
Mariah Carey soll am Monatsende in Saudi-Arabien auftreten. Dieser Gig brachte der Sängerin harsche Kritik ein, schließlich ist es um die Menschenrechte in dem Wüstenstaat nicht gerade gut bestellt, besonders Frauen haben nicht viel zu melden.
Mariah Carey soll am Monatsende in Saudi-Arabien auftreten. Dieser Gig brachte der Sängerin harsche Kritik ein, schließlich ist es um die Menschenrechte in dem Wüstenstaat nicht gerade gut bestellt, besonders Frauen haben nicht viel zu melden.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Star ein kontroverses Konzert gibt. So ist Mariah Carey auch schon für Muammar al-Gaddafis Sohn Mutassim in einer exklusiven Location in der Karibik aufgetreten. Sie...
...ist aber beileibe nicht die Einzige, denn auch Beyoncé sang einst für den in Ungnade gefallenen Sohn des ehemaligen libyschen Diktators. Auch...
...Usher konnte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und gab zu Silvester ein Konzert für Mutassim auf der Insel St. Bart's. Es scheint sich bei....
...den Gadaffis aber ohnehin um eine musikbegeisterte Familie zu handeln, denn das Familienoberhaupt selbst bat 2006 Lionel Richie zu sich, um den 20. Jahrestag der amerikanischen Luftangriffe auf die libysche Hauptstadt Tripoli würdevoll zu begehen.
Nicki Minaj reiste auf Bitten eines Handyproviders 2015 nach Angola, um dort ihre Songs zum Besten zu geben. Problem: Die Firma gehört zu großen Teilen der Familie des Präsidenten José Eduardo dos Santos, dem Menschenrechtsverletzungen und Korruption vorgeworfen werden. Auf Kritik reagierte Nicki pampig.
Kanye West hat ebenfalls keine Probleme mit korrupten Staatsoberhäuptern. Als der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew ihn bat, bei der Hochzeit seines Sohnes zu performen, zögerte der Rapper nicht lange, musste aber verbale Schelte von Menschenrechtlern einstecken.
Jennifer Lopez trällerte 2013 für viel Geld 'Happy Birthday' für den turkmenischen Staatschef Gurbanguly Berdimuhamedow, der als totalitärer Herrscher gilt. Bezahlt hatte eine chinesische Ölfirma.
Sun City in Südafrika galt zu Zeiten der Apartheid als absolutes Gift: Es war verpönt, dort zu spielen. Dennoch lockte der exklusive Casinokomplex die großen Namen an: Queen, Elton John, Frank Sinatra, Julio Iglesias, Black Sabbath, Boney M, Rod Stewart, Dionne Warwick und Tina Turner beruhigten ihr Gewissen mit viel Geld.
Sting gilt eigentlich als Vorzeige-Gutmensch. Doch als ihm 2009 über eine Million Dollar geboten wurden, um für die Tochter des usbekischen Staatsoberhaupts Islom Karimov zu spielen, fackelte er nicht lange. Er sei sich der problematischen Lage in Sachen Menschenrechte und Umwelt in Usbekistan durchaus bewusst, erklärte der Star. Na, immerhin...