Deutschlands beliebteste SUV

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die SUV-Neuzulassungen in Deutschland für Februar 2017.
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In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die SUV-Neuzulassungen in Deutschland für Februar 2017.

© Hans-Dieter Seufert
Wed Mar 15 09:45:00 CET 2017 - Wed Mar 15 09:45:00 CET 2017 Uhr von Torsten Seibt

Ein Viertel aller Neuzulassungen im Februar waren SUV. Damit stürmen die Offroader in einem schrumpfenden Markt weiter voran. Im abgelaufenen Monat profitierten vor allem Importeure vom Boom.

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Nach einem starken Jahresbeginn ging es im Februar auf dem deutschen Automarkt mit deutlich gebremstem Schaum voran. Ein Rückgang um -2,6 Prozent war zu verkraften, 243.602 Pkw kamen erstmals auf die Straße. Dessen ungeachtet setzen Geländewagen und SUV ihren Siegeszug fort, 60.546 Offroader-Neuzulassungen im Berichtszeitraum entsprechen inzwischen 24,9 Prozent Marktanteil für diese Gattung.

In der Tabelle ging es diesmal vor allem im oberen Drittel munter durcheinander. Im Vergleich zum Vormonat musste sich beispielsweise der BMW X1 nach einem fulminanten Turbostart ins neue Jahr erheblich weiter hinten einsortieren. Dafür zeigen sich im Februar besonders Importmarken stark. Ssangyong setzt den von Verkaufsfördermaßnahmen unterstützten Höhenflug fort und meldet ein Plus von fast 55 Prozent. Bei Toyota geht es für die Marke selbst im Februar stark voran, der RAV4 verzeichnet allerdings Einbußen im Vergleich zum Vorjahres-Februar.

Land Rover wartet auf neue Modelle

Weiter tiefrot ist die Absatzentwicklung bei Land Rover. Die Umstellung auf neue Modellgenerationen braucht Zeit, die Marke liegt aktuell um -14,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, der scheidende Discovery führt mit einem Minus von -94,9 Prozent die Verlierer-Hitliste bei den SUV an. Etwas besser läuft es dagegen bei Jeep, wo sich im Februar der Renegade und der Wrangler stark steigerten.

Je geringer die absoluten Stückzahlen, desto spektakulärer die Steigerungsraten, wie der Lexus NX beweist. Überschaubare 114 Neuzulassungen im Februar bedeuten dennoch den Sieg bei den Zuwachsraten, +208 Prozent im Vergleich zum Februar 2016. Vor diesem Hintergrund sind zwei andere Modelle mit respektableren Eroberungsquoten zu beobachten. Audi Q5 2.664 Neuzulassungen (+83,7%), Renault Captur 1.748 Stück (+56,7%). Allerdings sind beim französischen Kompakt-SUV weit weniger "taktische" und gewerbliche Zulassungen im Spiel als beim Ingolstädter Nobel-SUV, bei dem lediglich 16 Prozent der Erstzulassungen auf Privatpersonen geschrieben wurden. Beim Captur waren es 43 Prozent.

Der Jimny ist ein Phänomen

Immer wieder ein Phänomen ist ein Offroad-Methusalem. Der inzwischen fast 20 Jahre alte Suzuki Jimny läuft. Und läuft. Und läuft. Plus 22 Prozent im Februar, immerhin 442 Neuwagen in nur einem Monat, das würden manche Hersteller sich für einzelne Modelle wünschen. Und das alles ohne Propaganda und Tageszulassungszauber – über 80 Prozent Privatkäufer, mehr schafft nur noch der Dacia Duster. Der im Februar übrigens leicht schlechter abschloss.

Bei Audi beginnt der Q2 nun erstmals mit einem echten Verkaufsmonat und stürmt entsprechend die Tabelle. Könnte es sein, dass der kleinste Q seinen größeren Bruder unter Druck setzt? Denn er überholt bei den Neuzulassungen den Q3, der fast ein Viertel seiner Vorjahreswerte einbüßt. Immer noch warten heißt es dagegen bei Skoda: Hier machte sich im Februar die Händler-Erstausstattung des Kodiaq auf den Weg, Kundenzulassungen gab es bislang keine nennenswerten.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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