Samsung Bixby

1/2019, Samsung Bixby
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1/2019, Samsung Bixby

 © Samsung
10.01.2019 - 15:43 Uhr

Das vernetzte Auto hält künftig auch den Kontakt zu Kühlschrank, Waschmaschine und Fernseher. Samsungs Sprachassistent Bixby könnte die Vermittlerrolle übernehmen.

Alexa, Siri, Google. „Hey BMW“, oder „Hey Mercedes”. Die Liste der neuen digitalen Gesprächspartner in Form von sprachgesteuerten Assistenten für die Interaktion zwischen Autofahrer und Hard- bzw. Software wird immer länger.

Auch Samsung hat unter dem Namen Bixby auch einen Sprachassistenten entwickelt. Das koreanische Unternehmen ist nicht nur der größte Smartphone-Produzent der Welt, sondern auch stark bei Fernsehgeräten, sogenannter “weißer Ware„ (Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner) und Computern.

Über 500 Millionen Elektronikgeräte mit Samsung-Emblem werden jedes Jahr produziert und in aller Welt verkauft. Deren Käufer können schon jetzt von Bixby profitieren, zum Beispiel wenn die mit dem Smartphone vernetzte Waschmaschine per Spracheingabe zu steuern ist.

Samsung-Autos in Korea

Es gibt auch Autos unter dem Markennamen Samsung. Die Autosparte operiert aber unabhängig vom Elektronikkonzern und gehört seit vielen Jahren zu Renault, die Samsung-Modelle, die in Korea verkauft werden tragen bei uns das Renault-Logo.

Bixby könnte man als durchaus weltoffener als ihre Kolleginnen von Amazon (Alexa) und Apple (Siri) bezeichnen, den künftig sollen die Nutzer mit ihr auch die Google-Dienste Gmail, Maps und YouTube nutzen können.

Für Autofahrer ist die Verbindung zur Navigationsfunktion Google Maps mit Echtzeit-Verkehrsinformationen relevant. Mit der stetig voranschreitenden Vernetzung des Autos als Teil des Internet der Dinge wird Bixby ihre Vorteile ausspielen können, was an der großen Menge von Samsung-Geräten in den Hosentaschen und Haushalten liegt.

Die Waschmaschine oder der Trockner lassen sich aus dem Auto heraus so steuern, dass sie ihr Programm beendet haben, wenn man nach Hause kommt. Etwaige Verzögerungen durch Staus erfährt Bixby von Google Maps und informiert sowohl den Fahrer wie auch das Gerät im heimischen Keller.

Wenn einem im Stau dann langweilig wird, kann man Bixby sicherlich mal fragen, ob sie sich nicht mit Alexa oder Siri unterhalten will. Die Antwort auf diese Frage steht noch aus.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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