Eliza Dushku: Mit zwölf Jahren bei Dreharbeiten sexuell missbraucht?

Eliza Dushku ging nun mit schweren Vorwürfen an die
Öffentlichkeit
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Eliza Dushku ging nun mit schweren Vorwürfen an die Öffentlichkeit

 © s_bukley/ImageCollect
14.01.2018 - 13:21 Uhr

Schauspielerin Eliza Dushku wurde nach eigenen Angaben als Zwölfjährige bei den Dreharbeiten zum Film "True Lies - Wahre Lügen" sexuell missbraucht.

Ein neuer Fall der #MeToo-Bewegung: Schauspielerin Eliza Dushku (37, "Buffy - Im Bann der Dämonen") behauptet, dass sie als Zwölfjährige bei den Dreharbeiten zum Film "True Lies - Wahre Lügen" von 1994 von Stuntkoordinator Joel Kramer (60) sexuell missbraucht worden sei. Ihre Vorwürfe schilderte die heute 37-Jährige am Samstag in einem ausführlichen Post auf ihrem Facebook-Auftritt.

Die Vorwürfe

Dushku wirft dem heute 60-Jährigen Kramer vor, sie vor 25 Jahren in sein Hotelzimmer gelockt und sie dort auf ein Bett verfrachtet zu haben. Anschließend habe er sich ihr nur mit einem dünnen Handtuch bekleidet genähert. Er habe sich zu ihr gelegt und seinen Körper an ihrem gerieben. Er sei damals 36 Jahre alt gewesen, sie zwölf. Bereits damals habe sie die Erlebnisse ihren Eltern, einem ihrer Brüder und zwei erwachsenen Freunden berichtet, doch niemand sei bereit gewesen, sich mit diesem Tabu-Thema auseinander zu setzen.

Nachdem sie sich damals aber einer erwachsenen Freundin anvertraut hätte, die Kramer bei einem Set-Besuch mit den Vorwürfen konfrontiert habe, habe sie sich später an diesem Tag bei einem misslungenen Stunt verletzt, berichtet Dushku weiter. Mit gebrochenen Rippen habe sie ins Krankenhaus gebracht werden müssen - dies sei "kein kleiner Zufall" gewesen. Joel Kramer sei für ihre Sicherheit verantwortlich gewesen. "Mein Leben lag sprichwörtlich in seinen Händen: Er hing mich in freier Höhe auf, an einem Krahn auf einem Büroturm mit mehr als 25 Stockwerken. Wo er mein Beschützer hätte sein sollen, war er der Täter", schreibt die 37-Jährige.

So reagiert "True Lies"-Regisseur James Cameron

Mit James Cameron hat sich bereits der damals für den Film verantwortliche Regisseur zu den Vorwürfen geäußert. In einem Statement, das unter anderem von "Vanity Fair" veröffentlicht wurde, sagte er: "Es bricht mir das Herz, was ihr passiert ist. Ich kenne die andere Partei - nicht so gut, er hat seitdem nicht mehr für mich gearbeitet." Der Umstand, "dass das unter unseren Nasen passiert ist und wir nichts davon wussten", sei herzzereißend. Hätte er von dem Vorfall gewusst, "hätte es keine Gnade gegeben", so Cameron.

So reagiert Joel Kramer selbst

Kramer selbst streitet die Vorwürfe ab. Im Gespräch mit "The Wrap" sagte er, dass er Eliza Dushku "nie sexuell belästigt habe" und er von ihrer Aussage "geschockt" gewesen sei. "Wow. Das ist neu für mich", reagierte er demnach auf die Neuigkeiten zu seiner Person. "Sie ist ein süßes Mädchen. Wir haben alle auf sie aufgepasst, das ist überraschend." Dushkus Facebook-Post sei "eine absolute Lüge". Er habe sie nie mit in sein Hotelzimmer genommen und ihr nie die Kleider ausgezogen.

Quelle: spot on news AG
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