Wer im Stau landet, hat keine andere Wahl als zu warten. Um die größte Stauwahrscheinlichkeit zu umfahren, sollten Autofahrer diese Autobahnen am Wochenende meiden.
Am Wochenende beginnen in acht Bundesländern die Osterferien, der ADAC rechnet deshalb mit Staus auf vielen Autobahnen. Auch am Osterwochenende sind Staus zu erwarten. Nur am Ostersonntag, den 17. April, dürften die Autobahnen staufrei bleiben. Diese Strecken sind besonders betroffen.
In und um die städtischen Ballungsgebiete Berlin, Frankfurt, München, Köln und Stuttgart ist sowohl kommendes als auch am Osterwochenende mit viel Verkehr zu rechnen - vor allem am 14. April. Der Gründonnerstag gehörte 2019 zu den fünf staureichsten Tagen des Jahres.
Die A1 verläuft zwischen Hamburg und Köln - Bremen, Münster und Dortmund liegen unter anderem auf der Strecke. Vor allem in Küstenrichtung ist durch Urlaubsreisende mit Staus und Verzögerungen zu rechnen.
Auf der 769 Kilometer langen Transitautobahn A3 prognostiziert der ADAC für die nächsten beiden Wochenenden vor allem zwischen Frankfurt und Nürnberg Staus und Verzögerungen.
Die A5, die von Hessen nach Basel durch die Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Neckar verläuft, ist eine der am stärksten befahrenen Autobahnen in ganz Deutschland. Stau-Experten rechnen deshalb für die nächsten beiden Wochenenden auf der gesamten A5 mit Staus und Behinderungen.
Für den A6-Streckenabschnitt zwischen Mannheim und Nürnberg rechnet der ADAC an den kommenden zwei Wochenenden mit Staus und Behinderungen. Für viele Urlauber aus den Niederlanden und dem Westen der Republik ist sie essenziell, um Richtung Süden zu fahren.
Auf Deutschlands längster Autobahn sollten sich Autofahrer während der gesamten Osterferien auf Staus und Behinderungen einstellen: Auf 962 Kilometern erstreckt sich die A7 von Flensburg über Hannover und Ulm bis nach Füssen.
Dass es auf der A8 zwischen Stuttgart und Salzburg regelmäßig zu Staus kommt, ist auch im Normalbetrieb der Fall. Während des Urlaubsverkehrs zur Osterzeit ist deshalb entlang der gesamten Strecken mit Verzögerungen zu rechnen.
Wer im Stau landet, sollte nicht drängeln. Stattdessen lautet die Devise: Ruhe bewahren und eine Rettungsgasse für Polizei, Feuerwehr und Rettung bilden. Der Bußgeldkatalog ahndet eine Missachtung scharf: Keine Rettungsgasse zu bilden, kostet mindestens 200 Euro und einen Monat Fahrverbot.
Sollte, etwa bei der Fahrt in die Alpen, ein Schnee-Unwetter über die Autokolonne hereinbrechen und einen Stau provozieren, gilt auch hier: Ruhe bewahren. Um auf Nummer sicher zu gehen, die Schneeketten einpacken und das Frostschutzmittel im Scheibenwasser nachfüllen.