wie einmalig schön jede Vulva ist.
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So unterschiedlich sehen die Genitalien von Frauen aus

Ein Kunstprojekt zeigt den Intimbereich hunderter Frauen und wie einmalig schön jede Vulva ist.

© Getty Images
11.01.2019 - 05:00 Uhr

Um den weiblichen Intimbereich kursieren viele Tabus und noch mehr Mythen. Diese Gipsabdrücke zeigen die Realität – und die ist ebenso kunstvoll wie einzigartig. 

Ein Gipsabdruck ist für Frauen normalerweise nicht das Erste, woran Sie denken, wenn es um ihren Intimbereich geht. Wer das Projekt "I show flag" von Mirko Hecht sieht, denkt hier jedoch womöglich um: Um die 300 Vulven hat der Künstler inzwischen in Gips verewigt – und jede ist ein Kunstwerk für sich.

So einzigartig ist die weibliche Vulva:

Intime Abdrücke aus 27 Ländern

Eigentlich wollte Mirko Hecht nur die große, leere Wand in seiner neuen Wohnung mit einer Kunstinstallation beleben. Doch aus den ursprünglich 60 abgeformten Vulven, die dafür geplant waren, ist vier Jahre später ein internationales Statement für Body Positivity geworden. Frauen aus bislang 27 Ländern hat Hecht für einen Abdruck ihres Intimbereichs begeistern können.

Kunst gegen Selbstzweifel

Viele der Frauen, die zu dem 43-jährigen Künstler kommen, sehen ihre eigene Vulva und speziell ihre Schamlippen kritisch. Sind die nicht zu groß? Sehen andere Frauen im Schritt schöner aus? Nicht selten ist es heilsam für die Selbstzweifel, wenn sie ihren Abdruck in Händen halten. Dessen Entstehung hat übrigens mit Erotik nichts zu tun: Aus Alginat, das auch Zahnärzte für Abformungen nutzen, wird ein Brei gemixt, der im Intimbereich der Frauen verteilt wird. Wenige Minuten später ist ein Negativabdruck fertig, in den später der Gips gegossen werden kann. 

Perfektion ist ein Mythos

Wer auf der Instagram-Seite zum "I show flag"-Projekt die Ergebnisse der Arbeit sieht, merkt schnell vor allem eins: Dass es beim intimsten Bereich einer Frau anders als wir allzu oft glauben, keine genormten Formen und Ideale gibt. Egal, was uns speziell die unrealistische Pornoindustrie suggeriert, jeder Venushügel, jedes Schamlippen-Paar, jede Klitoris ist anders – und genau in dieser Einzigartigkeit reine Kunst.

Insofern werben Mirko Hecht und die Frauen, die "I show flag" unterstützen, auf überzeugende Weise dafür, den eigenen Körper so anzunehmen wie er ist. Weil die weiblichen Genitalien eben keine vermeintliche Perfektion brauchen, um schön zu sein. Sondern pure Vielfalt. 

Quelle: freenet.de
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