Tischtennis: "Favoritensterben" im WM-Achtelfinale

Tischtennis: "Favoritensterben" im WM-Achtelfinale
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Tischtennis: "Favoritensterben" im WM-Achtelfinale

 © SID

Nach dem Einzel-Aus von Timo Boll bei der Tischtennis-WM haben sich im Achtelfinale weitere Titelkandidaten aus dem Turnier verabschiedet.

Budapest (SID) - Nach dem krankheitsbedingten Einzel-Aus von Europameister Timo Boll (Düsseldorf) bei der Tischtennis-WM in Budapest haben sich im Achtelfinale weitere Medaillen- und Titelkandidaten aus dem Turnier verabschiedet. Prominentester Ausfall neben Boll ist der chinesische Weltranglistenerste Fan Zhendong nach einem 2:4 gegen seinen an Nummer neun eingestuften Landsmann Liang Jingkun.

Aus dem Kreis der Favoriten stolperten auch Japans erst 15 Jahre altes "Wunderkind" Tomokazu Harimoto und der südkoreanische Weltranglistensechste Lee Sangsu. Der Weltranglistenvierte Harimoto wäre bei planmäßigem Verlauf des Turniers im Viertelfinale um einen Platz auf dem Podest Bolls Gegner gewesen, doch der hochbegabte Teenager unterlag dem Südkoreaner An Jaehyun 2:4.

Bereits vor der Runde der besten 16 waren mehrere Top-Asse ausgeschieden. Neben dem Weltranglistenzwölften Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg) waren im dritten Durchgang auch der chinesische Weltranglistenzweite Xu Xin und der japanische Olympiadritte Jun Mizutani auf der Strecke geblieben.

Erstmals seit Bolls Bronzemedaille bei der WM 2011 in Rotterdam wird wieder ein Europäer im Herren-Einzel auf dem Podium stehen. Der Franzose Simon Gauzy vom Bundesligisten TTF Ochsenhausen und der Schwede Mattias Falck spielen einen Platz im Semifinale untereinander aus. Daneben sind noch drei Chinesen, zwei Südkoreaner und ein Japaner im Wettbewerb.

Im Damen-Halbfinale ermitteln vier Chinesinnen die Endspielteilnehmerinnen. Im Herren-Doppel ermitteln die Portugiesen Tiago Apolonia/Joao Monteiro und die rumänisch-spanische Kombination Ovidiu Ionescu/Alvaro Robles einen europäischen Finalgegner für ein chinesisches Paar. Im Semifinale des Damen-Doppels spielen in nationalen Duellen zwei japanische und zwei chinesische Kombinationen die Endspielplätze aus.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
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