Ratgeber: Welcher Fritzbox-Router ist der richtige für mich?

Ratgeber: Welcher Fritzbox-Router ist der richtige für mich?
Passende Router mit WLAN und Internetzugang: In unserer Kaufberatung erfahren Sie, welche Fritzbox für Sie die richtige ist.
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Ratgeber: Welcher Fritzbox-Router ist der richtige für mich?

Passende Router mit WLAN und Internetzugang: In unserer Kaufberatung erfahren Sie, welche Fritzbox für Sie die richtige ist.

© imago
02.03.2018 - 05:45 Uhr

Fritzbox bietet für jeden Anwender den passenden Router mit WLAN und Internetzugang an. In unserer Kaufberatung erfahren Sie, welche Fritzbox für Sie die richtige ist.

Bei AVM profitieren Kunden von einer breiten Auswahl an Router-Modellen. Diese eignen sich für DSL ebenso wie für Kabelanschlüsse oder LTE. Für den Käufer stellt sich das Problem, dass alle Modelle auf den ersten Blick sehr ähnlich zu sein scheinen. Zu den besser ausgestatteten Modellen gehört zum Beispiel die Fritzbox 7490 für 190 Euro mit VDSL-Modul, AC-Dual-WLAN und ganzen vier Gigabit-Ports. Außerdem bietet das Modell 7490 zwei Anschlüsse für USB 3.0. Die Fritzbox 4020 ist hingegen zwar 50 Euro günstiger, kann aber auch sehr viel weniger. Statt Gigabit-Ports stehen hier nur 100-Mbit/s-LAN-Anschlüsse zur Verfügung und VDSL wird nicht unterstützt. USB-Anschlüsse sind nur in der Version 2.0 vorhanden. Beim Einkauf kommt es also auf die Details an.

Bei der Fritzbox 7490 handelt es sich um das Spitzenmodell des Herstellers. Einige Provider liefern diesen Router im Rahmen Ihrer VDSL/DSL-Verträge gleich mit, die Fritzbox ist aber auch im Handel erhältlich. Bei Vodafone sieht die Fritzbox 7490 optisch genauso aus wie die Verkaufsversion, 1&1 hingegen bietet ein modifiziertes Modell in der Farbe Schwarz an. Ein Vorteil der Fritzboxen: Sie können die Firmware jederzeit selbst aktualisieren und das Gerät so auf den neuesten Software-Stand bringen.

Sie benötigen zwar die Ausstattung der Fritzbox 7490, nicht aber deren Telefonfunktion? Dann ist die Fritzbox 3490 das richtige Modell für Sie. Ganze 50 Euro sparen Sie hier gegenüber dem Spitzenmodell.

Wer ein Modell für ADSL oder VDSL benötigt, kauft mit der 135 Euro teuren Fritzbox 7360 einen guten Allrounder ein. Diese Box unterstützt ebenfalls WLAN N, in diesem Fall aber nur bis 300 Mbit/s. Bei den LAN-Anschlüssen handelt es sich zweimal um Gigabit-Varianten und zweimal um Anschlüsse mit 100 Mbit/s. Telefone können Sie bei diesem Modell per DECT einbinden und auch analoge Endgeräte dürfen Sie verwenden. Noch günstiger ist die Fritzbox 7330 für nur 105 Euro. Sie ist funktionsgleich mit der Fritzbox 7360, nur VDSL unterstützt sie nicht.

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Fritzbox mit IP-Anschlussmöglichkeiten

Benötigen Sie einen Router für eine Telefonanlage, die ausschließlich auf IP-basiertes Telefonieren setzt, sollten Sie sich die Fritzbox 7430 ansehen. Das Modell kommuniziert ausschließlich über das Internet - auch dann, wenn Sie nur telefonieren oder Faxe verschicken möchten. Ein klassischer Telefonanschluss ist also nicht mehr notwendig. Die Fritzbox 7430 ist dabei das erste Modell von AVM, das nur noch IP-Telefonie anbietet. Wenn Sie möchten, können Sie außerdem bis zu sechs Mobilgeräte über DECT mit der Box verbinden. Für ein analoges Kabeltelefon ist immerhin ein Anschluss vorhanden. Bei der sonstigen Ausstattung müssen Sie aber Abstriche hinnehmen. Die LAN-Ports unterstützen lediglich 100 Mbit/s und die Box bietet USB nur in der Version 2.0.

