Uduokhai und Didavi schießen Wolfsburg ins Viertelfinale

Wolfsburg kann dank Malli im Abstiegskampf durchatmen
Bild 1 von 1

Wolfsburg kann dank Malli im Abstiegskampf durchatmen

 © SID
19.12.2017 - 23:26 Uhr

Der VfL Wolfsburg ist trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung mit Ach und Krach ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen.

Nürnberg (SID) - Der VfL Wolfsburg ist trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung mit Ach und Krach ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Felix Uduokhai (96.) und Daniel Didavi (117.) schossen den leicht überlegenen, aber lange Zeit harmlosen Bundesligisten zum schmeichelhaften 2:0 (0:0) n.V. beim kampfstarken Zweitligisten 1. FC Nürnberg, der lange Zeit gut mithalten konnte. Wolfsburg hatte zuletzt auf dem Weg zum Pokalsieg 2015 in der Runde der letzten Acht gestanden. Im Vorjahr waren die Niedersachsen im Achtelfinale an Bayern München gescheitert.

Es dauerte eine gute halbe Stunde, ehe sich die ersten Chancen für eine der beiden Mannschaften ergaben: Erst schoss Eduard Löwen ans Außennetz (30.), kurz darauf verpasste Kevin Möhwald (31.) für den FCN. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Bundesligist das dahinplätschernde Spiel auf seifigem Rasen nach Anlaufschwierigkeiten eigentlich unter seine Kontrolle gebracht. Der Nürnberger Schlussmann Fabian Bredlow blieb aber trotz leichter Wolfsburger Überlegenheit weitgehend beschäftigungslos, was auch an dessen Vorderleuten um Ewerton und Patrick Erras lag.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Nürnberger zunächst die klareren Gelegenheiten gegen meist überlegene, aber auch zunächst weiterhin harmlose Wolfsburger. Die beste Chance des viermaligen Pokalsiegers vereitelte Marcel Tisserand, der einen an Hanno Behrens abgeprallten Ball von der Linie schlug (56.). Anschließend klärte Torhüter Max Grün, der für den angeschlagenen Koen Casteels spielte, großartig bei Schüssen von Edgar Salli und Michadel Ishak (60.).

Wolfsburg wirkte uninspiriert und behäbig - unter anderem, weil Ideengeber Daniel Didavi mehr als eine Stunde lang auf der Bank saß. Yunus Mallis gut gemeinte Versuche, seine Mitspieler in Szene zu setzen, waren wenig durchdacht und nicht zwingend. Die erste Chance für die Gäste ergab sich erst kurz vor der Pause, als ein Schuss von Nany Dimata geblockt wurde (41.). 

Die zweite Gelegenheit für den Pokalsieger von 2015 hatte Mario Gomez (53.), der sich gegen die Nürnberger Abwehr nur selten behaupten konnte, aber in der 68. Minute Pech bei einem Pfostenschuss hatte. Elf Minuten später traf dann der kurz zuvor für Gomez eingewechselte Divock Origi für die Wölfe erneut nur das Aluminium.

Wolfsburg wirkte in der Schlussphase und zu Beginn der Verlängerung entschlossener. Nach einer Vorlage von Josuha Guilavogui traf dann Uduokhai im Nachschuss. Nürnberg ging anschließend die Luft aus. Der ehemalige Nürnberger Didavi machte dann den Deckel drauf.

Quelle: 2017 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
Kommentare
Top-Themen
Bundestrainer Joachim Löw sitzt nach dem 1:2 gegen Frankreich wieder fester im Sattel - eine von fünf Lehren aus dem ...mehr
Die deutsche Nationalmannschaft nimmt mit frischem Personal und einem überzeugenden Charakter ihren Trainer Joachim ...mehr
Den ehemaligen Bayern-Profi Arturo Vidal (31) kommt eine Schlägerei im vergangenen Jahr wohl teuer zu stehen.mehr
Anzeige
Anzeige
Sport-Höhepunkte
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 19. Oktober 2018mehr
Highlights
Bundestrainer Joachim Löw sitzt nach dem 1:2 gegen Frankreich wieder fester im Sattel - eine von fünf Lehren aus dem Spiel.mehr
Bayern Münchens Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß haben zu einem beispiellosen Rundumschlag gegen die deutschen Medien ausgeholt.mehr
Hingucker
Alica Schmidt steht noch am Anfang ihrer Leichtathletik-Karriere, gilt aber bereits als die "sexieste Athletin der Welt."mehr
Anzeige