Coyote Johnson löst geheime Sammlung auf

Der 1971er Dodge Charger Super Bee hat etwas mehr Platz in
seiner Halle.
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Der 1971er Dodge Charger Super Bee hat etwas mehr Platz in seiner Halle.

© VanDerBrink Auctions

Über 50 Jahre sammelte Coyote Johnson Muscle Cars. Inzwischen hat er 113 Autos – die meisten versteigert er jetzt.

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Der US-Amerikaner Bill Johnson sammelt Muscle Cars, seit er in der High School war. Und weil er immer und überall Muscle Cars jagte, nennt er sich Coyote – in Anlehnung an den Plymouth Road Runner, dessen Name sich von der US-Zeichentrickserie „Road Runner und Wile E. Coyote“ ableitete. Als er jung war, kam man bei Frauen mit einem dicken Muscle Car gut an, schwärmt Johnson. Aber seine Sammelleidenschaft hielt länger an als seine Jugend – inzwischen ist Coyote Johnson 64 Jahre alt und seine Sammlung hielt er bisher geheim.

Auf seinem großen Grundstück in der kleinen Stadt Red Oak im US-Bundesstaat Iowa kamen immer mehr Muscle Cars zusammen. Um die Chevrolets, Pontiacs und Fords zu schützen, baute der Eigentümer einer Baufirma Hallen um die Autos. Außerdem kam ein Gebäude als Bar hinzu – Coyote Johnson nennt den mit vielen Holzeulen geschmückten Raum „The Owl’s Nest“.

Alle Marken vertreten

Coyote hat seine Sammelleidenschaft nicht auf eine bestimmte Marke beschränkt, ihm war alles lieb, was ein Muscle Car war. So hat er Chevrolet Camaros, Plymouth Satellites, Dodge Super Bees, Dodge Chargers, Dodge Challengers, Plymouth Barracudas, Dodge Coronets, Pontiac GTOs, Ford Mustangs und Oldsmobile Cutlasses in seinen zahlreichen Scheunen.

Die Autos kommen unrestauriert unter den Hammer. Einige werden Aufbauarbeit oder zumindest etwas Pflege brauchen. Spezielle superteure Raritäten tauchen in der Sammlung nicht auf, erwähnenswert ist vielleicht ein 1970er Chevrolet Chevelle SS Sportcoupé mit 454er Big-Block-V8. Für Sammler ist dies möglicherweise eine gute Gelegenheit, an einen soliden Muscle-Car-Klassiker zu kommen, ohne gleich in Armut zu verfallen.

Viele Road Runner verkauft und behält er

Coyote Johnson trennt sich auf Wunsch seiner Freundin und seiner Tochter von der Sammlung. Von den 113 Autos kommen 93 unter den Hammer, immerhin 20 behält er für sich – die meisten davon Road Runner, weil er die besonders mag. Aber er verkauft auch welche: Von den 113 zu verkaufenden Autos sind elf Road Runner. Für die Versteigerung ist das auf Scheunenfunde spezialisierte Auktionshaus VanDerBrink Auctions zuständig. Am 14. September 2019 kommen die Autos auf dem Messegelände Montgomery County Fairgrounds in Red Oak unter den Hammer.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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