Neuer Porsche 911 Speedster (2019) geht in Serie

10/2018, Porsche 911 Speedster Concept auf dem Autosalon Paris
2018
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10/2018, Porsche 911 Speedster Concept auf dem Autosalon Paris 2018

© Stefan Baldauf / Guido ten Brink
02.10.2018 - 09:58 Uhr von Holger Wittich

Porsche lässt die 991-Baureihe mit einem ganz speziellen Modell ausklingen: Dem Porsche 911 Speedster. In Paris zeigen die Zuffenhausener nun einen seriennahen Ausblick in indisch-rot und mit neuer Heritage-Design-Ausstattung.

Porsche präsentierte im Rahmen der 70 Jahre Porsche Sportwagen-Feier in Zuffenhausen ein richtig heißes Jubiläumsmodell: das 911 Speedster Concept. Auf dem Pariser Autosalon zeigen die Zuffenhausener jetzt ein zweites Concept-Car in eindrucksvollem indisch-rot. Die Konzeptstudie gibt einen Ausblick auf die Serienversion, die allerdings erst 2019 auf den Markt kommen soll. Das Jubiläumsmodell zeigt optisch starke Anleihen am ersten Porsche 356 No. 1 Roadster, der seine Betriebserlaubnis am 8. Juni 1948 erhielt. Zu seinen Eigenschaften gehören ein kürzerer Fensterrahmen mit einer stärker geneigten Frontscheibe und entsprechend verkürzte Seitenscheiben. Hinter den Vordersitzen verbirgt sich eine spezielle Verkleidung aus Carbon, die einen Überrollbügel abdeckt.

Das Concept-Car in Paris steht auf imposanten 21-Zoll-Rädern im Kreuzspeichendesign, die an Rennwagen-Vertreter wie den 911 RSR oder GT3 R erinnern. Mit dem Speedster führt Porsche eine neue Ausstattungslinie ein – die Heritage Design Pakete aus der Porsche Exclusive Manufaktur. Neben gesteigerten Individualisierungsmöglichkeiten, bringt das Paket markante Talbot-Außenspiegel und einen mittig auf der Fronthaube platzierten Tankdeckel in schwarzchrom und platin mit sich. Im Innenraum findet schwarzes Leder in Teilperforation und Kombination mit roten Akzentnähten Verwendung. In seiner vollen Breite gibt der 911 Speedster als Karosserieteil-Spender das Carrera 4 Cabriolet preis. Das Fahrwerk indes stammt vom GT3. Ebenfalls aus der GT-Abteilung sind die Abgasanlage mit Titanendrohren und der Antriebsstrang inklusive Sechsgang-Schaltgetriebe.

Unserem Erlkönig-Jäger ist es bereits vor einiger Zeit gelungen den 911 Speedster abzuschießen, der als letztes 991-Modell an den Start gehen wird, so wie schon der Elfer der 997-Baureihe. Trotz der Tarnung ist gut zu erkennen, dass das Cabrio den markanten Verdeckkasten mit der Doppelhutze trägt. Über den Köpfen der beiden Passagiere spannt sich ein manuelles Stoffdach und die Windschutzscheibe neigt sich stärker. Zugunsten eines Tonneau-Covers mit Befestigungsknöpfen wird auf ein automatisches Verdeck verzichtet.

Porsche 911 Speedster als GT3

Während der vorherige 911 Speedster auf der Basis des Carrera GTS basierte, gebärdet sich das aktuelle Modell als 911 GT3. Entsprechend sind die Frontschürzen ausgeprägt, die Kotflügel stark ausgestellt und die Abgasanlage mittig ausgeführt. Zwischen den Leichtmetallfelgen scheinen die gelben Bremssättel der Ceramic Composite Brake (PCCB) durch.

Entsprechend GT3-Basis, kommt der 911 Speedster mit dem 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxer und 500 PS inklusive einer manuellen Sechsgang-Schaltung. Wem nun bereits das Wasser im Mund zusammenläuft, der muss schnell sein: Der Speedster ist auf 1.948 Exemplare limitiert. Warum gerade so viele? Na weil der Porsche 356 „Nr.1“ Roadster im Jahr 1948 seine Betriebserlaubnis erhalten hatte. Der vorherige Porsche 911 Speedster (997) war damals auf 356 Exemplare limitiert und kostete 201.682 Euro.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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