Renault Mégane RS (2017) Erlkönig

Renault arbeitet an einem neuen Mégane RS. Bislang wurde der
Kompaktsportler nur mit Tarnfolie gezeigt. Jetzt sind Bilder zur
Designanmeldung beim Patentamt aufgetaucht.
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Renault arbeitet an einem neuen Mégane RS. Bislang wurde der Kompaktsportler nur mit Tarnfolie gezeigt. Jetzt sind Bilder zur Designanmeldung beim Patentamt aufgetaucht.

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17.07.2017 - 11:09 Uhr von Uli Baumann

Renault bringt auch vom neuen Mégane wieder eine RS-Version. Die debütiert auf der IAA 2017 im September und dürfte dann mit gut 300 PS wieder auf Rekordjagd gehen. Jetzt sind Patentamtbilder aufgetaucht.

Im Rahmen des Monaco-F1-GP hatten die Franzosen das Tuch vom neuen Renault Mégane RS gezogen. Die Ehre hatte F1-Pilot Nico Hülkenberg. Allerdings zeigte sich der Kompaktsportler weiterhin im Erlkönig-Tarnkleid. Seine eigentliche Premiere sollte er dann auf der IAA in Frankfurt feiern. In den Handel kommt der neue Mégane R.S. dann im ersten Quartal 2018. Gänzlich ungetarnt zeigt sich der neue Renault Mégane RS jetzt auf Patentamtbilder, die in einem französischen Forum aufgetaucht sind. Klar zu erkennen ist, dass der RS deutlich agressiver als der GT antritt.

Der neue Renault Mégane RS wird sich von seinen zivileren Brüdern durch weiter ausgestellte Radläufe, eine breitere Spur sowie breitere Felgen und Reifen abheben. Zudem gibt es neu gezeichnete Schürzen vorne und hinten sowie breitere Seitenschwellerverkleidungen. Am Heck werden zwei Auspuffendrohre zentral durch eine trapezförmige Blende geführt. Flankierend gibt es einen mächtigen Diffusor sowie Luftauslässe an den hinteren Radläufen. Die wird der Mégane RS auch hinter den vorderen Radläufen tragen.

Mégane RS dürfte wenigstens 300 PS haben

Noch nicht eindeutig geklärt ist die Frage des Antriebs. Hier kommen der aufgeladene 1,8-Liter-Turbovierzylinder aus dem neuen Alpine oder ein weiterentwickelter Zweiliter-Turbomotor in Frage. So oder so dürfte das Aggregat mindestens 300 PS bereitstellen, um mit Wettbewerbern wie dem Honda Civic Type R (320 PS) mithalten zu können. Schon der alte RS hatte in der letzten Ausbaustufe 273 PS zu bieten. Dazu gibt es eine Differenzialsperre an der Vorderachse sowie die aus dem GT bekannte Allradlenkung. Die soll die Lenkpräzision sowie Dynamik und Fahrsicherheit erhöhen. Abhängig von der Fahrgeschwindigkeit schlagen die Hinterräder in die entgegengesetzte oder gleiche Richtung wie die Vorderräder ein. Als sicher gilt, dass die Franzosen mit dem neuen RS auch wieder einen Angriff auf die Nordschleifenrekordmarke für Fronttriebler starten werden. Hier liegt aktuell der Civic mit 7:43,8 Minuten vorn. Klar ist auch, dass der R.S. wahlweise mit einem manuellen Schaltgetriebe oder einem Doppelkupplungsgetriebe geordert werden kann. Darüber hinaus wird der neue Renault Mégane R.S. mit zwei Fahrwerksvarianten erhältlich sein: einem Sportfahrwerk und einem Cup-Chassis für maximale Fahrdynamik für Einsätze auf der Rundstrecke.

Der Prototyp von Monaco steht auf 19-Zoll-Felgen, die mit Sportpneus im Format 245/35 bespannt sind. An der Vorderachse lässt sich eine fette Vierkolben-Brembobremsanlage ausmachen. Der erste Blick ins Cockpit offenbart mit Alcantara bezogene Sportsitze, Schaltpaddel hinter den Lenkrad (für DKG-Version), ein Alcantara-Sportlenkrad mit 12-Uhr-Markierung sowie volldigitale Instrumente.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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