Silvretta E-Auto Rallye 2017

Die Silvretta E-Auto Rallye findet an zwei Tagen zeitgleich zur
Silvretta Classic statt.
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Die Silvretta E-Auto Rallye findet an zwei Tagen zeitgleich zur Silvretta Classic statt.

© Michael Rassinger
07.07.2017 - 18:58 Uhr von Michael Rassinger

Seit 2010 findet die Silvretta E-Auto für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben statt. Bis auf den elektrifizierten T1 Bus sind alle teilnehmenden Fahrzeuge käuflich zu erwerben. Zwei Teilnehmer freuten sich besonders über ihre Beteiligung.

Die Silvretta E-Auto startete vor sieben Jahren mit einem wahren Paukenschlag, denn sie brachte die Vergangenheit der Silvretta Classic mit den Pionieren von heute und morgen zusammen. Inzwischen fährt die E-Silvretta an zwei Tagen einen gesonderten Kurs, der auf die Besonderheiten der E-Autos Rücksicht nimmt, sie aber dabei nicht schont. Zugelassen sind alle Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten, also neben reinen E-Autos auch Hybride.

E-Auto Aktion mit Montafon Tourismus

In Zusammenarbeit mit Montafon Tourismus wurden in diesem Jahr drei Startplätze verlost. Ein Team kommt dabei aus Bayern: Christoph Millitzer und Kai Fallert reisten aus Würzburg an, wo beide Jura studieren. Wie kam es nun zu einem Startplatz bei der E-Rallye? Als Skifahrer kannte Christoph das Montafon und hatte der Region auch auf Facebook sein „like“ gegeben. So erfuhr er von der Aktion und bewarb sich kurzerhand mit seinem Studienkollegen. Als es klappte, waren beide aus dem Häuschen, denn so ein Highlight im Sommer war die Krönung.

Das Studenten-Team bekam einen Lexus RX 450h, von dem beide positiv überrascht waren: „Das Auto fährt sich wirklich gut, die Beschleunigung ist enorm.“ Mit E-Mobilität hatten beide noch wenig Berührung, wobei Kai bereits in Augsburg einen BMW i3 ausgeliehen hatte und auch schon im i8 mitfuhr. Da die E-Silvretta kein Event zum Rasen, sondern zum exakten Cruisen ist, kam es nicht auf Geschwindigkeit an.

Vorarlberg als Vorreiter der E-Mobilität

Beide sehen E-Autos als die Zukunft an, sind aber auch kritisch, wenn es um die Energiebilanz heutiger Fahrzeuge geht. Der Strom für die Autos und deren Herstellung müsse von irgendwo kommen, wobei das irgendwo für möglichst nachhaltige Energie stehen sollte. Man stehe aber am Anfang und sollte die Menschen in den nächsten Jahren überzeugen, dass das Konzept der E-Mobilität Sinn macht und aufgeht. Am Beispiel Österreich, speziell in Vorarlberg, lasse sich sehen, wie es gehen kann.

Für die Veranstaltung haben Christoph und Kai nur Lob parat: „ Das ist das Beste, was uns je passiert ist!“ Die Planung sei top, die Verpflegung ebenso und das Rallye-Team superfreundlich und kompetent. Bei einer solch hervorragenden Stimmung kann es gut passieren, dass beide in nicht allzu ferner Zukunft als reguläre Teilnehmer antreten werden.

Gesamtergebnis der Silvretta E-Auto

Team Volkswagen mit Hans-Joachim Stuck und Dirk Gulde im VW e-Golf gewinnt die E-Silvretta mit 121 Strafpunkten. Auf Rang zwei kommen Thomas Bellgardt und Dr. Clemens Winter im Tesla Model X mit 422 Punkten. Dritte werden Michael Gebhardt und Immanuel Schneeberger vom Team Daimler im Smart fortwo Coupé ED mit 461 Punkten. Die Rallye-Novizen Christoph Millitzer und Kai Fallert schaffen es auf Anhieb auf den vierten Platz mit 532 Punkten.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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