Coronavirus: So sollte Ihr Notvorrat aussehen

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. In vielen betroffenen Regionen kaufen die Anwohner die Supermärkte leer. Wir zeigen Ihnen, welche Lebensmittel Sie auf Vorrat haben sollten!
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Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. In vielen betroffenen Regionen kaufen die Anwohner die Supermärkte leer. Wir zeigen Ihnen, welche Lebensmittel Sie auf Vorrat haben sollten!

© imago images/Rust

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Viele Menschen sind in Sorge. In den stark betroffenen Ländern kaufen Menschen die Supermärkte leer, sorgen für einen Lebensmittel-Vorrat im eigenen Zuhause. Zwar versuchen Deutsche Behörden, die Menschen zu beruhigen, raten dennoch zu Vorräten.

Seitdem in Italien die Supermärkte fast leer gekauft werden, breitet sich die Unruhe auch in Deutschland aus. Wie können sich Deutsche auf eine Notsituation vorbereiten?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät der Bevölkerung, immer einen Notvorrat an Lebensmitteln im Haus zu haben.

Wie muss ein Notvorrat aussehen?

Experten raten, einen Lebensmittel-Vorrat zu haben, der für zehn Tage ausreicht. "Wichtig ist, dass alle Menschen sich darüber Gedanken machen und zumindest für ein paar Tage Vorräte haben - am besten wäre natürlich ein Zeitraum von zehn Tagen", sagt Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gegenüber RTL.

Ein Grundvorrat kann unterschiedlich aussehen. Vor allem aber soll solch ein Vorrat reich an Getränken und Lebensmittel sein, damit eine Person ihren Gesamtenergiebedarf von ungefähr 2.200 Kilokalorien pro Tag decken kann.

Diese Lebensmittel gehören in den Notvorrat für eine Person:

  1. 20 Liter Wasser
  2. 3,5 Kilogramm Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln sowie Reis
  3. 2,5 Kilogramm Obst (Dosen bzw. Gläser) und Nüsse
  4. 4 Kilogramm Hülsenfrüchte und Gemüse (Dosen bzw. Gläsern)
  5. 2,6 Kilogramm Milch / Milchprodukte
  6. 1,5 Kilogramm Fisch, Fleisch, Eier bzw. Volleipulver
  7. 0,4 Kilogramm Fette / Öle
  8. Zucker, Schokolade, Honig, Salzstangen und Co.
  9. Falls Sie Haustiere haben, decken Sie deren Bedarf auch ab.

Aber nicht nur Lebensmittel sollten im Falle einer Notsituation vorrätig sein. Auch Medikamente, Verbandskasten mit Desinfektionsmittel, Kerzen, Taschenlampen, Campingkocher sowie Reservebatterien sollten immer griffbereit sein. Engpässe können zum Beispiel bei Naturkatastrophen oder Ausfällen öffentlicher Verkehrsmittel auftreten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weist außerdem darauf hin, dass alle Lebensmittel auch ohne Kühlung eine längerfristige Haltbarkeit haben sollten. Darüber hinaus sollten erst die älteren Vorräte aufgebraucht werden. Die Lebensmittel sollen kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Ganz wichtig ist, dass auch spezielle Bedürfnisse, wie die eines Diabetikers, Allergikers oder Babys gedeckt werden.

Das Wichtigste sei jedoch, nicht in Panik zu verfallen!

Quelle: freenet.de
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