Peugeot 5008 in der Kaufberatung (2017)

Der Peugeot 5008 hat sich in der Neuauflage vom Van zum SUV
entwickelt. Wir haben die unterschiedlichen Motoren und
Ausstattungen getestet und geben Daten, Preise und Fakten zum
Fahrzeug. Welche Variante des 5008 passt am besten zu Ihnen?
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Der Peugeot 5008 hat sich in der Neuauflage vom Van zum SUV entwickelt. Wir haben die unterschiedlichen Motoren und Ausstattungen getestet und geben Daten, Preise und Fakten zum Fahrzeug. Welche Variante des 5008 passt am besten zu Ihnen?

© Peugeot
11.08.2017 - 09:10 Uhr von Michael Harnischfeger

Aus dem Van 5008 wurde in der Neuauflage der sportive SUV 5008, der konsequent auf Allradantrieb verzichtet. Vier Ausstattungslinien stellt Peugeot zur Wahl. Welcher Motor, welche Ausstattung ist zu empfehlen?

Ausstattung: von Access bis GT

Tempomat, Klimaanlage, vier elektrische Fensterheber, Multifunktions-Lederlenkrad, Bluetooth-Freisprech-Radio, Frontkollisionswarner, Notbremsassistent: Die an den kleinen Benziner gekoppelte Linie Access ist gar nicht mal so sparsam ausgestattet. Das nächste Level Active (plus 3.200 Euro) bietet darüber hinaus Parksensoren hinten, Dachreling, Achtzoll-Touchscreen, ein besseres Radio, Licht- und Regensensor, Zweizonen-Klimaautomatik, Aluräder (Access: Stahl) und mehr.

Allure (plus 2.200 Euro zu Active) ist der Ausstattungstipp, weil Müdigkeitswarner, Spurhalteassistent mit Lenkeingriff, Totwinkelwarner, Fernlichtassistenz, Mirror-Screen-Smartphone-Integration sowie die Peugeot Connect Box für SOS-Notruf und Pannenhilfe Serie sind. Günstig gepreist ist der Abstandsregeltempomat für 500 Euro (lieferbar ab Active). Der GT spielt das Topmodell überzeugend mit dem Topdiesel, 3D-Echtzeit-Navigation, heizbaren Massagesitzen, LED-Licht und mehr.

Antrieb: Turbo für alle

Zwei gute Nachrichten zu Beginn: Alle Motoren, auch der Dreizylinder-Benziner, sind kultiviert und lassen sich für ihre Leistungsklasse sparsam bewegen. Wer sich für härtere Offroad-Einsätze oder nur Winterurlaube rüsten will, kann die Traktionskontrolle Grip Control mit verschiedenen Fahrmodi und Bergabfahrhilfe (je nach Motor 200 oder 300 Euro mit M+S-Reifen) ordern. Automatikfreunde können den 130-PS-Benziner und den 120-PS-Diesel mit Sechsstufenautomatik ordern (1800 Euro). Im Topbenziner THP 165 und im Topdiesel BlueHDi 180 ist diese Automatik serienmäßig.

Der Access kommt mit Radio RD6, sechs Boxen, Freisprechtelefonie und USB-Slot. Das Radio RCC mit Doppeltuner, Achtzoll-Touchscreen, Bluetooth-Audio-Streaming und sechs Direktwahltasten ist Serie ab Active. Ab Allure ist die Telefonkopplung Mirror Screen (für Active im City-Paket mit Parksensoren vorn und 180-Grad-Kamera: 700 Euro) an Bord.

Sinnvoll für Vielfahrer ist die Navigation NAC (Serie im GT, Active: 1.400 Euro, Allure: 850 Euro) mit Echtzeit-Stauinfos und 3D-Grafik. Allure und GT bieten damit auch Benzinpreis-Infos und mehr durch die Peugeot Connect Box (Active: 300 Euro). Praktisch: induktives Handy-Laden (Bild oben, ab 150 Euro) und Digitalradio (ab 200 Euro). Tipp: das Focal-Soundsystem mit 515 Watt und zehn Boxen für 760 Euro.

Kosten: attraktive Leasingraten

Wer nicht als Barzahler attraktive Rabatte mitnehmen möchte – die bieten deutsche Händler im Internet –, kann günstig finanzieren. Bei der Vollfinanzierung über fünf Jahre liegt der Zins mit knapp fünf Prozent zwar eher hoch. Die Ballonfinanzierung über drei Jahre lockt bei 20 Prozent Anzahlung aber dank 2,99 Prozent Zinsen mit einer Monatsrate von 255 Euro.

Noch einmal niedriger sind die Leasingraten. Ein Blick auf die Unterhaltskosten zeigt, dass sich der BlueHDi 120 gegenüber dem Benziner PureTech 130 bei geringen Jahresfahrleistungen nicht rechnet. Anders sieht es beim HDi 150, unserem Tipp, aus: Gegenüber dem kaum billigeren THP 165 Allure fährt er schon bei 10.000 km pro Jahr ins Plus.

Finanzierung im Überblick

Finanzierung für Peugeot 5008 HDi 150 Allure. Für Leasing/Zielfinanzierung wird eine Gesamtfahrleistung von 45.000 Kilometern angenommen. Stand: 04.2017. Alle Preise in Euro.

Unterhaltskosten im Überblick

Aufgeführt sind die monatlichen Unterhaltskosten (in Euro) inklusive Wartung, Verschleißteilkosten und KFz-Steuern bei Jahresfahrleistungen von 10.000, 20.000 und 30.000 Kilometern mit/ohne Wertverlust. Grundlage der Berechnung sind der NEFZ-Verbrauch, eine dreijährige Haltedauer sowie Versicherung SF12 (Haftpflicht und Vollkasko) mit Vergünstigungen.

Fazit

Peugeot zeigt Mut. Ein SUV ganz ohne Allradantrieb? Darf man das? Ja, man darf, weil kaum ein SUV mal mehr als Schotter unter die Reifen bekommt. Diese konzeptionelle Entscheidung zeugt von Realitätssinn, wie auch das Motorenangebot die Masse der Käufer erreicht. Mein Tipp ist der 150-PS-Diesel in Allure-Ausstattung. Da sind wichtige Assistenten schon serienmäßig. An Zubehör wären mir Navigation, LED-Scheinwerfer, die hervorragenden AGR-Sitze mit Massage und digitaler Radioempfang wichtig. Macht 37.150 Euro.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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