Die Mini-Fritzbox

Sie legen Wert auf einen Router, der möglichst wenig Platz einnimmt? Dann ist die Fritzbox 4020 eine interessante Option. Hierbei handelt es sich um eine Kompaktversion der Fritzbox - die Ausstattung fällt dann aber auch recht mager aus. Mit nur 200 Gramm ist der kleine Kasten ein echtes Leichtgewicht, in ihm findet aber auch lediglich das Modul für die WLAN-Router-Funktion Platz. Verzichten müssen Sie auf ein Modem, eine DECT-Basis und auch eine TK-Anlage. Zudem bietet die Fritzbox 4020 keinen Gigabit-LAN-Switch. Es handelt sich also um eine Box mit rudimentärer Ausstattung. Sie dient in der Praxis vor allem der Verbindung der Geräte des Heimnetzes untereinander. Damit Sie das Internet nutzen können, müssen Sie sich in jedem Fall ein weiteres Gerät zulegen. Sie könnten zum Beispiel einen zusätzlichen Modem-Router mit der Fritzbox verbinden oder ein einzelnes DSL-Modell. Ist bereits ein Zugang zum Internet vorhanden, kann die Fritzbox diesen natürlich auch nutzen. Die Box verfügt dann über einen eigenen IP-Bereich und dient als Router. Eine solche Konfiguration ist sinnvoll, wenn sich mehrere Nutzer einen einzelnen Internet-Anschluss teilen möchten. Ebenfalls möglich ist es, mittels der Fritzbox ein per Kabel angebundenes Gerät mit dem Internet zu verbinden. In einem solchen Szenario arbeitet die Fritzbox als IP-Client. Oder Sie stecken einen Mobilfunk-Stick in die Fritzbox, um den Zugang zum Internet herzustellen. Hierfür steht ein USB-Eingang bereit.

Fritzboxen mit LTE-Unterstützung

AVM bietet natürlich auch die passenden Fritzboxen für den Internetzugang per LTE an. Dazu gehören die Modelle 6820 LTE, 6840 LTE und 6842 LTE. Sie benötigen dann nur noch einen passenden Tarif Ihres Mobilfunkbetreibers und können dann das mobile Datennetz nutzen. Mit bis zu 150 Mbit sind Sie in einigen Regionen sogar schneller unterwegs als mit VDSL.

Das aktuelle LTE-Modell hört auf die Bezeichnung Fritzbox 6820 LTE und ist dank geringer Gehäusegröße auch für den Einsatz unterwegs geeignet. Sie können die Box zum Beispiel als Hotspot einsetzen und dann mehrere mobile Geräte damit verbinden, um von der Internetverbindung zu profitieren. Neben sechs LTE-Frequenzen unterstützt die 6820 auch UMTS über drei verschiedene Frequenzen. Einen deutlich größeren Ausstattungsumfang bietet die Fritzbox 6840 LTE. Eine DECT-Basisstation, eine Netzwerkspeicherfunktion und eine Telefonanlage gehören hier mit dazu. Eine Vernetzung der Heimgeräte über das schnelle WLAN N ist natürlich auch hier möglich.

Demnächst frei verfügbar: Fritzbox 6490 Cable

Wer Kabelkunde bei Vodafone oder Unitymedia ist, der kann sich über eine kostenlose Fritzbox 6490 Cable freuen, die ihm während der Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellt wird. Hinsichtlich der Ausstattung bestehen keine Unterschiede gegenüber dem Modell 7490. Einen gewichtigen Nachteil gibt es aber doch: Die Fritzbox 6490 Cable erlaubt das Aufspielen von Firmware-Updates nicht. Das Firmware-Update möchte nämlich der Kabelanbieter lieber selbst einspielen. Das bringt es mit sich, dass Sie vermutlich über Monate hinweg mit einer veralteten Firmware festsitzen werden. Ein manuelles Update würde sehr viel schneller gehen. Diese Bedingungen werden sich jedoch ab November zum Glück ändern, sobald der Routerzwang wegfällt und die Fritzbox 6490 Cable dann auch im Handel erhältlich sein wird.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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