Liam Neeson: Sein Kumpel Harrison Ford bereitete ihm Todesängste

Liam Neeson ist der Spagat zwischen Film-Star und
alleinerziehendem Vater gelungen
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Liam Neeson ist der Spagat zwischen Film-Star und alleinerziehendem Vater gelungen

 © Kathy Hutchins / Shutterstock.com
07.01.2018 - 12:19 Uhr

Auch ein Action-Star ist nicht frei von Angst, wie Liam Neeson zugegeben hat. Und auch die Trauer um seine Frau ist sein steter Begleiter.

Seit einigen Jahren, speziell seit der "Taken"-Reihe, ist Liam Neeson (65) auf seine alten Tage zum rabiaten Action-Helden mutiert. So auch in seinem anstehenden Streifen "The Commuter", der ab dem 11. Januar Einzug in die deutschen Kinos hält. Im Interview mit der "Bild am Sonntag" berichtet der sympathische Ire aber, dass ihm trotz seines Images als harter Hund sehr wohl das Herz in die Hose rutschen kann - und dass ihm niemand Geringeres als Harrison Ford (75) einst einen gewaltigen Schreck eingejagt hat.

"Ich habe mal einen Film mit Harrison gedreht, und wir sind dafür zusammen nach Toronto geflogen. Harrison war selbst der Pilot, und er hat mich und ein paar Leute in seinem Flugzeug mitgenommen. Plötzlich wurde das Wetter sehr schlecht. Das ganze Flugzeug hat nicht aufgehört zu wackeln. Als Harrison dann seinen Co-Piloten ans Steuer gelassen hat und den Gang mit den Worten 'Eine Tragödie erschüttert heute Hollywood' entlang marschierte, da wurde es wirklich gruselig."

Die Trauer begleitet ihn

Doch neben dieser im Nachhinein lustigen Anekdote stimmt Neeson im Interview mit der "BamS" auch ernste Töne an. Bekanntlich verstarb seine Frau Natasha Richardson 2009 bei einem Skiunfall. "Die Trauer ist ein konstanter Teil meines Lebens", gibt Neeson Einblicke in seine Gefühlswelt. "Sie fehlt mir sehr."

Seither gebe er sich größtmögliche Mühe, den beiden gemeinsamen Söhnen den moralischen Kompass ihrer toten Mutter mit auf dem Weg zu geben. "Ich habe mich bemüht, die Jungs auch im Geiste meiner Frau zu erziehen. Tasha und ich wollten den Kindern immer Anstand beibringen, damit sie wissen, wie sie sich zu benehmen haben."

Gleichzeitig gebe er seinen Kids aber auch genug Freiräume, damit sie ihre eigenen Erfahrungen machen können - auch wenn diese manchmal schmerzhaft seien. Schließlich sei das Leben selbst die beste Erziehung: "Darum habe ich manchmal auch weggeguckt, damit sich meine Kinder mal eine blutige Nase holen konnten. Das ist nicht immer einfach, aber wirkungsvoll."

Quelle: spot on news AG
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