Erste Daten zum Ssangyong Elektro-Korando (2021)

Ssangyong Elektro Korando SIV
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Ssangyong Elektro Korando SIV

© Hersteller / ams

Ssangyong erfindet für die E-Version des Korando ein neues Segment. Das Auto soll laut Hersteller Anfang 2021 mit 420 km Reichweite und 140 kW auf den Markt kommen.

Auf dem Genfer Autosalon 2018 hatte Ssangyong bereits einen Ausblick auf einen neuen rein elektrisch betriebenen SUV gegeben – jetzt wird der koreanische Hersteller konkreter. Im ersten Quartal soll das Auto als Elektro-Version des SUV Korando an den Start gehen. Obwohl „SUV“ nicht die richtige Bezeichnung ist – „SIV“ muss es heißen. Das steht für „Smart Interface Vehicle“ und klingt als Kürzel im Deutschen nicht so richtig glücklich. Aber das ist eine andere Geschichte.

Auch zu den Daten gibt es mittlerweile explizite Angaben. So soll der e-SUV, ähm, Entschuldigung, e-SIV, ein Batteriepaket von LG Chem mit einer Kapazität von 61,5 kWh erhalten. Die Leistung gibt Ssangyong mit 140 kW an, was das Elektromodell zur stärksten Ausführung der Baureihe machen würde (aktuelles Topmodell ist ein Benziner mit 120 kW). Laut NEFZ-Zyklus soll damit eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern möglich sein. Im echten Leben dürfte sich das dann bei rund 300 Kilometern einpendeln. Die Vmax soll bei 150 km/h gedeckelt werden.

Das war die Studie

Auch das e-SIV Concept wurde von einem 140 kW starken Elektromotor auf bis zu 150 km/h beschleunigt. Daher scheint es plausibel, dass auch weitere Daten der Studie auf das reale Modell zutreffen dürften. Beispielsweise die Angaben zum Schnellladesystem, das nach 50 Minuten rund 80 Prozent der Batteriekapazität wieder nachgeladen haben soll. Beim Design gab schon die 4,46 Meter lange, 1,87 Meter breite und 1,63 Meter hohe Studie einen Ausblick auf ein SUV-Modell im C-Segment. Der Radstand wird mit 2.675 Millimeter angegeben. Auf den ersten Teaserbildern zu sehen sind hinten weit ausgestellte Radläufe, eine kräftige, nach vorne geneigte C-Säule sowie durchgehende Lichtbänder an Front und Heck.

Eine intelligente Bedienschnittstelle soll das Fahrzeug in ein rollendes Büro verwandeln. Auch eine lernfähige Spracherkennung, Internetzugang, E-Commerce und ein modernes Navigationssystem dürfen da nicht fehlen. Die Insassen sind mit ihrem Fahrzeug bestens vernetzt und können verschiedene Funktionen per Smartphone steuern. Eine spezielle App informiert beispielsweise über den Zustand des Hochvoltakkus und überwacht auch den Fortschritt an der Ladesäule. Zudem verfügt das Konzeptfahrzeug über einen Radar- und Kamerasensor, der Fahrbahnmarkierungen und den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen erkennt. Das Ergebnis ist ein teilautonomes Fahrerlebnis, das mithilfe eines zusätzlichen Sensors in Zukunft um automatische Spurwechsel und aktive Fahrfunktionen erweitert werden kann.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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