2. Bundesliga: Meier beim FC Kaiserslautern vor dem Aus - Sandhausen Spitzenreiter

2. Bundesliga: Meier beim FC Kaiserslautern vor dem Aus -
Sandhausen Spitzenreiter
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2. Bundesliga: Meier beim FC Kaiserslautern vor dem Aus - Sandhausen Spitzenreiter

 © SID
19.09.2017 - 20:37 Uhr

Die Tage von Trainer Norbert Meier beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern sind gezählt.

Köln (SID) - Die Tage von Trainer Norbert Meier beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern sind gezählt. Die Pfälzer unterlagen zum Auftakt des siebten Spieltages 0:2 (0:1) gegen Erzgebirge Aue, was die vorzeitige Entlassung des 58 Jahre alten Coaches zur Folge haben dürfte. Die Roten Teufel liegen nach wie vor mit nur zwei Punkten auf dem letzten Platz.

Im Verfolgerduell setzte sich der SV Sandhausen gegen Aufstiegsaspirant Union Berlin mit 1:0 (0:0) durch und setzte sich dadurch zumindest bis Mittwochabend an die Tabellenspitze, da der bisherige Spitzenreiter Holstein Kiel im Nordderby dem FC St. Pauli 0:1 (0:1) unterlag. Gut erholt von der 1:6-Pleite gegen den 1. FC Nürnberg zeigte sich unterdessen der MSV Duisburg: Der Aufsteiger erkämpfte sich bei Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt durch ein 2:2 (1:1) einen verdienten Punkt.

In Kaiserslautern machte Sören Bertram (30.) den Gastgebern bereits vor der Pause einen Strich durch die Rechnung. In der 41. Minute hatte der viermalige deutsche Meister Glück, dass Aue-Stürmer Dimitri Nasarow nur den Pfosten traf. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff schockte Sörensen die Lauterer erneut und sorgte damit für ein gellendes Pfeifkonzert der FCK-Fans. 

Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich über weite Strecken Sandhausen und Berlin. Leart Paqarada krönte in der 55. Minute seine starke Leistung mit dem 1:0 für die Sandhäuser, die sich am Ende die drei Punkte verdienten. Während Sandhausen mit 14 Punkten glänzend dasteht, läuft Berlin nach seinem fünften Match in Folge ohne Sieg und nur neun Punkten der Musik hinterher.

Das Derby zwischen Kiel und St. Pauli musste wegen eines Platzsturms einiger Holstein-Chaoten mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen werden. Eine Schar vermummter Zuschauer war auf den Platz gestürmt, als beide Teams das Aufwärmprogramm absolvierten. Nach einem Polizeieinsatz habe sich die Lage im Holstein-Stadion aber wieder beruhigt.

Der Stadionsprecher kündigte vor dem Anpfiff aber an, dass Schiedsrichter Harim Osmers (Hannover) bei erneuten Vorkommnissen die Partie abbrechen werde. Den Siegtreffer für die Hamburger, die sich für das 0:4 gegen Ingolstadt rehabilitierten, erzielte Johannes Flum (44.).

Duisburg ging in Ingolstadt durch Boris Taschtschy (17.) in Führung. Innenverteidiger Hauke Wahl (42., 52.) drehte dann die Partie zugunsten der Hausherren, ehe Taschtschy (54.) erneut für die Zebras traf.

Quelle: 2017 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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