Hochspannung bis zur Schlusssirene: Bayern schlagen Alba nur knapp

Hochspannung bis zur Schlusssirene: Bayern schlagen Alba nur
knapp
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Hochspannung bis zur Schlusssirene: Bayern schlagen Alba nur knapp

 © SID
16.12.2018 - 20:06 Uhr

Zittersieg im Topspiel: Bayern München bleibt in der BBL durch das 83:81 gegen Alba Berlin das Maß aller Dinge.

München (SID) - Zittersieg im Topspiel: Bayern München bleibt in der Basketball Bundesliga das Maß aller Dinge. Der Doublesieger setzte sich am 11. Spieltag in einem hochspannenden Duell mit 83:81 (45:43) gegen seinen ärgsten Verfolger Alba Berlin durch und bleibt damit ungeschlagen. Der Hauptstadt-Klub musste dagegen die zweite Niederlage der Saison verdauen.

In der Neuauflage der Endspiele um Meisterschaft und Pokal der vergangenen Saison hatte der Spitzenreiter in Derrick Williams (26) und Petteri Koponen (14) seine besten Werfer. Für Alba traf Rokas Giedraitis (22) am häufigsten. Beide Teams treffen sich bereits am kommenden Sonntag an selber Stelle zum nächsten Duell wieder - dann im Pokal-Viertelfinale.

"Den Sieg nehmen wir mit", sagte Koponen: "Wir haben hart gekämpft." Johannes Thiemann, Nationalspieler von Alba Berlin, monierte zu viele Fehler im Spiel seiner Mannschaft: "Wir hätten trotzdem gewinnen können. Wir hatten Pech, den letzten Wurf hätten wir auch treffen können."

Die Partie Erster gegen Zweiter war von Beginn an hart umkämpft. Alba dominierte zunächst unter den Körben - auch, weil der gerade erst verpflichtete Center Landry Nnoko seine starke Physis ausspielte. Die Münchner leisteten sich aber weniger Ballverluste und zeigten sich in der Offensive variabler. Die Bayern setzten sich Mitte des zweiten Viertels mit acht Punkten ab - Nationalspieler Maodo Lo traf von der Freiwurflinie zum 39:31 (15.). Doch bis zur Pause hatten sich die Berliner zurückgekämpft.

In der zweiten Hälfte wurde Bayern erst dominanter, Ex-NBA-Profi Derrick Williams drehte immer stärker auf und Alba leistete sich weiter zu leichte Fehler. Mit 69:57 für den Gastgeber ging es ins Schlussviertel, in dem Berlin weiter bis zur Schlusssirene einen großen Kampf lieferte. Doch Niels Giffey verpasste mit einem schwierigen Dreierversuch die Chance auf den Auswärtssieg.

Punktgleich mit Alba sind die EWE Baskets Oldenburg und Ex-Meister Brose Bamberg. Oldenburg setzte sich mit 86:70 (35:42) gegen die BG Göttingen durch. Die Bamberger um Topscorer Augustine Rubit (17 Punkte) hatten beim 77:70 (36:41) gegen die Telekom Baskets Bonn Mühe und rissen erst im dritten Viertel das Ruder herum.

Für Aufsehen sorgte John Bryant mit 29 Punkten in seinem ersten Spiel mit deutschem Pass. Dennoch kassierten die Giessen 46ers beim 90:95 (43:51) gegen medi Bayreuth ihre dritte Niederlage in Folge. Bryant hatte am Freitag seine Urkunde entgegengenommen und sich durchaus offen für Länderspiele in der deutschen Nationalmannschaft gezeigt. Bayreuth feierte seinen neunten Sieg in Serie und bleibt auf Play-off-Kurs.

Quelle: 2018 Sport-Informations-Dienst, Köln
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