Nissan Juke (2020)

Der Juke misst nun 4,21 Meter in der Länge,...
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Der Juke misst nun 4,21 Meter in der Länge,...

© Nissan

Der neue Nissan Juke kommt Ende des Jahres auf den Markt. Er ist im sowohl innen als auch außen gewachsen und bietet nun mehr Platz für Passgiere und ihr Gepäck.

Bei der rein äußerlichen Beschreibung eines Nissan Juke auf den Begriff „polarisierend“ und den Hinweis „über Geschmack lässt sich streiten“ zu verzichten, fällt nicht leicht. Auch dann nicht, wenn klar ist, dass sich der Crossover-SUV bis heute über eine Millionen Mal verkauft hat und sein Nachfolger in puncto Design ein wenig defensiver daherkommt. Es ist und bleibt nicht einfach – wir versuchen es dennoch.

Da steht er also, der neue Nissan Juke. Ende dieses Jahres soll er auf den Markt kommen und dort weitermachen, wo sein Vorgänger aufgehört hat: beim erfolgreichen Erstürmen zahlreicher Crossover-Fan-Herzen. Damit diese Anhängerschaft noch weiter wächst, wurde ihm ein wenig die Schärfe aus dem Design genommen. Auf den ersten Blick fällt der Verzicht des auffälligen Unterbisses auf, den die runden Tagfahrleuchten und die sichelförmigen Tagfahrlichter erzeugten. Die Tagfahrlichter sitzen nun nicht mehr auf, sondern in Form einer schmalen LED-Lichtleiste in der Front. Die runden Frontscheinwerfer sind zwar noch immer sehr präsent, quetschen optisch allerdings nicht mehr den Kühlergrill zusammen, da dieser nur noch zentral zu finden ist. Die Nebelscheinwerfer sind etwas kleiner und somit unscheinbarer geworden. Das große „Chrom-V“ findet in den LED-Tagfahrlichtern seine Verlängerung.

Super Sitze mit sattem Sound

In der Seitenansicht fällt als erstes das stark nach hinten abfallende Dach auf. Zutritt zum Fond erfolgt weiterhin per Türgriff in der C-Säule. Ein großer Dachspoiler lässt den 117 PS starken Japaner etwas sportlicher wirken. Am Heck findet sich eine weitere große Design-Veränderung: Die Sichel-Heckleuchten sind komplett gewichen. Stattdessen überrascht der neue Nissan Juke mit einem echten Bürzel-Heck anstelle des ehemals runden Hinterns.

Wer jetzt meint, dass die äußeren Neuerungen kaum noch zu toppen sind, der irrt. Denn die eigentlichen Höhepunkte sind im Innenraum zu spüren. Ja, zu spüren. Schon beim ersten Platznehmen in den gewaltig wirkenden und sich sehr gut anfühlenden Monoform-Sitzen (mit integrierter Kopfstütze) fällt nicht schwer zu glauben, dass auch weite Touren ohne körperliche Beschwerden zu schaffen sind. Besonders pfiffig gewählt ist das Design der Bose-Musikboxen an den Kopfstützen, die den Eindruck erwecken, als würden Fahrer und Beifahrer Kopfhörer tragen. Ein weiterer Designunterschied zum Vorgänger sind die nun alle rund ausgeführten Lufteinlässe in sowie das Infotainmentsystem auf der Mittelkonsole.

Mehr Platz für Gepäck und Frisur

Das Lenkrad ist unten abgeflacht und sowohl in der Höhe als auch Tiefe verstellbar. Neben dieser guten Konfigurationsmöglichkeit bietet der Innenraum zudem noch zwei Zentimeter mehr Kopffreiheit als sein Vorgänger. Die Bedienung des Cockpits ist dank einer noch recht hohen Anzahl an Schaltern und Knöpfen intuitiv. Soll heißen, es müssen nicht erst irgendwelche Untermenüs auf dem acht Zoll großen Infotainment-Bildschirm geöffnet werden, um die wichtigsten Einstellungen zu meistern. Die gesamte Klimatisierung, auch die der Sitze (lassen sich auch beheizen) ist haptisch zu bewerkstelligen. Auf der Beifahrerseite zeigt sich zudem ein ziemlich großvolumiges Handschuhfach.

Im Fond erfreuen sich die Hinterbänkler an rund zehn gewonnenen Zentimetern mehr Radstand, was den Beinen 5,8 Zentimeter zusätzlicher Freiheit beschert. Ab einer Körpergröße von 1,95 Meter nimmt die Frisur jedoch Kontakt zum Dachhimmel auf – trotz 1,1 Zentimeter Höhengewinn. Kleinere, beziehungsweise die kleinsten Mitfahrer können dank zweier Isofix-Möglichkeiten im Fond sowie einer auf dem Beifahrersitz sicher von A nach B transportiert werden. Wenige Zentimeter hinter der zweiten Sitzreihe bietet der Kofferraum inklusive doppeltem Ladeboden 422 Liter Stauraum. Das sind 68 Liter mehr als bisher. Wer den Ladeboden auf die höchste Stufe legt und zugleich die Rückbänke umklappt, erhält eine ebene Ladefläche.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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